Alzheimer – Definition, Symptome & mehr

Alzheimer-Demenz

In Deutschland leben rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Gut zwei Drittel von ihnen leiden an einer Demenz des Typs Alzheimer. Die Alzheimer-Krankheit ist damit die häufigste Demenzerkrankung. Prognosen zufolge wird die Zahl der Erkrankten weiter steigen.(1) Die Ursachen von Alzheimer sind bis heute nicht vollständig erforscht. pflege.de klärt über die häufigste Form von Demenz auf und gibt Tipps zur Früherkennung, Diagnose und Behandlung von Alzheimer.

Inhaltsverzeichnis

Alzheimer-Demenz / Morbus Alzheimer: Definition / Bedeutung

Nicht jede Demenz ist automatisch Alzheimer, aber die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste Form der Demenz.

Die Alzheimer-Demenz ist eine bislang unheilbare, fortschreitende Erkrankung, bei der Gehirnzellen absterben. In der Folge nimmt die geistige Leistungsfähigkeit stetig ab und die Persönlichkeit der demenzerkrankten Person verändert sich.

Korrekt wird die Alzheimer-Erkrankung als „Demenz vom Alzheimer Typ“ oder „Morbus (= Krankheit) Alzheimer“ bezeichnet. Im normalen Sprachgebrauch sind jedoch auch die Bezeichnungen Alzheimer-Erkrankung oder Alzheimer-Demenz verbreitet.

Info

Woher kommt der Name Alzheimer-Krankheit?

Ihren Namen erhielt die Alzheimer-Demenz von Alois Alzheimer, einem Oberarzt am psychiatrischen Universitätsklinikum in Frankfurt. Er beschrieb 1906 als erster eine „eigenartige Erkrankung der Hirnrinde“.(2)

Tipp
Demenzwoche 2021: Derselbe Mensch – eine Aktionswoche von pflege.de

In der Woche vom 20. September bis zum 24. September 2021 fand bei pflege.de die Demenzwoche unter dem Motto „Derselbe Mensch“ statt. pflege.de sprach in der Aktionswoche mit verschiedenen Personen aus dem Demenzalltag. Die Gespräche wurden aufgezeichnet und können Sie sich noch ansehen.

Unterschied von Alzheimer & Demenz

Demenz ist ein Oberbegriff für rund 50 verschiedene Erkrankungen des Gehirns. Eine davon ist die Demenz vom Typ Alzheimer. Der Unterschied von Demenz und Alzheimer ist also der, dass die Alzheimer-Demenz eine eigenständige Krankheit ist. Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick über das Vorkommen der unterschiedlichen Demenzformen:

Info

Primäre und sekundäre Demenzen

Die Alzheimer-Krankheit gehört zu den sogenannten primären Demenzen, ebenso wie die Frontotemporale Demenz und die Lewy-Körper-Demenz. Bei den primären Demenzen sind unheilbare Veränderungen des Gehirns ursächlich für die Erkrankung. Sekundäre Demenzen hingegen werden durch äußere Faktoren wie zum Beispiel Mangelerscheinungen oder Vergiftungen hervorgerufen und sind daher behandelbar.

Je höher das Alter, desto häufiger die Alzheimer-Krankheit

Die Alzheimer-Demenz beginnt meist nach dem 65. Lebensjahr.(3) Sie ist in Deutschland mit mehr als 300.000 Neuerkrankungen pro Jahr eine der typischen Krankheiten im Alter. Durch den demografischen Wandel nimmt die Häufigkeit von Alzheimer zu. 2018 schätzte die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG), dass im Jahr 2050 rund drei Millionen Menschen in Deutschland an Morbus Alzheimer erkrankt sein werden, sofern kein Durchbruch in der Therapie und Behandlung von Alzheimer erzielt wird.(4)

Alzheimer: Symptome & Anzeichen

Die Symptome bei Alzheimer sind vielfältig. So gehören unter anderem dazu:

  • Gedächtnisstörungen
  • Orientierungsstörungen
  • Sprachstörungen
  • Störungen des Urteilsvermögens
  • Persönlichkeitsveränderungen(5)

Alle Symptome sind dadurch gekennzeichnet, dass sie im Verlauf der Erkrankung stärker werden. Die Betroffenen, die anfangs noch recht selbstständig sind, werden mit Voranschreiten der Erkrankung zumindest hilfs- und pflegebedürftig.

Allerdings ist der Hilfs- und Pflegebedarf stark abhängig von der individuellen Ausprägung und dem Voranschreiten der Erkrankung. Manche Betroffene brauchen sehr schnell Hilfe, weil sie im Alltag nicht mehr allein zurechtkommen, andere können sich noch lange selbst versorgen und beschäftigen.

Wie macht sich Morbus Alzheimer bemerkbar?

Bei Alzheimer gehen vor allem Nervenzellen in der Hirnrinde (Cortex) verloren – also in jenen Bereichen, die für das Gedächtnis, die Sprache und die räumliche Orientierung zuständig sind.(6) Erste Anzeichen von Alzheimer können also Gedächtnis-, Orientierungs- und Sprachstörungen sein. Diese Alzheimer-Symptome treten ebenfalls bei jungen Menschen auf, auch wenn eine Erkrankung bei ihnen viel seltener ist.

Info

Leichte kognitive Störung

Oftmals geht einer Alzheimer-Erkrankung eine sogenannte leichte kognitive Störung voraus. Die auftretenden Gedächtnisstörungen werden nicht immer direkt erkannt, lassen sich jedoch durch Tests nachweisen. Außerdem fällt es den Betroffenen schwerer, sich zu konzentrieren und sich Sachen zu merken. Die Einschränkungen sind ebenfalls für das Alter und die Bildung der Betroffenen unüblich. Durch die relativ geringen Auswirkungen zu Beginn können Betroffene ihr Leben und den Alltag noch gut ohne Hilfe selbst organisieren und meistern. Eine leichte kognitive Störung kann auch eine Vorstufe zu anderen Demenz-Erkrankungen darstellen.(7)

Alzheimer-Demenz: Ursachen & Risikofaktoren

Die Ursachen für eine Alzheimer-Demenz sind bis jetzt (Stand 2021) noch nicht vollständig geklärt. Sicher ist aber, dass Alzheimer eine neurodegenerative Erkrankung ist. Es kommt zum Absterben von Nervenzellen im Gehirn, wodurch auch die Hirnmasse abnimmt (fachsprachlich Hirnatrophie). Bei einer Alzheimer-Demenz sind vor allem Nervenzellen in der Hirnrinde, aber auch in tiefer liegenden Hirnbereichen betroffen.(8)

Gesunde Nervenzellen senden wichtige Signale

Die Nervenzellen des menschlichen Gehirns, in der Fachsprache auch Neuronen genannt, stehen im ständigen Austausch. Sie kommunizieren miteinander, indem jede Zelle elektrische Impulse zu ihren Nachbarzellen schickt. Damit die Nachbarzelle die Information aufnehmen kann, wird der elektrische Impuls in einen chemischen Botenstoff umgewandelt. Im menschlichen Gehirn gibt es verschiedenste Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter.

Eiweißablagerungen blockieren den Informationsaustausch

Bei einer Alzheimer-Krankheit lagern sich außerhalb der Nervenzellen zwei verschiedene Formen von Eiweißen ab. Diese Eiweißablagerungen blockieren den Informationsaustausch zwischen den Neuronen. Dies führt zum Absterben der Zellen.

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Bei der Alzheimer-Krankheit sterben Nervenzellen ab

Bei Alzheimer sterben vor allem jene Nervenzellen ab, die den Botenstoff „Acetylcholin“ herstellen. Die schwindende Produktion des Botenstoffs führt dazu, dass das Erinnerungsvermögen, die Denk- und Lernvorgänge sowie die zeitliche und räumliche Orientierung des demenzerkrankten Menschen beeinträchtigt werden.(9) Die Folgen können unter anderem Gedächtnis- und Orientierungsstörungen sowie Persönlichkeitsveränderungen sein.

Auch der Botenstoff Glutamat kommt größtenteils in den Bereichen des Gehirns vor, welche Acetylcholin enthalten und ist ebenfalls an wichtigen Vorgängen im Gehirn beteiligt. Bei der Alzheimer-Demenz gibt es jedoch eine Überproduktion dieses Botenstoffs, was zu einer Belastung der Nervenzellen führt. Diese können dann Informationen und Signale nicht mehr richtig verarbeiten.(10) Dadurch funktionieren und arbeiten die Nervenzellen und das Gehirn als Ganzes nicht mehr richtig.

Zwei Arten von Eiweißablagerungen bei Alzheimer: Amyloide Plaques und Tau-Fibrillen

Bei Alzheimer bilden sich zwei unterschiedliche Arten von Eiweißablagerungen in den Hirnstrukturen:
1. Amyloid-Plaques
2. Tau-Fibrillen

Amyloid-Plaques sind harte und unauflösliche Eiweißablagerungen, die sich aus dem Protein-Fragment „Beta-Amyloid“ zusammensetzen. Dieses Protein-Fragment wird, im Gegensatz zu einem gesunden Gehirn, bei der Alzheimer-Krankheit nicht mehr vom Gehirn abgebaut.

Der zweite Typ von Eiweißablagerungen sind die sogenannten Fibrillen aus Tau beziehungsweise Tau-Fibrillen. Hierbei handelt es sich um unauflösliche, gedrehte Fasern, welche sich aus dem Tau-Protein zusammensetzen. Dieses Protein ist ein wichtiges Bauteil von Transport-Strukturen innerhalb der Nervenzellen. Normalerweise befördern diese Strukturen unter anderem Nährstoffe zwischen den Gehirnzellen. Bei Alzheimer ist das Tau-Protein fehlerhaft und somit auch die Transport-Strukturen. In der Folge blockieren Tau-Fibrillen den wichtigen Nährstofftransport.(11)

Alzheimer-Demenz: Risikofaktoren

Ein hohes Lebensalter ist der größte Risikofaktor für Morbus Alzheimer.(12) Meist beginnt die Krankheit erst nach dem 65. Lebensjahr.(3) Mit 20, 30 oder 40 Jahren Alzheimer zu bekommen, ist eher unwahrscheinlich. Nur in wenigen Fällen – etwa bei der vererbbaren, familiären Form der Alzheimer-Erkrankung (weniger als drei Prozent der Fälle) – kann es auch Menschen treffen, die weit jünger als 50 Jahre sind.

Die Ursachen von Alzheimer sind bis jetzt noch nicht abschließend geklärt. Trotzdem wurden einige Risikofaktoren benannt, die den Ausbruch einer Alzheimer-Demenz begünstigen können:(13)

  • Faktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, zu hoher Cholesterinspiegel und zu hohe Blutzuckerwerte erhöhen das Risiko.
  • Genetische Risikofaktoren: Veränderungen von einigen Genen sorgen dafür, dass sich Amyloid im Gehirn anhäuft.
  • Hormonstörungen und Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus Typ 2: Wer im mittleren Lebensalter an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt, hat ein höheres Risiko, im Alter an Alzheimer zu erkranken. Eine gute Diabetes-Therapie ist also enorm wichtig.
  • Umwelteinflüsse: Lange schädlichen Umweltfaktoren oder Umweltschadstoffen ausgesetzt zu sein steht im Verdacht, sogenannte Alterskrankheiten wie Morbus Parkinson oder die Alzheimer-Demenz zu beeinflussen.
  • Eine unbehandelte Schwerhörigkeit wirkt sich negativ auf die kognitive Leistung aus.
  • Freie Radikale“: Diese sauerstoffhaltigen Verbindungen entstehen zum Beispiel beim Rauchen oder gelangen durch andere Schadstoffe in den Körper. Sie werden jedoch auch im Körper selbst produziert, zum Beispiel bei der Immunabwehr. Freie Radikale greifen Zellen an und schädigen sie. Die Plaques, die bei Alzheimer auftreten, produzieren zusätzlich freie Radikale.
  • Auch Kopfverletzungen (Schädel-Hirn-Trauma), Gehirninfektionen durch Viren (zum Beispiel Herpesviren) und erlittene Schlaganfälle sind Risikofaktoren.
  • Langanhaltender Stress kann die Anfälligkeit für Alzheimer erhöhen.
  • Geschlecht: Frauen erkranken häufiger an Alzheimer. Dies liegt unter anderem daran, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung haben und somit oftmals älter werden.
  • Ob Aluminium das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung verstärkt, ist bislang noch nicht abschließend geklärt und wird weiter erforscht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung klärt hier über die Auswirkungen von Aluminium auf den Körper auf.
Info

Alzheimer-Demenz und Alkohol

Alkohol gilt als Risikofaktor für alle Arten von Demenzerkrankungen.(14) Alkohol ist ein Nervengift, welches bei übermäßigem Konsum Nervenzellen im Gehirn angreifen kann. Dies kann ein Grund für das Entstehen einer Demenz bei Personen unter 65 Jahren sein. Inwieweit Alkohol auf die einzelnen Formen von Demenz, also auch der Alzheimer-Demenz, Einfluss hat, ist noch nicht abschließend erforscht. Die sogenannte Alkoholdemenz wird jedoch durch Alkohol ausgelöst.

Alzheimer: Früherkennung & Diagnose

Eine Alzheimer-Früherkennung ist schwierig, da es noch keine Mittel zur Früherkennung gibt. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Frühwarn-Faktoren, die Sie ernst nehmen und beobachten sollten, sofern Aspekte auf Sie beziehungsweise Ihren Angehörigen zutreffen.

Checkliste: Diese Anzeichen können auf Alzheimer hindeuten

Erste Symptome und Veränderungen können Vorboten einer sich entwickelnden Alzheimer-Demenz sein:

Auf Frühwarn-Faktoren in den folgenden Bereichen sollten Sie achten:

  • Symptome im Bereich Kommunikation und Sprache
  • Symptome im Bereich Alltag
  • Symptome im Bereich Persönlichkeit
  • Symptome im Bereich körperliche Leistungsfähigkeit
  • Symptome im Bereich geistige Leistungsfähigkeit

Auf die nachfolgenden Frühwarnsignale und Warnzeichen in den Bereichen sollten Sie achten und sich je nach Ausprägung und Stärke mit einem Arzt in Verbindung setzen:(15)

Symptome im Bereich Kommunikation und Sprache

Die Symptome im Bereich der Sprache äußern sich besonders durch Wortfindungsstörungen oder das Gegenstände falsch bezeichnet werden.

Symptome bei Alzheimer Beschreibung / Beispiel
Sprachprobleme Betroffene haben Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden und benennen Dinge anders, beispielsweise „Hand-Uhr“ statt „Armbanduhr“.
Wiederholung von Geschichten Die betroffene Person wiederholt immer die gleiche Frage oder erzählt immer wieder die gleiche Geschichte.
Fragen werden mit Fragen beantwortet Auf ihm gestellte Fragen antwortet der Betroffene mit der gleichen Frage.

Symptome im Bereich Alltag

Im Alltag äußern sich die Symptome eine eintretenden Alzheimer-Krankheit besonders bei Routinen und Tätigkeiten, deren Ausführung Betroffene vor Probleme stellen kann.

Symptome bei Alzheimer Beschreibung / Beispiel
Probleme bei der Planung von Alltagstätigkeiten und der Problemlösung Der Betroffene kann beispielsweise nicht mehr nach Rezept kochen oder die Fernbedienung benutzen.
Schwierigkeiten im Umgang mit Geld Die erkrankte Person hat Schwierigkeiten beim Umgang mit Geld, Überweisungen oder Rechnungen.
Schwierigkeiten bei gewohnten Tätigkeiten (Zuhause, Büro, Freizeit) Der Betroffene findet den Weg zum Supermarkt nicht mehr, obwohl er diesen eigentlich seit Jahren kennt.

Symptome im Bereich Persönlichkeit

Für die Betroffenen wird es immer schwieriger, ihre Emotionen zu kontrollieren. Bemerken sie diesen Vorgang, kann sich dies in sozialem Rückzug und Depressionen äußern.

Symptome bei Alzheimer Beschreibung / Beispiel
Veränderung der Stimmung und der Persönlichkeit Je nach Veranlagung können zum Beispiel Verwirrtheit, Depressionen, Ängste oder Misstrauen auftreten – auch in gewohnten Situationen mit vertrauten Menschen.
Schwierigkeiten damit, Entscheidungen zu treffen Das kann auch der Fall sein, wenn Betroffene ihre Körperpflege oder Kleidung vernachlässigen (und dies dann bestreiten).
Rückzug aus dem sozialen Leben Betroffene ziehen sich immer mehr aus dem sozialen Leben zurück, wenn sie merken, dass sie mit den anderen nicht mehr mithalten können und weil sie fürchten, unangenehm aufzufallen.

Symptome im Bereich körperliche Leistungsfähigkeit

Betroffene haben unter anderem Probleme damit, Entfernungen oder Geschwindigkeiten einzuschätzen.

Symptome bei Alzheimer Beschreibung / Beispiel
Schwierigkeiten mit Bildern und räumlicher Wahrnehmung Entfernungen werden nicht mehr richtig eingeschätzt und auch das Lesen fällt schwer.
Probleme beim Essen und Trinken Dieses Symptom tritt erst im späteren Verlauf der Krankheit auf. Wenn Betroffene Alzheimer haben, wirkt sich dies auch auf das Essen und Trinken aus. So kann es schwerfallen, die Gabel zu halten oder zum Mund zu führen.

Symptome im Bereich geistige Leistungsfähigkeit

Da zu Beginn einer Alzheimer-Demenz bereits das Gedächtnis gestört wird, neigen Betroffene dazu, vergesslich zu sein oder Gegenstände zu verlegen.

Symptome bei Alzheimer Beschreibung / Beispiel
Vergesslichkeit Das Kurzzeitgedächtnis geht verloren, der Betroffene kann sich nicht an kurz zurückliegende Ereignisse erinnern.
Probleme bei der zeitlichen und örtlichen Orientierung Alzheimer-Patienten haben Schwierigkeiten mit der Uhrzeit, der Jahreszeit oder der zeitlichen Einordnung wie gestern, heute oder morgen.
Verlegen von Gegenständen und Wiederauffinden an eher ungewöhnlichen Orten Betroffene finden Gegenstände nicht wieder oder bewahren zum Beispiel den Haustürschlüssel im Kühlschrank oder der Spülmaschine auf.
Info

Achten Sie frühestmöglich auf Anzeichen

Nutzen Sie jedes dieser Anzeichen als „Früherkennung Alzheimer“ und suchen Sie zügig einen Arzt auf. Gerade bei leichten, beginnenden Problemen und Auffälligkeiten ist es empfehlenswert, einen Facharzt (Neurologe beziehungsweise Psychiater) oder eine Gedächtnissprechstunde nach Absprache mit dem Hausarzt aufzusuchen.(16) Dies ist wichtig, weil viele Symptome und Beschwerden auch durch Mangelerscheinungen oder andere Erkrankungen entstehen und dann behandelt werden können. Haben Ihre Angehörigen keine Beschwerden oder Symptome, wird von einer Untersuchung jedoch abgeraten, um keine unnötigen Ängste zu schüren.(17)

Alzheimer: Diagnose

Eine frühe Diagnose bei Alzheimer ist wichtig, auch wenn die Krankheit an sich nicht heilbar ist. Denn vor allem für die frühen Stadien der Erkrankung gibt es Alzheimer-Medikamente, die gut wirken und Symptome lindern können. Daher ist eine umfassende Diagnostik notwendig. Dabei sollte der erste Kontakt der Hausarzt sein. Dieser wendet sich bei Bedarf zur Zusammenarbeit auch an Fachärzte wie Neurologen.

Zur Diagnose von Alzheimer gehören:(18)

  • Anamnese: Erfassung der persönlichen Krankheitsgeschichte.
  • Körperliche Untersuchung: Blutdruck, Tast- und Klopfuntersuchung, Abhorchen.
  • Labordiagnostik: Vor allem Blut und Urin, um andere körperliche Erkrankungen auszuschließen beziehungsweise zu entdecken und zu behandeln.
  • Psychometrische Tests beziehungsweise Demenz-Tests: Kleine Aufgaben und Fragen an den Patienten, wie zum Beispiel: Uhrentest, DemTect-Test oder Mini-Mental-Status Test (MMST)). Diese sollen die geistige Leistungsfähigkeit abklären.
  • Liquordiagnostik: Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit, um Alzheimer zu bestätigen oder auszuschließen, gesucht wird dabei nach Eiweißablagerungen.
  • Gentests: Um herauszufinden, ob eine seltene, vererbbare Form von Alzheimer vorliegt.
  • Bildgebende Verfahren: Computertomographie (CT) beziehungsweise Magnetresonanztomographie (MRT), um eine Verminderung des Hirnvolumens im Bereich des Schläfen- und Scheitellappens aufzuzeigen.

Aussagekräftige Bluttests zur Früherkennung befinden sich derzeit (Stand 2021) noch in Entwicklung und könnten in ein paar Jahren zur Verfügung stehen.(19)

Alzheimer kombiniert mit anderen Demenzformen

Die Alzheimer-Krankheit kann auch mit weiteren Demenzformen kombiniert auftreten. Beispielsweise mit einer Vaskulären Demenz oder mit einer Parkinson-Demenz.

Alzheimer und Vaskuläre Demenz

Bei vielen Alzheimer-Betroffenen findet sich Amyloid nicht nur zwischen Nervenzellen, sondern auch in kleineren Blutgefäßen des Gehirns. Deshalb leiden etwa 15 Prozent aller alzheimererkrankten Menschen nicht nur an einer Demenz des Alzheimer-Typs, sondern zugleich auch an einer Vaskulären Demenz:(20) Die kleinen Blutgefäße im Gehirn sind bei ihnen mit Amyloid verengt oder gar verstopft, was wiederum Schlaganfälle auslösen kann.

Alzheimer und Parkinson-Demenz

Alzheimer und Parkinson ist eine weitere Krankheitskombination, die parallel auftreten kann. Bei der Parkinson-Demenz kommt es ebenfalls zu einem Mangel am Botenstoff Acetylcholin. Deshalb wirken auch Medikamente wie beispielsweise Antidementiva bei der Demenz vom Typ Morbus Parkinson.

Info

Was sind Antidementiva?

Antidementiva sind Medikamente, welche die geistige Leistungsfähigkeit verbessern beziehungsweise den Verfall verlangsamen sollen. Sie ermöglichen einen besseren Informationsaustausch im Gehirn. Gerade bei Demenz-Erkrankungen werden Gedächtnisfunktionen sowie Konzentrations-, Lern- und Denkfähigkeit beeinträchtigt. Dem sollen Antidementiva entgegenwirken und so krankheitsbedingte Beeinträchtigungen abmildern.(21)

Ist eine Alzheimer-Demenz vererbbar?

Tatsächlich vermuten Forscher, dass das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, höher ist, wenn ein Verwandter ersten Grades erkrankt ist. Experten gehen davon aus, dass es bei rund 30 Prozent der Alzheimer-Patienten weitere Betroffene in der engeren Verwandtschaft gibt. Genetische Faktoren sind jedoch nur in drei Prozent der Fälle der alleinige Auslöser.(22)

Für Verwandte ersten Grades (zum Beispiel Kinder oder Geschwister) besteht eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent, später an Alzheimer zu erkranken. Für Verwandte zweiten Grades (zum Beispiel Neffen oder Nichten) liegt die Wahrscheinlichkeit bei zehn Prozent. Zum Vergleich: In der übrigen Bevölkerung liegt die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, bei fünf Prozent.

Eine Form der Alzheimer-Krankheit ist die „familiäre Alzheimer-Krankheit (FAD)“, die allerdings nur etwa 5 Prozent aller Fälle umfasst. Inzwischen sind zumindest drei Gene identifiziert worden, die dazu führen, dass Menschen bereits im jüngeren Alter (unter 60 Jahren) an Alzheimer erkranken. Bei einer vererbbaren Alzheimer-Demenz weisen diese Gene bestimmte Veränderungen (Mutationen) auf.(23)

Info

Familiäre Alzheimer-Krankheit (FAD)

Wenn in einer Familie Alzheimer aufgetreten ist und die Erkrankten noch relativ jung waren (unter 60 Jahren), besteht ein höheres Risiko, dass in der Familie die familiäre Alzheimer-Krankheit (FAD) vererbt wird. Anhand einer Blutuntersuchung des Betroffenen beziehungsweise der Kinder kann festgestellt werden, ob eine genetische Mutation vorliegt. Medizinisch ist das machbar. Ethisch ist es bedenklich, denn eine Heilung gibt es für Alzheimer nicht. Insofern kann das Wissen um eine zukünftige Erkrankung nicht für die Vorbeugung genutzt werden. In jedem Fall ist es aber sinnvoll, Risikofaktoren für eine Demenz zu minimieren und mit einer gesunden Lebensführung Krankheiten vorzubeugen.

Alzheimer: Verlauf & Stadien

Wie jede Demenz verläuft auch Morbus Alzheimer in Stadien, welche folgendermaßen eingestuft werden:(24)

  1. Frühes Stadium
  2. Mittleres Stadium
  3. Spätes Stadium

Welches Alzheimer-Stadium konkret vorliegt, ermitteln Ärzte anhand von Tests, zum Beispiel mit dem Mini-Mental-Status-Test (MMST). Wodurch sich die einzelnen Alzheimer-Stadien kennzeichnen, wird nachfolgend beschrieben.

Frühes Stadium

Gerade das erste Alzheimer-Stadium kann sich durch die Diagnose Alzheimer für alle Beteiligten – pflegende Angehörige wie Betroffene – als emotional herausfordernd darstellen. Auf einmal müssen sie alle akzeptieren, dass sich eine Krankheit eingestellt hat, die von nun an das Leben des Betroffenen und seiner Angehörigen stark beeinflussen wird. So ist es kein Wunder, dass emotionale Reaktionen wie Angst, Wut, Aggression, Verzweiflung, aber auch Rückzug, Verstummen oder Antriebslosigkeit in diesem Frühstadium auftreten.

Im leichten Stadium von Alzheimer sind die Störungen noch relativ gering. Daher ist ein unabhängiges Leben noch weitgehend möglich. Das Kurzzeitgedächtnis wird in Mitleidenschaft gezogen und es fällt den Betroffenen schwer, sich zu konzentrieren und Gesprächen zu folgen. Sie brauchen Unterstützung bei finanziellen Angelegenheiten oder Behördengängen. Dinge werden verlegt, Informationen nicht behalten. Das verwirrt den Betroffenen und kann zu Angst, Wut, Stress und Stimmungsschwankungen führen.

Tipp
Vollmachten rechtzeitig abklären

Wenn Sie oder ein Angehöriger an einer Demenz erkranken – und die Diagnose „Demenz vom Typ Alzheimer“ erfolgt ist, ist vor allem eines wichtig: Setzen Sie sich zusammen und besprechen Sie, was jetzt geregelt werden muss. Nehmen Sie sich Zeit,  um sich um Vollmachten und Verfügungen zu kümmern, eventuell bereits mit Hilfe eines Notars, der die Geschäftsfähigkeit des Betroffenen attestieren kann. Ratsam ist es auch, einen Behandlungsplan mit den Ärzten aufzustellen und sich über Hilfsmittel wie Ortungssystemen für Demenzkranke und spezielle Betreuungsangebote zu informieren.

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Mittleres Stadium

Im mittelschweren Alzheimer Stadium sind die Symptome meistens schon so stark ausgeprägt, dass Betroffene ihr Leben nicht mehr selbstständig führen können. Sie brauchen viel Hilfe im Alltag: Sich selbst anziehen, essen, kochen, einkaufen, putzen oder Spazierengehen sind dann meist nicht mehr eigenständig möglich. Ebenso nehmen Sprach- und Orientierungsprobleme sowie Vergesslichkeit zu und der Tag-Nacht-Rhythmus kann gestört sein. Häufig stellt sich im mittleren Stadium auch eine massive Unruhe ein. Der Betroffene neigt dazu, aus der Wohnung zu laufen (sogenannte Lauftendenz). Oder er ist auf der Suche nach etwas – und kann es einfach nicht finden.

Besonders schwierig ist es für viele Angehörige, dass der Erkrankte Sie möglicherweise nicht mehr erkennt, Ihren Namen nicht mehr weiß oder Sie für jemand anderen hält, manchmal sogar für jemanden, den er fürchtet. Außerdem kann es zu aggressivem Verhalten und Wutausbrüchen kommen.

Tipp
Nehmen Sie Beschimpfungen nicht persönlich

Wenn Ihr demenzerkrankter Angehöriger Sie beschimpft oder fürchtet, so meint er oft gar nicht Sie. Er ist in einem Wahn gefangen und in dieser wahnhaften Welt erscheinen Sie ihm beängstigend oder bedrohlich. Doch es hat gar nichts mit Ihnen selbst zu tun. Machen Sie sich das immer wieder klar, damit Sie nicht zu sehr darunter leiden müssen. Diese wahnhafte Verkennung ist nicht persönlich gemeint.

Spätes Stadium

Bei dem schweren Stadium der Demenz des Alzheimer Typs ist der Betroffene nun fast rund um die Uhr auf Unterstützung angewiesen. Essen und Trinken ist nicht mehr selbstständig möglich. Der Erkrankte leidet häufig unter einer Schluckstörungen und infolgedessen oft auch an einer Mangelernährung. Bekannte Personen werden nicht mehr erkannt. Die Fähigkeit zu sprechen und zur Koordination der Bewegung geht verloren. Selbstständiges Gehen ist nicht mehr möglich, deshalb sind viele Betroffene im Endstadium einer Alzheimer-Demenz bettlägerig.

Kann man an Alzheimer sterben?

Zwar stirbt man nicht direkt an Alzheimer, aber es erhöht sich im spätem Stadium einer Demenz – und eben auch bei Alzheimer – die Anfälligkeit für Infektionen. Insofern sterben viele Alzheimer-Betroffene an Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel einer Lungenentzündung.

Lebenserwartung bei einer Alzheimer-Demenz

Durchschnittlich dauert eine Alzheimer-Erkrankung acht Jahre nach der Diagnose.(25) Aber das kann je nach Patienten und Krankheitsverlauf unterschiedlich sein. So gibt es durchaus Patienten, die 20 Jahre mit ihrer Erkrankung leben. Dennoch führt Alzheimer im letzten Stadium zum Tod, da die Betroffenen zumeist noch andere körperliche Erkrankungen entwickeln, die zum Tode führen können.

Info

Pflegehilfsmittel kostenlos erhalten

Eine Demenz kann dafür sorgen, dass die betroffene Person gepflegt werden muss und einen Pflegegrad erhält. Sie haben einen Pflegegrad oder pflegen eine Person mit Pflegegrad? Die Pflege findet zuhause statt? Dann haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf sogenannte Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie Einmalhandschuhe oder Händedesinfektion. Mit der curabox bekommen Sie diese Pflegehilfsmittel jeden Monat in einer praktischen Box direkt zu Ihnen nach Hause geliefert.

Alzheimer: Therapie & Behandlung

Eine wirksame Alzheimer-Therapie oder heilende Alzheimer-Medikamente gibt es noch nicht (Stand 2021). Daher liegt der Fokus der Behandlung auf Medikamenten und Therapieformen, welche die Symptome der Alzheimer-Demenz abmildern sollen.(26) Das Ziel ist, dem Betroffenen möglichst lange eine hohe Lebensqualität zu erhalten. Die Behandlung besteht dabei meist aus dem Zusammenspiel von einer medikamentösen und einer nicht-medikamentöser Therapie.

Medikamentöse Therapie bei Alzheimer

Die Medikamente, welche bei einer Behandlung von Alzheimer eingesetzt werden, sollen vor allem auf zwei Symptome der Krankheit wirken:

  1. Auf die Kernsymptome der Demenz (zum Beispiel die kognitiven Störungen) wirken sogenannte Antidementiva.
  2. Auf die psychischen- und Verhaltenssymptome (zum Beispiel Wahn, Depression, Halluzinationen). Hier kommen Neuroleptika beziehungsweise Antipsychotika und Antidepressiva zum Einsatz.(27)

Antidementiva zur Behandlung der Kernsymptome bei Alzheimer-Demenz

Was die Kernsymptome angeht, so gibt es derzeit (Stand 2020) in Deutschland vier zugelassene Alzheimer-Medikamente, die dazu genutzt werden, den kognitiven Verfall abzubremsen:(28)

  • drei Acetylcholinesterase-Hemmer (oder auch nur Cholinesterasehemmer) und
  • einen NMDA-Rezeptor-Antagonisten (Antagonist bedeutet Gegenspieler)

Cholinesterasehemmer sollen leistungsfördernd wirken und den Erkrankungsverlauf verlangsamen

Cholinesterasehemmer blockieren das Enzym Cholinesterase, welches für den Abbau von Acetylcholin zuständig ist. Acetylcholin ist ein wichtiger Botenstoff des zentralen Nervensystems und notwendig für den Informationsaustausch im Gehirn. Durch diese Wirkung soll das Gehirn länger eine gute Leistungskraft beibehalten. Solche Cholinesterasehemmer werden in der Demenz-Therapie eingesetzt, weil sie den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen und das Auftreten von Symptomen verlangsamen können.(29)

NMDA-Rezeptor-Antagonisten sollen den Glutamat-Haushalt ausgleichen

NMDA-Rezeptor-Antagonisten wirken im Zusammenspiel mit dem Botenstoff Glutamat. Dieser ist ebenfalls für wichtige Vorgänge im Gehirn verantwortlich. Durch Die Alzheimer-Krankheit kommen diese Vorgänge jedoch aus dem Gleichgewicht. Es kann zu viel Glutamat vorkommen. Dies ist schädlich für das Gehirn und mindert den Informationsfluss. NMDA-Rezeptor-Antagonisten schützen die Nervenzellen vor zu viel Glutamat. So sollen Lernfähigkeit und Gedächtnisleistung länger erhalten bleiben.(30)

Die Herausforderung für eine gute Behandlung besteht darin, die wirksamste Kombination dieser Medikamente zu finden. Denn diese kann – je nach Patienten und Krankheitsstadium – unterschiedlich sein. Die Medikamente können Alzheimer nicht heilen und sie können zum Teil starke Nebenwirkungen haben wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Appetitlosigkeit, sodass der Einsatz stets im Einzelfall ärztlich abgewogen werden muss.(31)

Info

Einsatz von Ginkgo Biloba Medikamenten

Der Einsatz von Medikamenten, die aus der Baumart Gingko Biloba hergestellt werden, ist umstritten. Doch mittlerweile gibt es eine etwas klarere Linie. Laut der aktuellen Leitlinie Demenz (Stand 2016) gäbe es Hinweise für die Wirksamkeit von Ginkgo Biloba EGb 761 auf die kognitiven Fähigkeiten bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger Alzheimer-Demenz. Eine Behandlung könne erwogen werden.(17) Zur Prävention ist Ginkgo Biloba jedoch nicht geeignet. Der Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln bleibt derweil umstritten. Je nach Studie können Ergänzungen wie Vitamine oder Omega-3-Fettsäuren einen geringen oder gar keinen Nutzen bei der Alzheimer-Therapie haben.(32)(33) Trotzdem sollte man sich im Allgemeinen ausgewogen und gesund ernähren.

Neuroleptika / Antipsychotika / Antidepressiva

Die zweite Medikamentengruppe, die auf psychische- und Verhaltenssymptome wirkt, besteht aus Antipsychotika beziehungsweise Neuroleptika sowie Antidepressiva. Antipsychotika und Neuroleptika werden unter anderem bei der Behandlung von Psychosen, wie beispielsweise einer Schizophrenie, eingesetzt. Sie sollen Wahnvorstellungen sowie Halluzinationen entgegenwirken und den Patienten gleichzeitig beruhigen. Bei Demenzen sollen vor allem Verwirrtheitszustände und starke Unruhe gemildert werden.(34) Experten haben jedoch nachgewiesen, dass solche Medikamente mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergehen.(17)

Außerdem hat sich in Studien gezeigt, dass Antipsychotika die kognitive Verschlechterung beschleunigen können.(35) Deshalb wird die Behandlung mit Antipsychotika nur kurzzeitig in geringstmöglicher Dosis und unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle empfohlen.

Da sich durch die schwindende körperliche und geistige Leistungskraft bei Alzheimer-Patienten auch oft eine Depression entwickelt, gehören Antidepressiva ebenfalls zu den Therapie-Medikamenten. Sie werden eingesetzt, um die Stimmung des Patienten zu heben und können Symptomen wie Schlafstörungen und Ängste mildern.

Die nicht-medikamentöse Therapie bei Morbus Alzheimer

Es gibt eine Reihe von nicht-medikamentösen Therapien, die Alzheimer-Patienten (und auch ihren Angehörigen) gut helfen können.

Sie zielen vor allem auf eine Teilnahme am sozialen Leben, auf das Training noch vorhandener kognitiver sowie körperlicher Fähigkeiten, die Linderung einiger Symptome und generell auf eine lebenswerte, abwechslungsreiche und interessante Alltaggestaltung ab. So soll das Wohlbefinden des Patienten gesteigert werden und eine Eigenständigkeit möglichst lange erhalten bleiben:(36)

Arten der Therapie Wirkungsweise Maßnahmen
Gedächtnistraining, Biographiearbeit (Erinnerungstherapie), kognitives Training Geistige Anregung; Erhaltung kognitiver Fähigkeiten; Verbesserung der Stimmung, Kommunikation, Wahrnehmung, Lern- und Erinnerungsfähigkeit sowie Lebensqualität Zum Beispiel: Wort- oder Ratespiele, Rechenaufgaben, Zahlenreihen vervollständigen, Unterhaltungen, Reflexion der Vergangenheit
Ergo- und Physiotherapie (Bewegungstherapie) Alltagskompetenzen stärken und erhalten; Erhaltung der Mobilität; Verminderung körperlicher Beschwerden; bessere Wahrnehmung des Körpers Zum Beispiel: Körperliche Aktivierung durch Gymnastik, Kraft- und Konditionstraining; Gehübungen; spielerische, handwerklich-gestalterische Tätigkeiten
Verhaltenstherapie Selbstständiges Verhalten fördern; Angst, Wut oder Depressionen besser bewältigen; Anleitung von Angehörigen (zum Beispiel Nahrungsaufnahme) Passivität vermeiden und Aktivitäten fördern; kognitive Umstrukturierung (Veränderung negativer Gedanken); Schulungen
Realitäts-Orientierungs-Training (sogenanntes „ROT“) Orientierung in Zeit und Raum erleichtern Zum Beispiel: große Uhren; Raumbeschilderung
Musik- und Tiertherapie, Aromatherapie und Snoezelen (sensorische Stimulation) Positive Gefühle und Erinnerungen wecken; Stimmung aufheitern; Sinne ansprechen; Interaktion fördern Zum Beispiel: Kontakt mit Tieren; Einsatz von Klang, Geschmack, Duft; Musik hören oder Musizieren

Alzheimer vorbeugen: Tipps zur Prävention

Bis zum jetzigen Zeitpunkt (2021) gibt es keine vorbeugenden Maßnahmen, die einen vollständigen Schutz vor einer Alzheimer-Erkrankung bieten. Laut der „Leitlinie Demenzen“ gibt es jedoch einige Präventionsempfehlungen, welche zum Vorbeugen von Morbus Alzheimer und anderen Demenz-Erkrankungen sinnvoll sein können.(17) Diese zielen vor allem darauf ab, beeinflussbaren Risikofaktoren entgegenzuwirken und den Körper sowie das Gehirn gesund und fit zu halten:

Tipps zur Prävention
  • Prävention beziehungsweise Behandlung von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht.
  • Ein aktiver Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung.
  • Die Pflege von liebevollen und stabilen Beziehungen zu Familie und Freunden sowie viele soziale Kontakte.
  • Viel geistige Aktivität.
  • Kein Tabak- oder Alkoholkonsum, auch wenn manche Studien positive Effekte eines mäßigen Alkoholkonsums nachweisen – die Forscher der Leitlinie sind skeptisch: zu groß ist die Gefahr der Abhängigkeit. Rauchen ist hingegen ein sicher identifizierter Risikofaktor.
  • Frühzeitige Stressprävention.
  • Ausreichend Schlaf.
  • Ausgewogene Ernährung.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen bietet keine Garantie, nicht an einer Demenz zu erkranken. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen und länger erhalten. Außerdem kann so auch anderen Risiken und Krankheiten vorgebeugt werden.

Ernährungstipps bei Alzheimer

Zwar kann eine gesunde, ausgewogene Ernährung eine Alzheimer-Demenz nicht vollständig verhindern, jedoch kann mit ihr das Alzheimer-Risiko gesenkt werden. Denn eine bewusste Ernährung hat viele positive Eigenschaften auf das Gehirn und die Gesundheit im Allgemeinen. So deuten Studien darauf hin, dass eine ausgewogene, eher mediterrane Ernährung vor Gedächtnisverlust und Alzheimer-Demenz schützen kann.(37)

Eine Ernährung der mediterranen Art zeichnet sich durch einen erhöhten Verzehr von Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst, Getreide, Fisch und einfach ungesättigten Fettsäuren wie Olivenöl aus. Diese Lebensmittel enthalten außerdem sogenannte Antioxidantien, welche freie Radikale abwehren. Die sogenannte Mittelmeerkost setzt dabei nur gelegentlich auf Lebensmittel wie rotes Fleisch, Milchprodukte oder gesättigte Fettsäuren. Weitere allgemeine Tipps erhalten Sie in unserem Ratgeber für die Ernährung im Alter.

Was noch zu beachten ist: Durch die demenzielle Veränderung wird oftmals auch die Nahrungsaufnahme erschwert, sodass Mangelernährung und Dysphagie (Schluckstörungen) eine häufige Konsequenz von Demenz sind. Dem können Betroffene aber durch die bewusste Nahrungsergänzung vorbeugen. Außerdem kann der Arzt eine logopädische Beratung anordnen, bei der pflegende Angehörige weitere hilfreiche Tipps erhalten.

Tipps und Informationen für pflegende Angehörige von Alzheimererkrankten

Wenn ein geliebter Angehöriger durch eine Alzheimer-Demenz zum Pflegefall wird, kann dies auch eine enorme körperliche und psychische Belastung für die Angehörigen darstellen. Um mit dieser herausfordernden Zeit besser zurecht zu kommen, können pflegende Angehörige diverse Angebote in Anspruch nehmen. Dazu zählen unter anderem Selbsthilfegruppen, Kurse und Schulungen sowie finanzielle Unterstützung durch die Pflegekassen. Auch ein Umzug in ein Pflege- oder Altenheim kann für beide Seiten eine Entlastung darstellen. Erfahren Sie in unserem Ratgeber mehr zu Hilfe für Angehörige bei Demenz.

Allgemeine Tipps für den Umgang mit Alzheimer

Das Leben mit einer Alzheimer-Demenz kann für die betroffene Person und die Angehörigen eine große emotionale, körperliche und psychische Belastung und Herausforderung darstellen. Daher sollten pflegende Angehörige auch auf sich selbst achten. Haben Sie keine Scheu davor nach Hilfe zu fragen und sich Unterstützung zu suchen. Und auch Ihr pflegebedürftiger Angehörige möchte respektiert werden und wünscht sich Rücksichtnahme auf seine Gefühle. Hilfreiche Informationen zu diesem Thema bietet der Ratgeber Umgang mit Demenz: Tipps für Angehörige.

Forschung & Wissen zur Alzheimer-Demenz

Seit mehreren Jahrzehnten forschen Wissenschaftler, Ärzte und Unternehmen an einer Heilung für die Alzheimer-Demenz und an wirksamen Medikamenten. Auch wenn das Wissen über diese Demenz-Erkrankung immer weiter wächst und man Morbus Alzheimer immer besser versteht, ist der Medizin bis jetzt (2021) noch kein wirklicher Durchbruch gelungen.

Im Juni 2021 wurde in den USA jedoch nach langer Zeit wieder ein Alzheimer-Medikament zugelassen. Dieses sorge dafür, dass sich die sogenannten Amyloid-Plaques im Gehirn auflösen. Doch selbst das könne eine Alzheimer-Demenz weder heilen noch stoppen. Forschende hoffen in den nächsten Jahren auf einen aussagekräftigen Bluttest zur Früherkennung, welcher Morbus Alzheimer frühzeitig und niederschwellig diagnostizieren kann.(38)

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz?

Demenz ist ein Oberbegriff für rund 50 verschiedene Erkrankungen des Gehirns. Eine davon ist die Demenz vom Typ Alzheimer. Der Unterschied von Demenz und Alzheimer ist also der, dass die Alzheimer-Demenz eine eigenständige Krankheit ist. Der Begriff Demenz fasst hingegen eine Vielzahl von Gehirn-Erkrankungen zusammen.

Kann man an Alzheimer sterben?

Zwar kann man nicht an Alzheimer an sich sterben, aber tatsächlich erhöht sich im schweren Stadium einer Demenz-Erkrankung – und somit auch bei Alzheimer – die Anfälligkeit für Infektionen. Insofern sterben viele Alzheimer-Betroffene an Infektionskrankheiten wie zum Beispiel einer Lungenentzündung.

Was ist Alzheimer-Demenz?

Die Alzheimer-Demenz ist eine bislang unheilbare, fortschreitende Gehirnerkrankung, bei der Gehirnzellen absterben. Die Kennzeichen von Alzheimer sind eine stetige Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit und Veränderungen der Persönlichkeit, die weit über das normale Maß einer normalen Alterung hinausgehen.

Wie erkennt man Alzheimer?

Auf folgende Frühwarn-Signale und erste Warnzeichen sollten Sie achten:

  • Vergesslichkeit, die das Alltagsleben beeinträchtigt
  • Wiederholungen von Geschichten
  • Fragen mit Fragen beantworten
  • Probleme bei der Planung von Alltagstätigkeiten und der Problemlösung
  • Schwierigkeiten beim Umgang mit Geld
  • Schwierigkeiten bei gewohnten Tätigkeiten zuhause, im Büro oder in der Freizeit
  • Probleme bei der zeitlichen und örtlichen Orientierung
  • Schwierigkeiten mit Bildern und räumlicher Wahrnehmung
  • Probleme beim Essen
  • Sprachprobleme
  • Verlegen von Gegenständen und Wiederauffinden an eher ungewöhnlichen Orten
  • Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen
  • Rückzug aus dem sozialen Leben
  • Veränderung der Stimmung und der Persönlichkeit

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Erstelldatum: 6102.01.82|Zuletzt geändert: 1202.01.31
(1)
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) (2021): Presse- und Aktuelles
www.deutsche-alzheimer.de/ueber-uns/presse-und-aktuelles (letzter Abruf am 28.07.2021)
(2)
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) (2021): Warum heißt es Alzheimer-Krankheit
www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/antworten-auf-haeufige-fragen#c1316 (letzter Abruf am 28.07.2021)
(3)
Stiftung Gesundheitswissen (2021): Alzheimer-Demenz
www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/alzheimer-demenz/hintergrund (letzter Abruf am 12.10.2021)
(4)
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) (2021): Häufigkeit von Demenzerkrankungen
www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/factsheets/infoblatt1_haeufigkeit_demenzerkrankungen_dalzg.pdf (letzter Abruf am 28.07.2021)
(5)
Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Symptome und Verlauf
www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/symptome/ (letzter Abruf am 29.07.2021)
(6)
Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Gehirn mit Alzheimer-Krankheit
www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/wasistalzheimer/veraenderungen-im-gehirn/gehirnschnitte-alzheimer-krankheit/ (letzter Abruf am 12.10.2021)
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Ärzteblatt.de (2011): Leichte kognitive Störung und Demenz
www.aerzteblatt.de/archiv/111707/Leichte-kognitive-Stoerung-und-Demenz (letzter Abruf am 12.10.2021)
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Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Veränderungen im Gehirn
www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/wasistalzheimer/veraenderungen-im-gehirn/ (letzter Abruf am 29.07.2021)
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Stiftung Warentest (2007): Demenz und Alzheimer
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Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Eiweißablagerungen: Plaques und Fibrillen
www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/wasistalzheimer/veraenderungen-im-gehirn/amyloide-plaques-und-fibrillen/ (letzter Abruf am 12.10.2021)
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Alzheimer.de (2021): Entstehung und Risikofaktoren von Alzheimer
www.alzheimer.de/alzheimer/alzheimer/Ursachen/risikofaktoren.html (letzter Abruf am 12.10.2021)
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https://demenz-portal.at/bin-ich-dement/risikofaktoren/ (letzter Abruf am 29.07.2021)
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www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/038-013l_S3-Demenzen-2016-07.pdf (letzter Abruf am 28.07.2021)
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Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) (2018): Die Diagnose der Alzheimer-Krankheit
www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/factsheets/infoblatt3_diagnose_dalzg.pdf (letzter Abruf am 29.07.2021)
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Zentrum der Gesundheit (2021): Bluttest zur Alzheimer-Diagnose
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(21)
Neurologen und Psychiater im Netz: Psychopharmaka: Antidementiva
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/therapie/pharmakotherapie/antidementiva/ (letzter Abruf am 13.10.2021)
(22)
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) (2016): Die Genetik der Alzheimer-Krankheit
www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/factsheets/infoblatt4_genetik_dalzg.pdf (letzter Abruf am 29.07.2021)
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Spektrum.de: Lexikon der Neurowissenschaft: familiäre Alzheimer-Demenz
www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/familiaere-alzheimer-demenz/3861 (letzter Abruf am 29.07.2021)
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Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Die vier Stadien der Alzheimer-Krankheit
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Neurologen und Psychiater im Netz: Verlauf und Prognose einer Alzheimer-Demenz
www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/alzheimer-erkrankung/verlauf-und-prognose/ (letzter Abruf am 13.10.2021)
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Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Behandlung der Alzheimer-Demenz
www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/behandlung/ (letzter Abruf am 13.10.2021)
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Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Medikamentöse Behandlung
www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/behandlung/medikamentoese-behandlung/ (letzter Abruf am 13.10.2021)
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Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) (2020): Die medikamentöse Behandlung von Demenzerkrankungen
www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/factsheets/infoblatt5_medikamentoese_behandlung_dalzg.pdf (letzter Abruf am 13.10.2021)
(29)
Gesundheitsinformation.de (2021): Wie gut helfen Cholinesterasehemmer?
www.gesundheitsinformation.de/wie-gut-helfen-cholinesterasehemmer.html (letzter Abruf am 13.10.2021)
(30)
Pharmazeutische Zeitung (2018): Seiltanz zwischen Lernen und Demenz
www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-102018/seiltanz-zwischen-lernen-und-demenz/ (letzter Abruf am 13.10.2021)
(31)
Gesundheitsinformation.de (2021): Medikamente gegen Alzheimer
www.gesundheitsinformation.de/medikamente-gegen-alzheimer.html (letzter Abruf am 13.10.2021)
(32)
ÄrzteZeitung (2014): Nahrungsergänzungsmittel nutzen - aber nur wenig
www.aerztezeitung.de/Medizin/Nahrungsergaenzungsmittel-nutzen-aber-nur-wenig-244875.html (letzter Abruf am 13.10.2021)
(33)
MMW - Fortschritte der Medizin (2018): Nahrungsergänzung bremst Alzheimer nicht
https://link.springer.com/article/10.1007/s15006-018-0474-4 (letzter Abruf am 13.10.2021)
(34)
therapie.de (2021): Neuroleptika
www.therapie.de/psyche/info/index/therapie/psychopharmaka/neuroleptika/ (letzter Abruf am 13.10.2021)
(35)
Psychopharmakotherapie (2006): Quetiapin – kein Effekt auf die Agitation, aber Verschlechterung der Kognition
www.ppt-online.de/heftarchiv/2006/01/quetiapin-kein-effekt-auf-die-agitation-aber-verschlechterung-der-kognition.html (letzter Abruf am 13.10.2021)
(36)
Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Nicht-medikamentöse Behandlung
www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/behandlung/nicht-medikamentoese-behandlung/ (letzter Abruf am 13.10.2021)
(37)
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) (2021): Alzheimer-Studie des DZNE: Mediterrane Ernährung kann vor Gedächtnisverlust und Demenz schützen
www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/alzheimer-studie-des-dzne-mediterrane-ernaehrung-kann-vor-gedaechtnisverlust-und-demenz-schuetzen/ (letzter Abruf am 13.10.2021)
(38)
Deutsche Apotheker Zeitung (2021): Ein Arzneimittel gegen Alzheimer – warum die Suche so schwierig ist
www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/09/21/ein-arzneimittel-gegen-alzheimer-warum-die-suche-so-schwierig-ist/chapter:1 (letzter Abruf am 13.10.2021)
(39)
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