Treppenlift Kosten: Kaufen, mieten und Zuschuss beantragen

Treppenlift Kosten

Was kostet ein Treppenlift? Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Ein Treppenlift ist immer eine individuelle Maßanfertigung und die Kosten hängen von vielen Faktoren ab. pflege.de beschreibt übliche Preisspannen, entlarvt Kostentreiber und erklärt, welche Fördermittel Sie beim Kauf eines Treppenlifts in Anspruch nehmen können.

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Was kostet ein Treppenlift?

Wer einen Treppenlift in seinem Zuhause montieren und langfristig nutzen will, ist mit einem Neukauf gut beraten. Die Vorteile: Die Anlage ist auf dem neuesten Stand der Technik und Sie profitieren vom vollen Garantieumfang des Herstellers.
Beim Neukauf eines Treppenlifts sind die Preisunterschiede enorm – abhängig vom Anbieter und von der Einbausituation. Der Grund: Zahlreiche Faktoren haben einen Einfluss auf die Treppenlift Preise. Nicht nur bauliche Bedingungen, sondern auch die persönlichen Bedürfnisse bestimmen die Kosten.

Wovon sind die Treppenlift Kosten abhängig?

Folgende Aspekte haben Einfluss auf den Preis eines Treppenlifts:

  • Treppenform: Je gewundener und verwinkelter eine Treppe ist, desto teurer ist die Herstellung des Fahrbahnsystems. Eine gerade Treppe ist demnach die günstigste Voraussetzung.
  • Treppenmaße: Je enger die Kurve ist, desto schwieriger ist die Herstellung der Fahrbahn für den Treppenlift. Ist nur wenig Platz beim Ein- und Ausstieg in den Lift vorhanden, kommen meist nur kostspielige Sonderkonstruktionen infrage.
  • Etagenzahl: Je mehr Etagen der Lift überwinden soll, desto länger ist auch die Treppenlift-Fahrbahn. Das wirkt sich wiederum auf Material- und Einbaukosten aus.
  • Bausubstanz: Vor dem Einbau prüft das Treppenlift-Unternehmen die Tragfähigkeit von Wand oder Treppe. Reicht diese nicht aus, müssen die Monteure Verstärkungen einbauen, die den Preis der Treppenliftanlage nach oben treiben. Erfahrungsgemäß ist eine solche Verstärkung aber eher selten nötig.
  • Treppenlift-Typ: Ein Sitzlift ist in der Regel die günstigste Variante. Hub- oder Plattformlifte für Rollstuhlfahrer sind meist teurer; am kostenintensivsten sind Senkrechtlifte.
  • Funktionsumfang: Je mehr Zusatzausstattung Sie wünschen, desto teurer wird die Treppenliftanlage.
  • Qualität: Wie bei jedem Produkt gibt es auch bei Treppenliften Qualitätsunterschiede bei der Verarbeitung und den Materialien, die sich ebenfalls auf den Treppenlift-Preis auswirken.

Treppenlifte: Preise beim Neukauf

Aufgrund der individuellen Einflussfaktoren sind die Preisspannen bei Treppenliften groß. Das ist auch der Grund, warum Treppenlift-Anbieter in ihren Broschüren oder auf ihren Internetseiten nur selten feste Kosten nennen. Dennoch gibt es Anhaltspunkte, die Ihnen Orientierung beim Preisvergleich bieten können. pflege.de hat für Sie die Durchschnittspreise für die verschiedenen Lifttypen ermittelt.

Kauf- und Einbaukosten im Überblick

 Treppenlift Einflussfaktoren Durchschnittliche Kosten
 Sitzlift Gerade Treppen über eine Etage

Wendeltreppe

3.000-8.000 €

9.000-16.000 €

Plattformlift Je nach Länge und Beschaffenheit der Treppe 9.000-18.000 €
Hublift Je nach Modell 6.000-12.000 €
Senkrechtlift Je nach örtlichen Gegebenheiten pro Etage 18.000-40.000 €
Tipp

Sie sollten den Treppenlift einmal im Jahr warten lassen, um Ausfälle zu vermeiden. Dabei überprüft ein Fachmann die Anlage auf Verschmutzungen oder Schäden. Schließen Sie dazu am besten gleich beim Kauf einen Instandhaltungsvertrag mit Ihrem Treppenlift-Unternehmen 

Treppenlift gebraucht kaufen: Lohnt sich das?

Günstiger als ein komplett neues Modell sind gebrauchte Treppenlifte. Allerdings ist in diesem Fall meistens nur die Sitzeinheit gebraucht zu kaufen, denn das Fahrbahnsystem muss von der Konstruktionsabteilung des Herstellers individuell angepasst werden. Bei geraden unkomplizierten Treppen bieten Unternehmen im Einzelfall auch eine gebrauchte Fahrbahn an.

Der Preisvorteil gebrauchter Treppenlifte gegenüber einem Neukauf hängt somit ebenfalls stark von der Einbausituation ab. Bis zu 50 Prozent mögliche Kostenersparnis gegenüber dem Neupreis geben manche Treppenlifthersteller für ihre gebrauchten und generalüberholten Produkte an.

Es gibt aber auch Privatpersonen, die einen Treppenlift gebraucht verkaufen. Sie als Käufer erhalten dann jedoch üblicherweise keine Garantie oder Sachmängelhaftung. Außerdem müssen Sie sich selbst um den Einbau kümmern und eine Montagefirma beauftragen, die das Schienensystem auf die neue Einbausituation anpassen muss. All das sind schlecht kalkulierbare Kostenfaktoren, durch die gebrauchte Treppenlifte am Ende sogar teurer als neu gekaufte Treppenlifte sein können. Treppenlifte gebraucht von privat zu kaufen, ist daher mit großen Risiken behaftet, die es abzuwägen gilt. Denn gerade bei einem Produkt wie einem Treppenlift spielt die Sicherheit eine große Rolle.

Treppenlift mieten oder kaufen?

Wenn Sie absehen können, dass Sie den Treppenlift nur vorübergehend für einen begrenzten Zeitraum benötigen, dann lohnt es sich, ihn zu mieten statt zu kaufen.
Je länger Sie einen Treppenlift nutzen, desto unrentabler wird das Mietmodell. Dennoch kann eine Miete Vorteile haben:

  • Überbrückung kurzzeitiger Mobilitätseinschränkungen (z. B. nach einer Operation)
  • Geringere finanzielle Erstbelastung im Vergleich zum Neukauf
  • Volle Gewährleistung während der Mietzeit
  • Zuschuss durch die Pflegeversicherung möglich
  • Demontage nach Ende der Laufzeit

Die Mietkosten hängen von den persönlichen Anforderungen des Kunden ab: Je einfacher die Treppe verläuft, desto günstiger wird der Lift. Bei einem geraden Treppenverlauf über nur eine Etage ist das Mieten von Treppenliften vergleichsweise günstig, da die Treppenliftfirma die Anlage später an anderer Stelle wiedereinsetzen kann, wenn der Lift nicht mehr gebraucht wird. Außerdem fällt weniger Montage- und Anpassungsaufwand für das Unternehmen an.

Durchschnittliche Mietkosten für einen Treppenlift im Überblick:

Leistung  Durchschnittliche Kosten
Anzahlung ca. 3.500 €
Monatliche Rate ca. 150 €
Kosten bei 3 Jahren Laufzeit ca. 8.900 €
Kosten abzgl. des Zuschusses

der Pflegekasse (bis zu 4.000 €)

ca. 4.900 €

Vor der Entscheidung, einen Treppenlift zu mieten, sollten Sie in jedem Fall genau abwägen, ob sich die Mietvariante gegenüber einem Kauf rechnet und verschiedene Angebote vergleichen.

Tipp

Wenn der Einbau eines Treppenlifts medizinisch notwendig ist, können Sie die Kosten als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Ein Attest vom Amts- oder Vertrauensarzt ist für die Anerkennung durch das Finanzamt nicht zwingend nötig. Eine Bescheinigung des Hausarztes über die gesundheitliche Notwendigkeit des Treppenlifts sollten Sie sich dennoch vor dem Kauf ausstellen lassen. So vermeiden Sie hinterher bei der Steuererklärung Diskussionen mit der Finanzbehörde.

Zuschuss Treppenlift: Welche Kosten übernimmt die Pflegekasse?

Die Übersicht der Kauf- und Einbaukosten zeigt, dass die Anschaffung eines Treppenlifts mehrere tausend Euro kostet. Unter Umständen müssen Sie diese Kosten aber nicht alleine stemmen. Weil ein Treppenlift dem Pflegebedürftigen zu mehr Mobilität verhilft und damit die häusliche Pflege erleichtert, zählt er als Maßnahme zur Verbesserung des Wohnumfelds. Eine solche Wohnraumanpassung bezuschusst die Pflegeversicherung, wenn bei einem Bewohner ein anerkannter Pflegegrad vorliegt und die Umbaumaßnahme als notwendig und sinnvoll erachtet wird. Die Wohnraumanpassung wird bereits ab Pflegegrad 1 gewährt.

Der Zuschuss der Pflegekasse zu Umbaumaßnahmen beträgt bis zu 4.000 Euro. Anspruch darauf hat, wer z. B. in einem Haus oder einer Wohnung lebt, in der Bad, Küche und Schlafzimmer auf unterschiedlichen Etagen liegen oder in der Stufen zur Haustüre führen, die mobilitätseingeschränkte Menschen nur mit einem Treppenlift überwinden können. Dieser Anspruch gilt für Immobilieneigentümer und für Mieter gleichermaßen und ist einkommensunabhängig.

Tipp

Wenn bei der Person, für die Sie den Treppenlift anschaffen möchten und  noch kein Pflegegrad vorliegt, sollten Sie prüfen, ob es nicht sinnvoll ist, einen entsprechenden Antrag auf Pflegeleistungen zu stellen. Denn ist die Person so mobilitätseingeschränkt, dass sie auf fremde Hilfe angewiesen ist, ist es wahrscheinlich, dass die Gutachter der Versicherungen einen Pflegegrad feststellen.

Zuschuss mit Pflegegrad

Liegt einer der fünf Pflegegrade vor, bezuschusst die Pflegekasse einen Treppenlift mit bis zu 4.000 Euro. Der Zuschuss wird pro Person gewährt. Leben also in Ihrem Haushalt zwei pflegebedürftige Menschen, etwa beide Elternteile, erhalten sie somit insgesamt bis zu 8.000 Euro. Maximal beträgt der Zuschuss allerdings 16.000 Euro – z. B. für Senioren-Wohngemeinschaften, auch bei mehr als vier Pflegebedürftigen im Haushalt.

Ändert bzw. verschlechtert sich der Zustand eines Pflegebedürftigen und werden neue Umbaumaßnahmen notwendig, so kann die Pflegekasse ggf. erneut einen Zuschuss gewähren. Der Zuschuss von bis zu 4.000 Euro versteht sich je Gesamtmaßnahme.

Für einen Zuschuss muss ein formloser Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden.

Treppenlift Kostenübernahme beantragen – so geht’s

Kein Zuschuss ohne Antrag: Stellen Sie den Antrag auf Zuschuss zur Verbesserung des häuslichen Wohnumfelds im besten Fall vor dem Kauf des Treppenlifts bei Ihrer Krankenkasse. Es ist üblich, zusammen mit dem Antrag gleich auch Kostenvoranschläge für den Einbau eines Treppenlifts einzureichen. Den Antrag können Sie formlos an die Pflegekasse stellen. Erläutern Sie dazu in einem Schreiben, inwiefern der Treppenlift zur Verbesserung Ihres Wohnumfeldes beiträgt und weshalb Sie ihn benötigen.

Beachten Sie dabei, dass alle Umbaumaßnahmen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung für die Verbesserung der Pflegesituation nötig sind, rechtlich als eine einzige Maßnahme gelten und die Pflegekasse dafür einen Zuschuss von 4.000 Euro insgesamt gewährt.

Ein Beispiel: Wenn Sie einen Treppenlift einbauen lassen und parallel die Haustür verbreitern, versteht das die Kasse als eine Maßnahme. Sie erhalten also auch nur einmalig einen Zuschuss auf den Gesamtbetrag der Kosten. Erst wenn sich die Pflegesituation ändern sollte, sodass weitere Verbesserungen des Wohnumfelds nötig werden, handelt es sich um eine neue Maßnahme, für die die Pflegeversicherung erneut einen Zuschuss bewilligen kann. Prüfen Sie deshalb genau, welche Maßnahmen ggf. als neue Maßnahmen beantragt werden können, um so weitere Zuschüsse zu erhalten.

Treppenlift Zuschuss von anderen Leistungsträgern

Die Pflegekassen leisten nur dann einen Zuschuss zum Kauf eines Treppenlifts, wenn kein anderer Leistungsträger dazu verpflichtet ist.

Treppenlift Fördermittel im Überblick

Prüfen Sie vor Antragstellung, ob einer dieser Fälle auf Sie oder Ihren Angehörigen zutrifft und informieren Sie sich bei der entsprechenden Stelle:

  1. Berufsgenossenschaft: Sie springt z. B. bei einer Gehbeeinträchtigung durch einen Arbeitsunfall ein.
  2. Unfallversicherung: Sie kann die Kosten für den Einbau eines Treppenlifts nach einem Arbeitsunfall, der Mobilitätseinschränkungen zur Folge hat, übernehmen.
  3. Haftpflichtversicherung: Liegt Fremdverschulden vor, zahlt unter Umständen die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers.
  4. Sozialamt oder Bundesagentur für Arbeit: Bei Bedürftigkeit springt eventuell auch das Sozialamt oder die Bundesagentur für Arbeit für die Treppenlift-Kosten ein.

Förderung für Treppenlifte durch Bund und Länder

Treppenlifte sind ein Bestandteil des barrierefreien Wohnens und helfen damit älteren Menschen, solange wie möglich zuhause wohnen zu bleiben. Damit sind sie eine kostengünstige Alternative zum Pflegeheim. Das hat auch der Staat erkannt, weshalb es in Deutschland inzwischen einige weitere Fördermöglichkeiten gibt. So fördern manche Bundesländer den Einbau eines Treppenlifts mit regionalen Zuschüssen oder Krediten.

Auch die KfW als Förderbank unterstützt mit dem KfW-Zuschuss „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)“ den Kauf eines Treppenlifts. Pro Wohneinheit beträgt der KfW-Zuschuss 10 Prozent (bis zu 5.000 Euro) der förderfähigen Investitionskosten bei Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung. Bauen Sie zusammen mit dem Treppenlift das Haus so um, dass es dem Standard „Altersgerechtes Haus“ entspricht, stockt die KfW den Zuschuss auf maximal 12,5 Prozent (bis zu 6.250 Euro) auf. Daneben bietet die KfW auch einen Kredit mit günstigen Konditionen für den Einbau eines Treppenlifts an – Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit (159)“.

Treppenlift Preisvergleich

Im Internet tummeln sich zahlreiche mehr oder weniger seriöse Tests von Treppenliften, entsprechend viele Treppenlift Testsieger gibt es auch. Einen unabhängigen Treppenlift-Test der Stiftung Warentest findet man allerdings nicht darunter. Das liegt daran, dass der Lift bzw. die Fahrbahn immer individuell auf die Gegebenheiten angepasst wird. Deshalb gibt die Stiftung Warentest lediglich Empfehlungen zum Kauf.

Die Experten für Alten- und Behindertenhilfsmittel raten unter anderem dazu, sich immer mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und darauf zu achten, dass die Begehung vor Ort und der Kostenvoranschlag kostenlos sind. Zudem können Sie sich bei großen Anbietern in der Regel sicherer fühlen, da diese sich im Lauf der Jahre etabliert haben. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie sich für einen TÜV-geprüften bzw. zertifizierten Lift entscheiden. Beachten Sie beim Angebotsvergleich aber auch, wie es um Beratungsqualität, Service und Wartungsdienstleistung der jeweiligen Unternehmen bestellt ist. Der wichtigste Rat von Verbraucherschützern lautet: Lassen Sie sich nicht zum Kauf drängen!

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Treppenlift?

Ein Treppenlift ist immer eine Maßanfertigung, zudem hängen die Kosten eines Treppenlifts stark von unterschiedlichen Faktoren wie Treppenform, Etagenanzahl, Treppenmaße, Funktionsumfang und Qualität ab. Daher ist es schwierig, pauschale Preise zu nennen. Bitte werten Sie folgende Richtwerte daher nur als ungefähre Anhaltspunkte und holen Sie sich ein individuelles Angebot ein.

  • Sitzlift: bei gerader Treppe: 3.000 bis 8.000 Euro; bei kurviger Treppe: 9.000 bis 16.000 Euro
  • Plattformlift: 9.000 bis 18.000 Euro
  • Hublift: 6.000 bis 12.000 Euro
  • Senkrechtlift: 18.000 bis 40.000 Euro

Was kostet ein Treppenlift zur Miete?

Wer einen Treppenlift nur vorübergehend benötigt, kann den Treppenlift auch mieten statt kaufen. Die Gesamtkosten richten sich nach dem jeweiligen Liftsystem und den damit verbundenen Kosten für den Einbau des Treppenliftes. Da die Treppenlift-Schienen immer individuell auf die Gegebenheiten angepasst werden müssen und dadurch Kosten entstehen, sollten Sie genau abwägen, ob sich diese Treppenlift-Variante wirklich lohnt. Bei einfachen Treppen mit geradem Treppenverlauf über nur eine Etage kann die Treppenlift-Miete aber eine sinnvolle Lösung sein.

Gibt es Zuschüsse für einen Treppenlift?

Ja, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, gibt es unterschiedliche Förderungen und Zuschüsse für einen Treppenlift.

  • Pflegekasse 
    Sofern der Bewohner einen anerkannten Pflegegrad hat, kann die Pflegekasse im Rahmen der Wohnraumanpassung bis zu 4.000 Euro Zuschuss gewähren. Hierfür müssen Versicherte vorab einen Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellen. Sollten zwei als „pflegebedürftig“ eingestufte Personen in einem Haushalt leben, ist ein Zuschuss bis zu 8.000 Euro möglich.
  • KfW
    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt mit dem Programm „Altersgerechtes Bauen“ den Einbau eines Treppenlifts in Form eines Investitionszuschusses (KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss – 455-B) oder in Form eines Kredits (KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen – Kredit – 159).
  • Berufsgenossenschaft
    (bei Mobilitätseinschränkung nach einem Arbeitsunfall)
  • Haftpflichtversicherung
    (bei Mobilitätseinschränkung durch Fremdverschulden)
  • Unfallversicherung
  • Sozialamt / Bundesagentur für Arbeit

Unser Tipp: Prüfen Sie Ihre individuellen Ansprüche und stellen Sie rechtzeitig einen Antrag auf Kostenübernahme oder einen Zuschuss für Ihren Treppenlift.

Was zahlt die Krankenkasse beim Einbau eines Treppenlifts?

Sofern der Versicherte einen anerkannten Pflegegrad hat, kann die Pflegekasse im Rahmen der Wohnraumanpassung bis zu 4.000 Euro Zuschuss gewähren. Hierfür müssen Versicherte vorab einen Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellen. Sollten zwei als „pflegebedürftig“ eingestufte Personen in einem Haushalt leben, ist ein Zuschuss bis zu 8.000 Euro möglich.

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Erstelldatum: 6102.30.13|Zuletzt geändert: 0202.50.7
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