Themenwelt Ernährung im Alter

Nur Schonkost im Seniorenalter? Von wegen! Im hohen Lebensalter brauchen wir eine genauso abwechslungsreiche und ausgewogene Nahrungszusammensetzung wie in jungen Jahren. Und die sieht so aus: Vollkorn- und Milchprodukte, viel Gemüse und viel Obst. Doch es gibt ein paar wenige Besonderheiten bei der Ernährung im Alter.

Ernährung im Alter: Tipps für eine ausgewogene Ernährungsweise

Inhaltsverzeichnis

Wie können sich Senioren z. B. ausgewogen und gesund ernähren und dabei auch möglichen Herausforderungen durch Diabetes, Krankheiten im Alter und Mangelernährung gerecht werden? pflege.de gibt Tipps für eine gesunde Ernährung im Alter und stellt typische Ernährungsprobleme sowie passende Lösungen & Hilfsmittel vor.

Tipps für die gesunde Ernährung im Alter

Die richtige Ernährung im hohen Alter unterscheidet sich nicht wesentlich von den Regeln für die Ernährung in jüngeren Jahren. Vollkorngetreide, viel Gemüse und Obst, täglich frische Milchprodukte sowie gelegentlich Fisch sorgen für einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan. Fett- und zuckerreiche Lebensmittel sind weder für Kinder, junge Erwachsene noch für Senioren empfehlenswert und sollten daher möglichst gemieden werden.

Was sich am Leben im Alter jedoch ändert, ist der Stoffwechsel. Aufgrund der geringeren Muskelmasse und eines höheren Fettanteils im Körper sinkt der tägliche Energieumsatz im hohen Alter. Im Vergleich zu jüngeren Jahren brauchen Senioren rund 200 bis 300 weniger Kalorien pro Tag, dafür aber Lebensmittel mit einer höheren Nährstoffdichte. In welchen Nahrungsmitteln sind diese Nährstoffe enthalten? pflege.de beschreibt praktische Ernährungstipps für das Alter und stellt Lebensmittel mit einem hohen Nährstoff- und Vitamingehalt vor.

Ernährungsprobleme im Alter

Das hohe Lebensalter, körperliche Veränderungen oder bestimmte Krankheiten können die Nahrungsaufnahme im Alter erschweren. Zudem werden Empfindungen wie Genuss, Hunger und Durst je nach Alter und Gesundheitszustand nur noch verfälscht oder nicht mehr richtig wahrgenommen, so dass im Rahmen der Ernährung unterschiedliche Probleme und Einschränkungen auftreten können, die die Nahrungsaufnahme erschweren können. Was sind typische Ernährungsprobleme im Alter?

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Im Laufe des Lebens können Menschen Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln entwickeln, die man gerade im Alter unbedingt berücksichtigen muss. Sollten Sie häufig Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Blähungen, aber auch Kopfschmerzen nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel haben, können dies mögliche Indizien für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein. Daher sollten Sie mögliche Unverträglichkeiten unbedingt mit ihrem Arzt besprechen und einen Ernährungsplan erstellen, mit dem Sie sich ausgewogen ernähren und die Intoleranz bestmöglich berücksichtigen.

Info

Die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind:

  • Fruchtzucker (Fruktose): Betroffene reagieren mit Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen.
    Das sollten Sie meiden: Fruchtsüße, Trockenfrüchte, Fruchtsäfte oder Honig
  • Milchzucker (Laktose): Ein Enzymmangel führt zum Durchfall.
    Das sollten Sie meiden: Milch, Frischkäse, Sahne, Quark und milchhaltige Süßigkeiten.
    Das können Sie stattdessen essen: Hartkäse und laktosefreie Alternativen.
  • Klebereiweiß (Gluten): Bei Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) entzündet sich die Darm-Schleimhaut.
    Das sollten Sie meiden: Brot, Müsli, Kuchen, Kekse, kurzum: Weizen, Roggen und alle glutenhaltigen Getreide.
    Das können Sie stattdessen essen: glutenfreie Alternativen wie Mais, Reis, Buchweizen, Hirse, Amaranth und Quinoa.
  • Histamin: Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Nesselausschlag und Herzrasen können auf eine Histamin-Unverträglichkeit hindeuten.
    Das sollten Sie meiden: Rotwein, Salami und gereiften Käse
  • Auswirkungen von Medikamenten auf die Ernährung

Zusätzlich zu der ohnehin nachlassenden Verdauungstätigkeit im Alter können Medikamente, die regelmäßig oder akut eingenommen werden, die Magen-Darm-Tätigkeit beeinträchtigen. Bei Senioren, die aufgrund von Bluthochdruck oder Herzschwäche Entwässerungstabletten einnehmen, kann es dadurch z. B. kurz- oder langfristig zu einem bedrohlichem Flüssigkeits- und Nährstoffmangel kommen.

Info

Mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten

Sollten Sie im Zusammenhang mit der Einnahme eines neuen Medikaments Veränderungen bei Appetit, Durstempfinden, Verdauung oder Gewichtsverlust beobachten, so sprechen Sie unbedingt zeitnah mit Ihrem Arzt darüber.

  • Spezialernährung bei chronischen oder akuten Krankheiten

Manche Krankheiten erfordern eine spezielle Ernährung, um Symptome zu lindern bzw. eine Verschlimmerung der Krankheit zu vermeiden. Genauso können Operationen oder Behandlungen eine Spezialernährung erfordern. Dazu gehören z. B. das Weglassen bestimmter Lebensmittel, das Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln und mitunter die Zuhilfenahme klinischer Ernährung.

Die wichtigsten Krankheiten, die Ernährungsprobleme aufwerfen, sind u. a.

  • Demenz
  • Diabetes
  • Parkinson-Syndrom
  • Depressionen bzw. Altersdepressionen
Info

Ernährungstipps: Worauf Sie bei bestimmten Krankheiten achten müssen

  • bei Magen-Darm-Problemen: Ballaststoffreiches, basisches Essen ist hier von Vorteil.
  • bei Diabetes: Essen Sie möglichst keine tierischen Fette oder Kokosfett, sondern besser pflanzliche Fette, viele Ballaststoffe, Obst, Gemüse, Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte und Getreide sowie allgemein Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index (GI). Achten Sie auf einen maßvollen Konsum von Eiweiß (max. 10-15% der täglichen Kalorien) und Alkohol (Frauen max. 10g Alkohol, Männer max. 20g Alkohol)!
  • zur Krebsprävention: Viel Obst und Gemüse sowie viele Ballaststoffe können eine gute Krebsprävention sein.
  • bei Muskelschwund: Viel Eiweiß, Folsäure, Vitamin B12 und D sowie körperliches Training können Muskelschwund entgegenwirken.
  • bei Eisenmangel: Eisenreiche Lebensmittel wie Fleisch und Geflügel, Hirse und Linsen, Spinat/Mangold und andere grüne Blattgemüse können Eisenmangel ausgleichen. Meiden Sie Kaffee und Schwarztee!
  • bei Bluthochdruck: Ernähren Sie sich bewusst salzarm, verzichten Sie auf Alkohol und essen Sie kaliumreiche Lebensmittel (Spinat, Grünkohl, Kartoffeln, Bananen, Avocados, Nüsse, uvm.), viel Fisch, Olivenöl, Obst und Gemüse!
  • bei Arthrose: Ernähren Sie sich bewusst fettarm und vitaminreich. Meiden Sie Käse, Kaffee, Süßes, Alkohol, Fleisch und gesättigte Fette. Zudem kann es helfen, abzunehmen, sofern Sie übergewichtig sind.
  • bei Osteoporose: Nehmen Sie viele Milchprodukte wie Milch, Käse und Eier zu sich!
  • bei Demenz: Fisch, Nüsse und hochwertige Pflanzenöle liefern wichtige Omega-3-Fettsäuren, die die Hirnleistung schützen und stärken. Achten Sie darauf, Ihren demenzkranken Angehörigen beim Essen und Trinken anzuleiten und zu begleiten.
  • bei Depressionen: Bei Depressionen empfiehlt sich eine eiweißarme und kohlenhydratreiche Kost mit viel Fisch, Getreide, Obst und Gemüse. Verzichten Sie im Gegenzug möglichst auf Fleisch, Käse und Nüsse.
  • bei Dysphagien / Schluckstörungen: Achten Sie trotz der adaptierten Kost als Brei oder Flüssigkeit auf eine proteinreiche, bedarfsgerechte Nährstoffversorgung!
  • Zuckerkrankheit erfordert fettarme Ernährung

Eine schlechtere Blutzuckerregulation sowie eine geschwächte Bauchspeicheldrüse können im Alter Diabetes mellitus auslösen. Zuckerkranke Senioren sollten ausschließlich Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index (GI) essen und sich insgesamt möglichst fettarm ernähren. Denn vor allem tierische Fette wirken sich aufgrund ihrer gesättigten Fettsäuren negativ auf den Gesundheitszustand aus. Was viele Diabetiker hingegen gut vertragen, sind ballaststoffreiche, stark sättigende Produkte wie Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte, aber auch fettarme Milchprodukte, Salate, Obst und Gemüse.

  • Veränderte Geschmacksvorlieben und Appetit bei Demenz

Menschen mit Demenz entwickeln manchmal (nicht nachvollziehbare) Geschmacksvorlieben, da sich die Geschmackswahrnehmung durch die Krankheit komplett verschieben kann. Genauso kann die Wahrnehmung von Hunger, Durst, Sättigung und Geschmack gestört sein oder rapide nachlassen. Dies hat zur Folge, dass Demenzkranke keinen Hunger, keinen Appetit und kein Wohlbefinden mehr durch Essen spüren – was sie schließlich vom Essen abhält und gravierende Ernährungsprobleme nach sich zieht.

  • Untergewichtig im Alter? Festen Ernährungsplan aufstellen!

Vielleicht kennen Sie das: Sie haben immer weniger Appetit, essen oft dasselbe oder bauen krankheitsbedingt körperlich ab. Dann sollten Sie jetzt besonders auf sich Acht geben, Ihre Ernährung bewusst umstellen und versuchen, nicht weiter abzunehmen.

Dabei können Ihnen Essenspläne oder aber feste Bestellungen beim Menübringdienst („Essen auf Rädern“) helfen, damit Sie sich gezielt und bewusst mit frischen Lebensmitteln ernähren. Je nach Situation kann es auch förderlich sein, in Gesellschaft zu essen oder von einem Angehörigen zum Essen angeleitet zu werden. Sollten Sie selbst bzw. Ihr Angehöriger stark abgemagert sein, kann eine kalorienreiche Zusatznahrung (z. B. Trinknahrung) hilfreich sein.

  • Gestörter Flüssigkeitshaushalt im Alter

Neben den Ernährungsproblemen kann auch der Flüssigkeitshaushalt im Alter beeinträchtigt sein. Grundsätzlich liegt die empfohlene Tagesmenge Flüssigkeit für Senioren bei 1,3 bis 2 Litern Wasser pro Tag. Durch ein gemindertes bzw. gestörtes Durstempfinden trinken Senioren automatisch weniger und verspüren erst spät bzw. gar keinen Durst mehr. Abhilfe schaffen feste Trinkpläne.

Info

Checkliste: 5 Warnzeichen für eine Dehydrierung

1. Mundtrockenheit: Trockene Schleimhäute, kein Speichel unter der Zunge

2. Konzentrierter Urin

3. Verminderte Schweißbildung: Pudertrockene Achselhöhlen und kein Fußschweiß, v.a. zwischen den Zehen

4. Schwindel beim Aufstehen

5. Müdigkeit und Konzentrationsschwächen

Schluckstörungen / Dysphagie

Eine Schluckstörung (sog. Dysphagie) liegt vor, wenn Menschen Nahrung und Flüssigkeiten nicht mehr in die Speiseröhre transportieren können, also Essen und Getränke nicht mehr herunterschlucken können. Dies kann weitreichende Folgen und gesundheitliche Konsequenzen haben. Nicht nur, dass Betroffene nicht mehr mit Genuss essen und trinken können, vielmehr quält Betroffene die ständige Angst, sich zu verschlucken. Dabei gibt es gute Therapiemöglichkeiten oder Hilfsmittel bei einer Schluckstörung, sofern sie rechtzeitig diagnostiziert wird. Woran man eine Schluckstörung erkennt, was typische Ursachen sind und wie man als Pflegender mit einer Dysphagie umgeht, erfahren Sie im Beitrag Dysphagie / Schluckstörung.

Mangelernährung & Fehlernährung – häufige Probleme im Alter

Viele ältere Menschen ernähren sich im Alter eher einseitig und unausgewogen, nehmen zu wenige Nährstoffe und zu wenig Flüssigkeit auf oder vergessen an manchen Tagen sogar ganz zu essen. Kommen dann noch bestimmte Krankheiten oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten hinzu, kann sich eine Fehl- oder Mangelernährung schnell zuspitzen und für den menschlichen Organismus gefährlich werden.

Lesen Sie im Beitrag Mangelernährung, welche Folgen eine Mangelernährung hat und wie Sie stattdessen mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung vorbeugen können.

Hilfsmittel und Lösungen für Ernährungsprobleme im Alter

  • Trinknahrung

Trinknahrung bietet sich als Ergänzung zur normalen Ernährung dann an, wenn Betroffene ihren Bedarf an Nährstoffen und Kalorien nicht mehr über die normale Nahrungszufuhr decken können. Dies ist insbesondere bei Patienten mit Kau- und Schluckbeschwerden oder stark abgemagerten Menschen der Fall, die zunehmend geschwächt sind. Trinknahrung kann ihr Wohlbefinden wieder steigern und ihren Ernährungszustand maßgeblich verbessern.

Die Zusammensetzung der Trinknahrung kann man exakt auf die Bedürfnisse der Betroffenen abstimmen und auch Krankheiten wie Morbus Crohn, Diabetes oder Leberinsuffizienz berücksichtigen.

  • Enterale Ernährung: Künstliche Ernährung per Sonde

Bei schwerer Krankheit, Schwäche und nach akuten Operationen ist für einige Menschen die gewohnte orale Nahrungsaufnahme über den Mund nicht oder nur eingeschränkt möglich. In diesen Fällen kann eine klinische Ernährungssonde dabei helfen, die Patienten mit der benötigten Energiemenge und allen wichtigen Vitalstoffen zu versorgen, damit sie schnell wieder zu Kräften kommen. Dabei wird der Mund-Rachen-Raum komplett gemieden und die Nahrung über eine Sonde dem Magen-Darm-Kanal zugeführt.

Als gute Alternative zur enteralen Ernährung empfiehlt sich insbesondere bei Kau- und Schluckbeschwerden (Dysphagie) eine proteinreiche und mit Nährstoffen angereicherte Trinknahrung.

  • Parenterale Ernährung

Leiden Menschen unter derart starken Ernährungsproblemen, dass sie Nahrung und Flüssigkeit weder über den Mund noch über den Magen-Darm-Trakt per Sonde aufnehmen können, so bleibt die parenterale Ernährung als Lösung. Dabei werden der Mund-Rachen-Raum sowie der Verdauungstrakt vollkommen umgangen und die Nährstoffe (z. B. Glucose, Aminosäuregemische, Fettemulsionen, Vitamine) gelangen über eine Infusion direkt in die Blutbahn.

Die Infusion kann man dabei exakt auf die Bedürfnisse und Mängel des Betroffenen abstimmen und auch darauf, ob er noch zusätzlich selbst trinken und essen kann oder vollständig parenteral ernährt wird.

  • Nahrungszubereitung

Liegen Ernährungsprobleme wie eine Schluckstörung vor, aber kann der Betroffene noch ganz normal über den Mund Nahrung aufnehmen, so ist es wichtig, dass die Nahrungs-Komponenten die richtige Konsistenz besitzen. Das heißt: Die Nahrung sollte eine homogene Konsistenz haben und keine Stückchen, Krümel oder Fasern enthalten. Bezüglich der Konsistenz unterscheidet man zwischen vier Zubereitungsarten:

  1. Passierte dickflüssige Kost
  2. Pürierte Kost
  3. Teilpürierte Kost
  4. Adaptierte, weiche Kost, nicht püriert

Um zu flüssige Nahrung anzudicken und damit besser essen zu können, gibt es spezielle Andickungs- und Geliermittel, die v. a. Patienten mit Schluckbeschwerden die Nahrungsaufnahme erleichtern.

  • Trinkhilfen

Auch für Flüssigkeiten oder sehr dünnflüssige Nahrung gibt es Hilfsmittel für Senioren, um sie beim Trinken zu unterstützen. Zur Auswahl stehen

  • spezielle Trinkhilfen mit oder ohne Griff
  • Trinkhilfen mit Nasenausschnitt
  • Schnabeltassen und -becher
  • Spezial-Trinkhilfen mit Rückflussstop
  • sowie spezielle Trinkbecher für Dysphagie-Patienten.

Ernährungstipps für das Alter

Das Wichtigste in Kürze

Tipps für die gesunde Ernährung im Alter

  • Bedarf an Eiweißen, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen im Alter ähnlich hoch wie in jungen Jahren
  • Gesunde Lebensmittel: frisches Gemüse und Obst, Vollkorngetreide und Milchprodukte
  • Energiezufuhr: im Alter rund 200 bis 300 Kalorien pro Tag weniger notwendig, zu hohe Energie- und Fettzufuhr kann zu Übergewicht führen
  • Flüssigkeitshaushalt: empfehlenswert sind mindestens 1,3 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag

Jod, Folsäure und Vitamin D bei Nährstoffmangel im Alter

Um den höheren Nährstoffbedarf zu decken, empfehlen sich Lebensmittel mit einem Plus an Jod, Folsäure und Vitamin D. Vor allem Vitamin D, das zum Aufbau und Erhalt der Knochen beiträgt, ist im hohen Alter schlechter verfügbar und dennoch so wichtig für eine gesunde Lebensführung und einen ausgewogenen Nährstoffhaushalt. Achten Sie also bewusst auf die Integration von Nährstoffen in Ihrem täglichen Speiseplan!

Tipp

Achten Sie bei Ihrer Ernährung also gezielt auf Lebensmittel, die ein Plus an Jod, Folsäure und Vitamin D enthalten, wie z. B. Seefisch (Sardine, Hering, Lachs), Milch- und Vollkornprodukte, grünes Gemüse und Hülsenfrüchte.

Expertenmeinung
Carla Krellner
Fachkrankenschwester für klinische Ernährung

Mein Praxistipp: Erhöhter Eiweißbedarf im Alter
Da der Körper keine Eiweißspeicher besitzt, macht sich ein Mangel an Eiweiß im Alter rasch bemerkbar: Es kommt zum Abbau von Muskelmasse und allgemeiner körperlicher Schwäche. Auch eine negative Auswirkung auf das Immunsystem sowie eine Verzögerung der Wundheilung und Genesung können die Folge sein. Es ist deshalb besonders wichtig, auf eine ausreichende Eiweißzufuhr im Alter zu achten!

alle Informationen zu Carla Krellner

Fit dank Kalzium und Omega-3-Fettsäuren

Neben Jod, Folsäure und Vitamin D sollten Senioren auf eine ausreichende Kalzium-Zufuhr achten und mehrmals täglich zu Milchprodukten greifen. Kalzium ist ein natürlicher und wirksamer Schutz vor Osteoporose und damit eine gute Prophylaxe für die Knochengesundheit. Fisch, Nüsse und hochwertige Pflanzenöle versorgen den Körper zusätzlich mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und entzündliche Prozesse wie beispielsweise Rheuma auswirken können. Außerdem kann Omega-3 die Sauerstoffversorgung im Gehirn verbessern.

Muskelschwund im Alter mit gesunder Ernährung entgegenwirken

Bereits ab Mitte 30 setzt ein natürlicher Alterungsprozess ein, dem wir primär durch gezielten Sport und Bewegung im Freien, aber auch durch gesunde Nahrungsmittel entgegenwirken können. Eiweiße spielen dabei die maßgebliche Rolle: Als empfohlene Tagesdosis gilt 1 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht.

Neben einer optimalen Vitamin-D-Zufuhr durch Sonnenlicht und Vitamin-D-haltige Lebensmittel sind Folsäure, Vitamin B12 und eine basisch ausgerichtete Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse von Vorteil.

Info

Tipps für gesunde Nahrungsmittel mit einem hohen Nährstoff- und Vitamingehalt

  • Jod: jodiertes Speisesalz und Seefisch
  • Folsäure: Vollkornprodukte und grünes Blattgemüse
  • Kalzium: mehrmals täglich Milch, Käse, Joghurt oder Quark
  • Omega-3-Fettsäuren: hochwertiges Oliven-, Raps- oder Leinöl, Fisch und Nüsse
  • Vitamin D: täglicher Aufenthalt in der Sonne/im Tageslicht; Vitamin-D-reiche Lebensmittel wie Eigelb, Pilze, Leber, Lachs und fettreicher Fisch; ggf. Nahrungsergänzung auf ärztliches Anraten
  • Vitamin B12: Fleisch, Fisch, Quark, Käse, Sauerkraut

8 Tipps für eine altersgerechte Ernährung

Damit Sie sich im Alter bewusst gesund und ausgewogen ernähren, helfen Speisepläne und die bewusste Integration von nährstoffreichen Lebensmitteln. Dabei sollte eine altersgerechte Ernährung folgende Kriterien erfüllen:

  1. gute Verträglichkeit
  2. guter Geschmack
  3. verdauungsfördernd
  4. auf eventuelle Krankheiten abgestimmt
  5. unterstützend für Organfunktionen
  6. reich an Nährstoffen
  7. fettarm
  8. qualitativ hochwertig und frisch.
Info

Nahrungsergänzungsmittel zur Prävention von Ernährungsproblemen

Aus Angst vor Ernährungsproblemen und Mangelversorgung nehmen viele Senioren Vitamin- und Mineralstoffpräparate zu sich – und überschreiten dabei häufig die empfohlenen Tagesmengen. Grundsätzlich gilt: Bei Erkrankungen wie Diabetes oder Untergewicht kann eine Unterstützung mit Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll und sogar heilend sein – bei gesunden Senioren sollten Supplemente dagegen nur mit Vorsicht und ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Ein Ersatz für eine gesunde und ausgewogene Vollwerternährung sind sie nicht.

Vor jeder Nahrungsergänzung sollte ein bewusster Ernährungsplan umgesetzt werden: Nüsse, vor allem Mandeln, Hülsenfrüchte, grüne Smoothies und hochwertige Pflanzenöle sind eine ideale Ausgangsbasis für die Gesundheit im Alter.

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Erstelldatum: 6102.01.13|Zuletzt geändert: 1202.30.9
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Gesundheit im Alter
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So verändert sich der Körper im Alter

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Theresa Stachelscheid
Im Interview
Theresa Stachelscheid
Ernährungsexpertin

Theresa Stachelscheid studierte Oecotrophologie und Public Health Nutrition. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Bereich Ernährungsbildung für ältere Menschen ist sie bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) im Projekt „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ für die Verpflegung älterer Menschen zuständig. Einer ihrer Aufgabenschwerpunkte ist u. a. die Verbreitung des „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung mit ‚Essen auf Rädern‘ und in Senioreneinrichtungen“.

Im Alter verändert sich unsere Haarfarbe, die Haut und auch die Körperstatur. Das sind die sichtbaren Dinge. Doch was passiert eigentlich in unserem Inneren, wenn der Körper älter wird und wie wirken sich diese Veränderungen auf die Ernährung aus? Theresa Stachelscheid von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht mit pflege.de über die Prozesse des Älterwerdens und gibt Tipps für eine gesundheitsfördernde und dem Alter angepasste Ernährung.

Frau Stachelscheid, Sie sind Expertin auf dem Gebiet „Ernährung im Alter“. Wie ist es um die Gesundheit der älteren Generation in Deutschland bestellt?

Zunächst einmal muss der Begriff der „älteren Generation“ ein wenig differenziert werden. Die große Gruppe der älteren Menschen ist in Bezug auf ihre Lebens-, Gesundheits- und auch Ernährungssituation sehr heterogen. Es gibt weitgehend gesunde, rüstige ältere Menschen, aber auch solche, die krank und/oder pflegebedürftig sind.
Je nach gesundheitlicher Verfassung kann auch der Ernährungsstatus von Person zu Person variieren. Ernährungsprobleme im Alter können dabei von Übergewicht und Adipositas bis hin zu Untergewicht und Mangelernährung reichen.

Der Grad der Pflegebedürftigkeit beeinflusste dabei den Ernährungsstatus stärker als das Lebensalter.
Theresa Stachelscheid

Gibt es denn große Unterschiede, zum Beispiel beim Geschlecht?

In Deutschland gibt es verschiedene Studien, die die Ernährungssituation älterer Menschen untersucht haben. Daten des Mikrozensus von 2017, die im aktuellen 14. DGE-Ernährungsbericht(#*magazine_603cbf3d586d8*#) veröffentlicht wurden, zeigen beispielsweise, dass – ähnlich wie bei jüngeren Erwachsenen – auch ein Großteil der älteren Menschen (65 Jahre oder älter) ein zu hohes Körpergewicht aufweist, Männer dabei häufiger als Frauen: Knapp 70 % der Männer und rund 56 % der Frauen in der genannten Altersgruppe sind demnach übergewichtig, davon 21 % bzw. 19 % sogar adipös, d. h. stark fettleibig. Verglichen mit den Zahlen aus dem Jahr 1999 ist festzustellen, dass mehr und mehr auch hochbetagte Menschen von Adipositas betroffen sind.

Wie sieht die Ernährungssituation älterer Menschen mit einem Pflegebedarf aus?

Studien zur Ernährungssituation älterer Menschen mit einem Pflegebedarf zeigen auf der anderen Seite, dass mit zunehmender Pflegebedürftigkeit und schlechter werdendem Gesundheitszustand das Risiko für eine Mangelernährung steigt.

In einer Untersuchung(#*magazine_603cbf3d65283*#) mit pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren in Privathaushalten wurde zwar bei rund einem Drittel der Studienteilnehmenden ebenfalls eine Adipositas beobachtet. Ein Großteil davon wies jedoch parallel Risikofaktoren für eine Mangelernährung auf. Eine Mangelernährung bzw. ein entsprechendes Risiko wurde bei 13 % bzw. 57 % der Senior*innen festgestellt. Ähnliche Zahlen bestehen auch für Bewohner*innen von stationären Senioreneinrichtungen: In einer bereits älteren Untersuchung aus dem Jahr 2008 wiesen 48 % ein Risiko für und weitere 11 % eine manifeste Mangelernährung auf. Der Grad der Pflegebedürftigkeit beeinflusste dabei den Ernährungsstatus stärker als das Lebensalter.

Der Ernährung sollte daher ab der Lebensmitte noch einmal besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Theresa Stachelscheid

Kann ich im Alter noch genauso essen wie in jungen Jahren?
Grundsätzlich unterscheiden sich Ernährungsempfehlungen für ältere Menschen nicht von denen für jüngere Erwachsene. Mit zunehmendem Alter verändert sich jedoch der Körper und es treten häufiger Krankheiten auf. Beides kann sich auf die Versorgung des Körpers mit Energie und Nährstoffen auswirken und auch das Ess- und Trinkverhalten beeinflussen. Der Ernährung sollte daher ab der Lebensmitte noch einmal besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Welche körperlichen Veränderungen treten im Alter konkret auf?
Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse ab. In der Folge sinkt der Kalorienbedarf, wobei dieser auch stark von der körperlichen Aktivität abhängig ist.

Anders als der Kalorienbedarf bleibt der Bedarf an Nährstoffen wie Protein, Vitaminen und Mineralstoffen gleich oder ist in einigen Fällen sogar etwas erhöht. Daher lautet bei älteren Menschen das Motto: Etwas kleinere Portionen aus möglichst nährstoffreichen Lebensmitteln. Zu Letzteren gehören beispielsweise Gemüse und Obst sowie (Vollkorn-)Getreideprodukte. Wichtig ist insbesondere eine ausreichende Zufuhr an Protein, um den altersbedingten Verlust an Muskelmasse möglichst gering zu halten.

Interessanterweise verändert sich auch der Magen-Darm-Trakt: Die Bewegung und Durchblutung des Darms können abnehmen, nicht selten klagen ältere Menschen über eine eingeschränkte Bekömmlichkeit, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung.

Sollten Senioren auf eine knochenstärkende Ernährung achten?
Unbedingt. Eine weitere Veränderung ist die Abnahme an Knochenmasse. Diese beginnt bereits ab dem 40. Lebensjahr, beschleunigt sich aber insbesondere bei Frauen nach der Menopause durch das Fehlen des Hormons Östrogen. Daraus ergibt sich ein erhöhtes Risiko für eine Osteoporose. Eine kalziumreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine gute Versorgung mit Vitamin D werden daher im Alter immer wichtiger.

Kann sich auch die Wahrnehmung von Geschmack im Alter verändern?
Durchaus. Die Sinneswahrnehmungen wie Riechen, Schmecken oder Sehen werden mit dem Alter schwächer. Wird der Duft oder Geschmack von Speisen weniger gut wahrgenommen oder sind Mahlzeiten immer schlechter erkennbar, gehen nicht selten Genuss und Freude am Essen verloren. Typisch ist auch ein nachlassendes Durstgefühl.

Welchen Einfluss können Trauer und Verlust auf das Essverhalten haben?
Auch soziale Veränderungen wie der Verlust des Ehepartners oder der Einzug in ein Pflegeheim können dazu führen, dass der Appetit schwindet und weniger gegessen und getrunken wird. Einschränkungen in der Mobilität, Kau- und Schluckbeschwerden können ebenfalls einen Einfluss haben. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für eine Mangelernährung. Erkrankungen und die Einnahme von Medikamenten können dies zusätzlich verstärken.

Stichwort Mangelernährung: Einige Menschen verlieren im Alter plötzlich stark an Gewicht. Wie kommt das?
Die Ursachen von Untergewicht und Mangelernährung sind vielfältig und reichen von Appetitlosigkeit, nachlassenden Sinneswahrnehmungen, Erkrankungen, Kau- und Schluckstörungen bis hin zu geistigen sowie psychischen Veränderungen wie Demenz oder Depressionen. Auch die oben genannten sozialen Faktoren wie z. B. auch Einsamkeit können eine Rolle spielen.

Eine kalziumreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine gute Versorgung mit Vitamin D werden daher im Alter immer wichtiger.
Erstelldatum: 1202.30.1|Zuletzt geändert: 1202.30.2
(1)
ErnSiPP-Studie (2012)
Volkert D, Heseker H, Stehle P: Ernährungssituation von Seniorinnen und Senioren mit Pflegebedarf in Privathaushalten (ErnSiPP-Studie). In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): 12. Ernährungsbericht 2012 (2012) 137–187
(2)
ErnSTES-Studie (2008)
Heseker H, Stehle P: Ernährung älterer Menschen in stationären Einrichtungen (ErnSTES-Studie). In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.): Ernährungsbericht 2008 (2008) 157–204
(3)
Fit im Alter – Gesund essen, besser leben (DGE)
www.fitimalter-dge.de (zuletzt abgerufen: 25.02.2021)
(4)
Portraitbild Theresa Stachelscheid
Privat
Gastbeitrag

Eine vollwertige Ernährung ist kein Hexenwerk!

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Theresa Stachelscheid
 
Theresa Stachelscheid
Ernährungsexpertin

Theresa Stachelscheid studierte Oecotrophologie und Public Health Nutrition. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Bereich Ernährungsbildung für ältere Menschen ist sie bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) im Projekt „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ für die Verpflegung älterer Menschen zuständig. Einer ihrer Aufgabenschwerpunkte ist u. a. die Verbreitung des „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung mit ‚Essen auf Rädern‘ und in Senioreneinrichtungen“.

Im Alter oder bei Pflegebedarf gilt es, seine Essgewohnheiten an die veränderten Bedürfnisse des Körpers anzupassen. Doch wie sieht eine altersgerechte Ernährung genau aus? Gibt es nützliche Faustregeln, nach denen SeniorInnen sich richten können? Theresa Stachelscheid ist Expertin auf dem Gebiet Ernährung im Alter und hat für pflege.de die wichtigsten Fakten zusammengetragen.

Erstelldatum: 1202.30.2|Zuletzt geändert: 1202.30.9
(1)
10 Regeln für vollwertiges Essen und Trinken (DGE)
https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/?L=0 Zuletzt abgerufen: 25.02.2021)
(2)
Kritische Nährstoffe im Alter (DGE)
https://www.fitimalter-dge.de/fachinformationen/ernaehrung-im-alter/besondere-anforderungen-kritische-naehrstoffe/mangelernaehrung/kritische-naehrstoffe/ (zuletzt abgerufen: 09.02.2021)
(3)
Nationale Verzehrsstudie II (2012)
Krems C., Walter C., Heuer T., Hoffman I.: Lebensmittelverzehr und Nährstoffzufuhr – Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II. In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: 12. DGE-Ernährungsbericht (2012) 40–85
(4)
Nahrungsergänzung (Verbraucherzentrale)
https://www.klartext-nahrungsergaenzung.de/ (Zuletzt abgerufen: 09.02.2021)
(5)
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© Bartosz Luczak / iStock.com
(6)
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DGE/Fit im Alter
(7)
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Gastbeitrag

6 Fakten zum Trinken im Alter

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Theresa Stachelscheid
 
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Theresa Stachelscheid studierte Oecotrophologie und Public Health Nutrition. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Bereich Ernährungsbildung für ältere Menschen ist sie bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) im Projekt „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ für die Verpflegung älterer Menschen zuständig. Einer ihrer Aufgabenschwerpunkte ist u. a. die Verbreitung des „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung mit ‚Essen auf Rädern‘ und in Senioreneinrichtungen“.

Ausreichendes Trinken ist grundsätzlich in jedem Alter von Bedeutung. Der Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser und ohne die regelmäßige Zufuhr von Flüssigkeit wäre ein Überleben nicht möglich. Über den Urin, die Atemluft, aber auch über die Haut geht permanent Flüssigkeit verloren. Diese Verluste müssen unter anderem durch ausreichendes Trinken wieder ausgeglichen werden. Da auch Lebensmittel, vor allem Gemüse und Obst, aus Wasser bestehen und bei der Verwertung von Nährstoffen im Körper ebenfalls geringe Mengen an Flüssigkeit freigesetzt werden, tragen auch Lebensmittel zur Flüssigkeitszufuhr bei. Sie zählen aber nicht zur Trinkmenge. Theresa Stachelscheid von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hat für pflege.de Fakten rund ums Trinken im Alter & Tipps zur Trinkmotivation zusammengestellt.

Erstelldatum: 1202.30.2|Zuletzt geändert: 1202.30.3
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