Was ist ein barrierefreies WC?
Ein barrierefreies WC erleichtert vor allem bewegungseingeschränkten Menschen, die Toilette zu benutzen. Manchmal reicht es bereits aus, den Toilettensitz etwas zu erhöhen und Haltegriffe anzubringen. Kommt ein Rollator oder ein Rollstuhl ins Spiel, ist ausreichend Platz ein wichtiges Thema.
Für barrierefreie Toiletten in Wohngebäuden dient die DIN-Norm 18040-02 als Planungsgrundlage. Sie definiert, welche Merkmale ein WC haben muss, um als barrierefrei zu gelten. (1)
Im privaten Umfeld ist das nicht notwendig. Hier gilt es vor allem, die Toilette auf die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen.
Für wen eignet sich ein barrierefreies WC?
Eine barrierefreie Toilette macht für Sie Sinn, wenn …
Modelle und Varianten von barrierefreien WCs
Ein barrierefreies WC kann sowohl separat als auch im Rahmen von Umbaumaßnahmen für ein barrierefreies Bad eingebaut werden.
Welche Merkmale eine Toilette haben muss, hängt davon ab, ob Sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind oder nicht. (1)
Entsprechen unterscheiden wir in diesem Ratgeber zwischen
- dem barrierearmen WC,
- dem rollstuhlgerechten WC sowie
- dem höhenverstellbaren WC.
Barrierearmes WC
Wenn Sie Ihre Toilette barrierearm gestalten wollen, sind folgende Aspekte wichtig:
- Die Höhe und Tiefe der Toilettenschüssel
- Eine Rückenstütze
- Klapp- oder schwenkbare Halte- und Stützgriffe
- Eine Toilettenpapierhalterung, die gut erreichbar ist
- Eine Spülung, die Sie gut auslösen können, beispielsweise, weil der Spülknopf am Haltegriff angebracht ist
Ausstattungsmerkmale einer barrierearmen Toilette
Sitzhöhe und Tiefe des WCs
Ein normales WC ist 42 Zentimeter hoch. Manchmal ist es für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit schwer, sich bei dieser Höhe ohne Hilfe hinzusetzen.
Deshalb ist für eine barrierearme Toilette eine Sitzhöhe von 46 bis 48 Zentimeter ratsam. Die Tiefe der Toilettenschüssel beträgt in der Regel 55 Zentimeter. (1)
So ermitteln Sie die richtige Toilettensitzhöhe für sich:
- Nehmen Sie auf einem höhenverstellbaren Stuhl, zum Beispiel einem Schreibtischstuhl, Platz.
- Variieren Sie die Höhe so lange bis Ihre Knie einen 90-Grad-Winkel bilden und beide Füße gerade auf dem Boden stehen.
- Messen Sie die Sitzhöhe aus.
Die ermittelte Sitzhöhe ist die optimale Höhe für Ihren Toilettensitz.
Rückenstütze
Eine Rückenstütze kann zusätzlichen Halt auf der Toilette geben. Der Nachteil ist, dass mit Rückenstütze kein Toilettendeckel angebaut werden kann.
Halte- und Stützklappgriffe
Wenn Sie mehr Halt brauchen, um sich auf das WC herabzulassen, sind Haltegriffe eine gute Hilfe.
Um sie anzubringen, müssen allerdings die Wände beziehungsweise der Boden des Badezimmers ausreichend Platz neben dem WC-Becken bieten.
Stützklappgriffe sind besonders praktisch, weil man sie hochklappen kann, wenn sie nicht benötigt werden.
Toilettenpapierhalter und WC-Spülung
Am besten Sie kommen an das Toilettenpapier, ohne die Sitzposition verändern zu müssen. Das gleiche gilt für die Toiletten-Spülung.
Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich Toilettenpapierhalter und Spülknopf direkt am Stützklappgriff befindet.
Außerdem gibt es spezielle Spülungssysteme, die es insbesondere bewegungseingeschränkten Menschen leichter machen, die Spülung zu betätigen, zum Beispiel:
- Eine Spülung mit Fernbetätigung, bei der ein Schalter, der die Spülung auslöst, an einer gut erreichbaren Position im Bad angebracht wird.
- Die berührungslose Spülung, die über Sensoren gesteuert wird. Wenn diese erkennen, dass Sie sich von der Toilettenschüssel wegbewegt haben, lösen sie automatisch die Spülung aus.
Rollstuhlgerechtes WC
Wenn Sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind, spielen Bewegungsflächen und Abstände eine besonders wichtige Rolle.
Denn um sich angemessen mit dem Rollstuhl im Bad bewegen zu können, ist bei einem rollstuhlgerechten WC eine größere Bewegungsfläche vor der Toilette notwendig als bei einer barrierearmen Toilette. Die DIN-Norm rät zu 150 x 150 Zentimetern. (1)
Rund um die Toilettenschüssel sind für eine rollstuhlgerechte Toilette darüber hinaus folgende Bewegungsflächen ratsam:
- Mindestens 90 Zentimetern Breite an der Zugangsseite – also dort, wo Sie mit dem Rollstuhl an die Toilette heranfahren
- Zur anderen Seite mindestens 30 Zentimeter Abstand zur Wand oder anderen Gegenständen
- Mindestens 70 Zentimetern Tiefe zwischen dem Rand des Toilettenbeckens und der Wand
1 Bewegungsfläche vor dem WC-Becken, 2 Rückenstütze, 3 Stützklappgriff, 4 WC-Becken
Sitzhöhe und Tiefe des WCs
Auch der WC-Sitz für Menschen mit Rollstuhl sollte zwischen 46 und 48 Zentimeter über dem Boden liegen. (1)
Allerdings ist nicht jeder Rollstuhl gleich hoch. So kann die WC-Sitzhöhe für kleinere Rollstuhlfahrer zu hoch sein. Es lohnt sich also, die Höhe des Toilettensitzes auf die Größe der Nutzer einzustellen. Die Füße sollten dabei den Boden berühren können.
Nutzen mehrere Bewohner dasselbe Bad, ist eine höhenverstellbare Toilette eine kluge Lösung.
Damit Sie mit dem Rollstuhl seitlich an die Toilette heranfahren können, muss Ihr rollstuhlgerechtes WC etwas tiefer sein als eine barrierefreie Toilette, nämlich 70 Zentimeter tief. (1)
WC-Rückenstütze
Für ein rollstuhlgerechtes WC ist eine Rückenstütze erforderlich. Sie bietet Rollstuhlfahrern zusätzlichen Halt auf dem Toilettensitz.
Die Stütze muss 55 Zentimeter hinter der Vorderkante des WC-Beckens angebracht sein. Ein WC-Deckel zählt nicht als Rückenstütze. (1)
Halte- und Stützklappgriffe
Für ein rollstuhlgerechtes WC sind Haltegriffe oder Stützgriffe unverzichtbar, damit Sie sich sicher aus Ihrem Rollstuhl auf den Toilettensitz heben können.
In der Regel werden sie auf beiden Seiten neben der Toilette angebracht.
Sie können sich bei den Anforderungen an einen Stützklappgriff an der DIN-Norm orientieren, je nachdem, welchen Platz Sie zur Verfügung haben: (1)

- Die hochklappbaren Stützklappgriffe sollten mit einer Feder ausgestattet sein, damit sie leicht zu bedienen sind.
- Am Griffende müssen sie bis 1 Kilonewton (kN) belastbar sein. Das entspricht etwa 102 Kilogramm.
- Sie sollten 15 Zentimeter über die Vorderkante des WCs hinausragen.
- Der Abstand zwischen den Griffen sollte zwischen 65 und 70 Zentimetern liegen.
- Die Oberkante des Griffes sollte sich 28 Zentimeter über der Sitzhöhe befinden.
Toilettenpapierhalter und WC-Spülung
Bei einem rollstuhlgerechten WC ist es besonders wichtig, dass Sie das Toilettenpapier sowie die Spülung vom WC-Sitz aus erreichen können, ohne Ihre Sitzposition verändern zu müssen.
Auch hier ist es eine gute Lösung, Halter und Spülknopf am Stützhaltegriff zu platzieren.
Spülungssysteme, die über eine Fernbedienung oder Sensoren gesteuert werden, können eine gute Alternative sein. Für rollstuhlgerechte Toiletten gibt es außerdem eine technische Lösung, bei der die Spülung aktiviert wird, indem der Rollstuhl über eine Schwelle rollt.
Höhenverstellbares WC
Wenn sich mehrere Bewohner mit stark unterschiedlichen Körpergrößen eine Toilette teilen, ist ein höhenverstellbares WC-Modell eine praktische Lösung.
Je nach Hersteller können Sie diese behindertengerechten Varianten um 7 bis 10 Zentimeter stufenlos in der Höhe anpassen. Auf Knopfdruck fährt der Motor dann die Toilettenschüssel auf die gewünschte Höhe.
Sicherheitselemente für Ihr barrierefreies WC
Oft reichen bereits wenige Hilfsmittel, um Ihre Toilette barriereärmer, sicherer und komfortabler zu gestalten.
Notruf fürs WC
Das Aufstehen und Hinsetzen auf die Toilette birgt eine gewisse Sturzgefahr. Auch kann Sie einmal die Kraft verlassen, und Sie können nicht mehr allein aufstehen.
Ein kleines Sicherheits-Backup – nicht nur für den Toilettengang – bietet da ein Hausnotrufsystem. Mit dem Notruf-Knopf können Sie schnell Hilfe rufen.
Toilettensitzerhöhung für eine behindertengerechte Toilette
Statt mit einer neuen, höheren Toilette, können Sie Ihr WC einfach mit einer Toilettensitzerhöhung nachrüsten.
Es gibt sie in verschiedenen Variationen, beispielsweise mit seitlichen hochklappbaren Armlehnen oder in ergonomischer Ausführung für einen stabilen Sitz. Lassen Sie sich im Sanitätshaus beraten.
WC-Sitzerhöhungen sind anerkannte Hilfsmittel, deshalb kann Ihr Arzt sie im Bedarfsfall verordnen. Die Kosten für dieses Hilfsmittel übernimmt dann Ihre Krankenkasse. Mehr dazu können Sie auch in unserem Hilfsmittel-Ratgeber nachlesen.
Einfache Haltegriffe
Für eine barrierearme Toilette reichen oft bereits einfache abgewinkelte, L-förmige Haltegriffe aus. Sie können Ihnen ebenso die nötige Unterstützung beim Toilettengang geben.
Sämtliche Haltegriffe gehören zu den anerkannten Hilfsmitteln und können ebenfalls im Bedarfsfall von Ihrem Arzt verordnet werden.
Umsetzhilfe: Vom Rollstuhl zur Toilette
Wer nicht genug Kraft für den Transfer vom Rollstuhl zur Toilette mithilfe der Stützklappgriffe hat, kann sogenannte Hebe- oder Umsetzhilfen oder Patientenlifter nutzen.
Es gibt sowohl einfache, manuelle als auch elektrische Transferhilfen.
Mit einem anerkannten Pflegegrad können sie die Umsetzhilfe als Pflegehilfsmittel bei Ihrer Pflegekasse beantragen.
Barrierefreies WC: Planung und Einbau
Der Einbau eines barrierefreien oder rollstuhlgerechte WCs will gut geplant sein. Gemeinsam mit dem Handwerksbetrieb Ihrer Wahl gilt es zunächst viele Fragen zu beantworten:
- Welche Ausstattung soll Ihr behindertengerechtes WC haben?
- Welche Haltegriffe werden wo angebracht?
- Ist eine Rückenstütze erforderlich?
- Reicht der Platz für einen rollstuhlgerechten Umbau?
Einbau der behindertengerechten Toilette
Zunächst misst die Handwerkskraft Ihr Bad aus. Die Dauer des Einbaus hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Der eigentliche Einbau eines einfachen barrierefreien WCs, bei dem die vorhandenen Anschlüsse passen, ist in der Regel in wenigen Stunden gemacht: Die alte Toilette wird ausgebaut und durch das neue Modell ersetzt, die Stütz- und Haltegriffe sowie gegebenenfalls die Rückenstütze angebracht.
- Komplizierter wird es zum Beispiel beim Umbau von einem Stand- zu einem Wand-WC. In diesem Fall muss der Handwerksbetrieb ein neues Vorwandelement für das hängende WC installieren und verkleiden. Das kann aufgrund der Trockenbau- und Fliesenarbeiten mehrere Tage dauern.
- Die Bauzeit verlängert sich auch, wenn die Wasser- und Abwasserleitungen neu verlegt werden müssen. Das gleiche gilt für den Einbau moderner Funktionen wie etwa eine berührungslose Spülauslösung. Dafür müssen oft neue Stromleitungen gezogen werden.
Barrierefreies WC: Kosten, Zuschüsse & Förderung
Je nachdem, welche Ausstattungen Sie für Ihr barrierefreies WC wählen, können die Kosten variieren:
- Hängendes Wand-WC: 100 bis 250 Euro
- Höhenverstellbare WC: 800 bis 1300 Euro
- Einfacher Haltegriff: ab 75 Euro, eine zusätzliche Wandverstärkung ab 100 Euro
- Stützklappgriff (ab 70 Zentimeter): 90 bis 600 Euro
- Wandstützgriff (50 bis 90 Zentimeter): 60 bis 500 Euro
- Papierrollenhalter am Griff: 40 bis 250 Euro
- Berührungslose Spülmechanismen: ab 400 Euro
Die Kosten für den kompletten Umbau können sich auf 750 bis 3.000 Euro (plus Montagekosten) belaufen. Prüfen Sie am besten, ob bereits einzelne Maßnahmen für Sie ausreichen.
Zuschuss der Pflegekasse für ein barrierefreies WC
Sie können für den Umbau zum barrierefreien WC einen Zuschuss bei der Pflegekasse beantragen.
Im Rahmen der sogenannten wohnumfeldverbessernden Maßnahmen gibt es bis zu 4.180 Euro Förderung. Voraussetzung ist, dass Sie oder Ihr Angehöriger einen anerkannten Pflegegrad haben und der Umbau die Pflegesituation bei Ihnen zuhause verbessert. (2)
Weitere Förderprogramme für ein barrierefreies WC
Unter dem Programmnamen „Altersgerecht Umbauen“ fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) barrierereduzierende bauliche Maßnahmen – dazu zählt auch der Umbau eines barrierefreien oder rollstuhlgerechten WCs.
Mit dem KfW-Kredit 159 können Sie ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit beantragen. (3)
Des Weiteren steht Ihnen mit dem KfW-Investitionszuschuss 455-B eine zusätzliche Fördermöglichkeit zur Verfügung: Pro Einzelmaßnahme ist ein Zuschuss von bis zu 10 Prozent der förderfähigen Kosten möglich, maximal aber 2.500 Euro pro Wohneinheit. (4)
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber KfW-Förderung: Zuschuss und Kredit für barrierereduzierenden Umbau.
Um eine Förderung zu erhalten, muss sie vor Beginn der Baumaßnahmen beantragt werden. Außerdem müssen die Arbeiten von einem Fachunternehmen durchgeführt werden.
Auch einige Städte und Gemeinden unterstützen altersgerechte Umbauten mit Zuschüssen. Informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Wohnungs- oder Sozialamt.
Prüfen Sie außerdem, ob Sie Handwerkerleistungen unter Umständen von der Steuer absetzen können.
Barrierefreies WC: Anbieter finden
Für einige reicht es, die Toilette lediglich barrierearm zu gestalten, andere müssen das gesamte Bad rollstuhlgerecht umbauen lassen. Machen Sie sich Gedanken über die Anforderungen, die Sie an Ihre Toilette stellen, bevor Sie einen Handwerksbetrieb kontaktieren.
Im Vor-Ort-Termin wird der Fachbetrieb dann mit Ihnen erörtern, welche Lösungen sich für Ihre Situation am besten eignen.
Planungs-Checkliste
Die folgende Checkliste soll Ihnen helfen, sich auf den anstehenden Umbau vorzubereiten:
Vorteile & Nachteile eines barrierefreien WCs
Der Umbau eines WCs bietet verschiedene Vor- und Nachteile:
Häufig gestellte Fragen
Ist ein barrierefreies WC Pflicht?
Ob Sie in Ihrem Privathaushalt eine behindertengerechte Toilette einbauen, ist Ihre persönliche Entscheidung. Sie sind also nicht verpflichtet, hier eine DIN-Norm einzuhalten. Das ist nur in öffentlichen Räumen der Fall oder wenn Sie als Vermieter ein Bad als „barrierefrei“ deklarieren.
Wie viel Platz benötigt ein WC?
In Bezug auf den Platzbedarf kann man sich an der DIN-Norm 18040-2 orientieren. Danach werden Bewegungsflächen vor dem WC 120 x 120 Zentimetern für eine barrierefreie Toilette und 150 x 150 Zentimetern für ein rollstuhlgerechtes WC empfohlen.
Wie hoch muss eine Toilette hängen?
Sowohl ein barrierefreies als auch ein rollstuhlgerechtes WC sollte höher hängen als eine herkömmliche Toilette. Empfohlen wird eine Höhe von 46 bis 48 Zentimeter.
Welche Tiefe sollte ein barrierefreies WC haben?
Ein barrierefreies WC sollte 55 Zentimeter tief sein. Wenn es auch rollstuhlgerecht sein soll, muss es allerdings eine Tiefe von 70 Zentimeter haben, damit man problemlos mit dem Rollstuhl heranfahren kann.
Wie groß muss ein behindertengerechtes WC sein?
Für ein barrierefreies WC wird eine Bewegungsfläche von 120 x 120 Zentimeter vor der Toilette empfohlen. Beim rollstuhlgerechtem WC sind es sogar 150 x 150 Zentimeter. Außerdem ist ein seitlicher Mindestabstand von 20 Zentimetern zur Wand sowie zu anderen Sanitärobjekten ratsam. Für ein rollstuhlgerechtes WC muss auf einer Seite sogar eine Bewegungsfläche von mindestens 90 Zentimeter Breite an der Zugangsseite sowie 70 Zentimeter Tiefe vom vorderen Beckenrand bis zur rückwärtigen Wand vorhanden sein.
Welche Maße müssen Stützklappgriffe für ein barrierefreies WC haben?
Stützklappgriffe sollten für ein barrierefreies WC etwa 15 Zentimeter über die Vorderkante des WCs hinausragen. Der Abstand zwischen den Griffen sollte zwischen 65 und 70 Zentimetern liegen und die Oberkante des Griffes sich 28 Zentimeter über der Sitzhöhe befinden. Außerdem sollte das Griffende bis 1 Kilonewton (kN), also etwa 102 Kilogramm, belastbar sein.
Was kostet der Umbau einer Toilette?
Die Kosten für einen Umbau können je nach Ausstattung und Anforderungen zwischen 750 Euro und 3.000 Euro betragen. Hinzu kommen noch Kosten für den Einbau und/oder die Montage.
Wie finanziere ich den Umbau einer Toilette?
Sie können Ihre eigenen Kosten durch eine Förderung der Pflegekasse oder der KfW-Bank reduzieren.






