Rollator – der Gehwagen im Alter für drinnen und draußen

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Rollator / Gehwagen

Ein Rollator, auch als „Gehwagen“ bekannt, gilt als die Gehhilfe im Alter und überzeugt mit echten Vorteilen: Er ist leicht zu bedienen, lässt sich gut beherrschen und bietet sogar einen Sitzplatz, wenn man eine kleine Pause braucht. pflege.de stellt unterschiedliche Modelle und Zubehör für Rollatoren vor und gibt Tipps zum Kauf.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Rollator/Gehwagen?

Ein Rollator gehört zu den Gehhilfen für Senioren und ist eine fahrbare Stütze beim Gehen. Im Gegenteil zum Gehstock oder zu Unterarmstützen muss ein Rollator zu keinem Zeitpunkt vom Boden abgehoben werden, um sich damit fortzubewegen. Rollatoren bestehen meist aus einem Metallrahmen mit vier Rädern und zwei Handgriffen an den oberen Enden, an denen Senioren die Gehhilfe führen. Praktisches Zubehör wie eine Sitzfläche, Körbe, Taschen, eine Vorrichtung für Gehstock oder Regenschirm runden den Rollator als unterstützendes Mobil für Senioren ab.

Rollator Test
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Wir haben getestet: Die besten Rollatoren im Vergleich.

Der erste Rollator wurde 1916 erfunden, doch wirklich bekannt machte ihn 1978 die Schwedin Aina Wifalk. Sie litt an Kinderlähmung und entwarf den Rollator als Gehhilfe für sich selbst. In den 1990er Jahren wurden Rollatoren auch in Deutschland salonfähig. Im wahrsten Sinne des Wortes: Anfangs war es vielen älteren Menschen peinlich, mit so einem „Spielzeug“ herumzulaufen, und sie benutzten es höchstens in der Wohnung. Nur ein paar ganz Mutige schoben ihr Gefährt auch auf der Straße vor sich her. Diese Mutigen wurden Trendsetter. Heute gibt es sowohl spezielle Modelle für drinnen („Indoor-Modelle“) und draußen („Outdoor-Modelle“).

Rollator: Breite & Maße

Rollator-Modell Abmessungen (Breite x Länge) Gewicht Belastbarkeit
Standard-Rollator ca. 58 x 60 cm ca. 10 bis 14 kg bis ca. 130 kg
Leichtgewicht-Rollator ca. 60 x 66 cm ca. 6 kg bis ca. 150 kg

Indoor: Rollator für die Wohnung

Wussten Sie, dass es sogar Rollatoren aus edlem Holz gibt, die farblich zu Ihrer Wohnungseinrichtung oder der Ihres Angehörigen passen? In den meisten Fällen reicht für die Indoor-Einsätze ein Standard-Rollator aus. Vor allem dann, wenn die Flure breit genug sind, die Böden einigermaßen eben und der Rollator nur in Innenräumen genutzt wird.

Info

Welche Gehhilfe wird benötigt?

Bevor Sie einen Rollator kaufen, sollten Sie mit Ihrem Arzt genau darüber sprechen, was Sie bzw. Ihr Angehöriger wirklich braucht: Manchmal wird eine andere Art von Gehilfe oder eher eine Umsetzhilfe und Aufrichtehilfe benötigt. Und manchmal ist ein Rollstuhl die bessere Wahl. Egal, wie Sie sich entscheiden: Lassen Sie sich auf jeden Fall in einem Sanitätshaus beraten – und testen Sie verschiedene Modelle.

Leichte und schmale Rollatoren

Damit Sie mit Ihrem Rollator mobiler und wendiger sind, gibt es speziell leichte und schmale Rollatoren. Jedoch ist „schmal“ relativ, da die Breite auch bei diesen Modellen bei rund 57 cm liegt. Auch damit passt man nicht durch jeden Türrahmen. Gewichtsmäßig sind leichte Rollatoren aber wirklich im Vorteil: Manche wiegen gerade mal knappe sechs Kilogramm.

Outdoor: Rollator für draußen

Spätestens beim Outdoor-Einsatz erweist sich ein Rollator als hilfreicher Begleiter: Er sichert Senioren auf allen Wegen, trägt ihre Einkäufe nach Hause und offeriert ihnen bei Bedarf ein sicheres Plätzchen zum Ausruhen – ist also fast so gut wie ein Rollstuhl. Daher sind die Anforderungen eines Rollators für draußen etwas höher.

Ein Outdoor-Rollator sollte folgende Anforderungen erfüllen:

  • Große Reifen rollen besser über unebenes Pflaster.
  • Gute Bremsen (und innenliegende Kabel) geben ein Plus an Sicherheit.
  • Eine sichere Sitzmöglichkeit für Pausen.
  • Korb & Tasche für Lebensmittel oder das kleine Picknick.
  • Leicht, faltbar und transportabel, damit Sie ihn im Auto mitnehmen können.
Tipp
Welches Notrufsystem passt zu mir? Kostenlosen Notruflotsen nutzen!

Um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen, legen sich viele ältere Menschen ein mobiles Notrufsystem zu. Im Gegensatz zum klassischen Hausnotruf können sie die mobile Variante nämlich auch außerhalb ihres Wohnbereichs nutzen. Mittlerweile gibt es viele Notruflösungen auf dem Markt. Welches Notrufsystem am besten zu Ihrer persönlichen Situation passt, erfahren Sie in nur 4 Minuten über den kostenlosen Notruflotsen von pflege.de 

Zubehör für Rollatoren

Inzwischen gibt es neben der Funktion als Gehhilfe viele weitere Zusatzfunktionen, in denen sich ein Rollator beweist und nicht nur Unterstützung beim Gehen bietet. Es gibt ein paar Ausrüstungsgegenstände, die einen Outdoor-Rollator richtig vielseitig machen:

  • Regenschirme für Rollatoren:

Damit Sie unterwegs nicht nass werden, gibt es spezielle Halterungen für Regenschirme für Rollatoren. Diese Halterung kann man nachrüsten, denn im Grunde ist sie ein Teleskop-Arm, der in der Nähe des Handgriffs montiert wird. Den Regenschirm kann man dann je nach Bedarf in der Halterung befestigen und hat so beide Hände für einen sicheren Halt am Rollator frei.

Regenschirme für Rollatoren gibt es für rund 50 Euro (Schirmhalter inclusive Schirm). Diese Kombination ist sinnvoll, denn nicht jeder Schirm ist für einen Schirmhalter am Rollator geeignet.

Tipp
Passt der Schirm zum Rollator?

Achten Sie beim Kauf eines Schirmhalters darauf, ob er auch wirklich an den Rollator passt. Maßgebend dafür ist der Rohrdurchmesser des Rollators.

  • Gehstockhalterung für Rollatoren:

Ein Rollator für die weite Strecke, ein Gehstock für kurze Distanzen – Diese Kombination erweist sich für viele ältere Menschen mit Bewegungseinschränkungen als ideal. Einziges Problem: Wohin mit dem Stock, wenn der Rollator benutzt wird? Die Lösung ist eine Gehstockhalterung. Die wird an das seitliche Rohr des Rollators geschraubt, der Gehstock sitzt fest, kann weder wegrutschen noch herunterfallen. Und Sie haben beide Hände frei für den sicheren Halt am Rollator. Eine Gehstockhaltung für Rollatoren gibt es ab ca. 10 Euro.

Rollstuhl
Ratgeber
Rollstuhl: Modell-Übersicht und praktische Tipps
  • Beleuchtung, Reflektoren und Klingel:

Damit Senioren auch von anderen Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern wahrgenommen werden und sich bemerkbar machen können, helfen Beleuchtungssysteme, Reflektoren sowie eine Klingel.

Info

Rollatorschulungen verschenken

Als Hilfsmittel für Senioren ist der Rollator ein Hit. Sie überlegen noch, ob er für Sie bzw. Ihren Angehörigen in Frage kommt? Sie sind unsicher, ob Ihr Angehöriger damit zurechtkommt? Schenken Sie sich oder ihm doch mal eine Rollatorschulung. In einigen Städten wird der Umgang mit dem Rollator geübt – mit Hilfe der Verkehrswacht: Schieben, rollen, bremsen, drehen – das alles ist drin im Programm.

Elektrischer Rollator

Ein Rollator mit Elektroantrieb erspart das mühselige Schieben. Der Akku wird per Steckdose aufgeladen und hält ca. 10 Stunden. Ideal ist ein elektrischer Rollator für den Outdoor-Einsatz, wenn es mal bergauf geht. Die Kosten liegen allerdings deutlich über den normalen Preisen bei rund 3.000 Euro.

Klappbare/faltbare Rollatoren

Jeder Rollator lässt sich in der Regel zusammenfalten oder klappen. Schließlich werden viele Gehhilfen für Senioren im Auto transportiert und kommen auch außer Haus zum Einsatz.

Standard-Rollatoren werden quer zusammengefaltet. Teurere Modelle (meist aus Aluminium) lassen sich längst zusammenklappen, stehen auch von allein und sind platzsparender als die quer faltbaren Modelle.

Entscheidungshilfe: Welcher Rollator für welchen Zweck?

Wenn Sie einen Rollator für sich oder Ihren Angehörigen brauchen, sollten Sie sich vor allem eine Frage stellen: Wofür wird der Rollator gebraucht?

  • Wenn der Rollator nur für kurze Strecken innerhalb der Wohnung dienen soll, reicht ein Standardmodell aus.
  • Wenn der Rollator auch einmal zu „Transportzwecken“ dienen soll (z. B. für Mahlzeiten), wäre eine Vorrichtung wie ein Tablett ideal.
  • Wenn der Rollator vor allem fürs Einkaufen gedacht ist, ist Zubehör wie Einkaufskorb oder eine Einkaufstasche sehr hilfreich.
  • Wenn der Rollator auch für Spaziergänge eingesetzt werden soll, sollte es ein Modell mit Sitzfläche sein, um sich zwischendurch ausruhen zu können.
  • Achten Sie auf das Gewicht: So manches Standardmodell ist schwer und unhandlich. Da kann das Verstauen des mobilen Begleiters im Auto schon problematisch werden.
  • Der Rollator wird draußen und drinnen genutzt? Dann sollte er leicht, faltbar und z. B. mit Korb und Sitzfläche ausgestattet sein.
  • Überlegen Sie, wie uneben die Wege sind, die Sie bestreiten werden. Wenn es Kopfsteinpflaster, Waldgebiete oder andere Unebenheiten gibt, sollten besonders große Reifen vorhanden sein.

Rollator: Kosten & Preise

Ein Rollator ist ein Hilfsmittel für Senioren, das von der Kranken- oder Pflegekasse finanziert wird. Der Versicherte muss lediglich einen Eigenanteil von 5 bis 10 Euro tragen. Die Kosten für Rollatoren beginnen beim Discounter und Fachhandel ab ca. 50 Euro. Ein Modell aus leichtem Aluminium, das längs faltbar ist und Zusatzfunktionen wie Korb, Tasche und Tablett bietet, liegt bei rund 600 Euro.

Günstige Standardmodelle sind meist schwerer, sperriger und oft schlechter verarbeitet (z. B. außenliegende Bremskabel).

Pflegeleistungen
Ratgeber
Pflegeleistungen: Der große Überblick

Da der Trend zum Zweit- und Drittrollator (einer für außen, einer bis zwei für innen je Stockwerk) geht und die Kasse in der Regel nur einen Standard-Rollator finanziert, werden Rollatoren zunehmend komplett privat gekauft, insbesondere um komfortablere Modelle zu erhalten.

Rollator: Wartung & Reparatur

Prüfen Sie zugunsten der Sicherheit in regelmäßigen Abständen, ob die Reifen noch genügend Profil und die Bremsen genügend Druck haben. Falls Sie Unterstützung bei der Wartung brauchen, können Sie sich auch an Ihr Sanitätshaus wenden. Die Kosten für diese Wartung oder eine Reparatur zahlt in der Regel die Krankenversicherung, wenn Sie den Rollator über sie geliehen haben.

Wenn Sie einen Rollator selbst gekauft haben, sind Sie allein für die Kosten verantwortlich. Haben Sie sich die Kosten sozusagen mit der Krankenkasse geteilt (also einen Eigenanteil bezahlt, weil Sie ein bestimmtes Modell wollten), sollten Sie vorher mit Ihrer Krankenkasse besprechen, wer Wartung und Reparatur zahlt.

Tipp

Ohne eine Verordnung des Haus- oder Facharztes sollten Sie den Rollator-Kauf via Krankenkasse nicht angehen. Attestiert der Arzt Ihnen bzw. Ihrem Angehörigen etwa eine Muskel- oder Gelenkerkrankung, brauchen Sie vielleicht ein besonders leichtes – und daher auch teureres Modell. Ist Ihr Arzt an Ihrer Seite und schreibt die Verordnung entsprechend aus, stimmt Ihre Krankenkasse bzw. die Ihres Angehörigen auch eher zu.

Rollator kaufen

Die Auswahl an Rollatoren ist riesig, das Budget ist es meistens nicht. Deshalb sollten Sie genau überlegen, welche dieser Gehhilfen für Senioren die richtige für Sie bzw. Ihren Angehörigen ist.

  • Rollatoren aus Aluminium sind teurer, aber auch sehr leicht (oft nur 6 Kilo) – Das ist ideal, wenn Sie Ihren Rollator auch mal mitnehmen wollen.
  • Preiswerte, etwas schwerere Modelle eignen sich gut für den ausschließlichen Einsatz in der Wohnung oder für die kurze Fahrt zum Supermarkt.
  • Bedenken Sie immer, dass Sie oder z. B. Ihr Partner auch allein mit dem Rollator zurechtkommen müssen. Das Gewicht bzw. Ihre Umgebung spielt also eine große Rolle bei der Auswahl des richtigen Rollators.
Info

Checkliste für den Rollator-Praxistest

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um unterschiedliche Rollatoren-Modelle zu testen und das individuell beste Modell zu finden. Achten Sie bei Ihrem Rollator-Test insbesondere auf folgende Aspekte:

  1. Wie lassen sich die Rollatoren schieben? Wie gut laufen sie auf unterschiedlichen Untergründen (glatte Böden in der Wohnung, rauer Asphalt draußen)?
  2. Wie schwer sind die Rollatoren?
  3. Welches Modell passt am besten zu Ihnen? Mit welchem Rollator fühlen Sie sich gut untergebracht?
  4. Wie gut lässt sich der Rollator für Senioren falten? Können Sie den Rollator mit einem Handgriff falten oder nur mit viel Kraftaufwand?
  5. Passt der Rollator in den Kofferraum Ihres Autos bzw. den Ihrer Angehörigen?
  6. Wie lautet Ihr Urteil zu den Bremsen? Sind sie gut erreichbar? Verlaufen die Kabel innen im Rahmen oder baumeln sie außen daran herum (Vorsicht: Man kann leicht hängen bleiben oder sogar stürzen!)?
  7. Sind die Reifen des Rollators groß und leichtgängig? (vor allem beim Outdoor-Einsatz wichtig)
  8. Lässt sich das Modell abschließen?
  9. Kann der Rollator zusätzlich mit einer Beleuchtung ausgestattet werden?
  10. Wie variabel ist das Modell? Kann es mit Zubehör wie Körben etc. ausgerüstet werden? Wie viel zusätzliche Kilogramm hält es aus – und reicht das für einen Einkauf? Gibt es die Möglichkeit, eine Gehstockhalterung anzubringen, ein Netz oder auch eine Getränkehalterung? Wie ist es mit Schirmhalter, Klingeln oder Reflektoren?
  11. Wenn Sie ein paar Pfunde mehr auf die Waage bringen, sollten Sie sich einmal nach XXL-Gehhilfen erkundigen. Das sind komfortablere Rollatoren mit breiteren Rädern.
  12. Wie lange haben Sie auf den Rollator Garantie?
Tipp

Achten Sie darauf, dass der Rollator, für den Sie sich entscheiden, das TÜV- und das GM-Zeichen (=Geprüftes Medizinprodukt) trägt. Das GM-Zeichen verrät Ihnen, dass der Hersteller der Gehhilfe sich einer freiwilligen Prüfung beim TÜV Rheinland unterzogen hat.

Gebrauchte Rollatoren

Auf den Handelsplattformen des Internet findet sich eine Fülle an gebrauchten Rollatoren. Das ist eine gute Möglichkeit, ein wenig Geld zu sparen und dafür vielleicht sogar ein besseres Modell zu erwerben. Aber beachten Sie: Vermeiden Sie es, einen Rollator zu kaufen, den Sie nicht ausprobieren können.

Rollator & Krankenkasse

Ihrer Krankenkasse ist es einerlei, welches Modell Sie kaufen möchten. Sie steuert stets nur einen festen Betrag für das Standardmodell zu. Wenn Sie bzw. Ihr Angehöriger höhere Ansprüche an Ihre Gehhilfe haben, müssen Sie die Mehrkosten selbst tragen.

Viele Krankenkassen haben mit bestimmten Sanitätshäusern oder Herstellern feste Verträge. Wenn Sie einen Rollator brauchen, wird Ihre Krankenkasse bestimmen, bei wem Sie kaufen. Finden Sie dort nicht, was Sie suchen, müssen Sie die Mehrkosten evtl. selbst bestreiten. Es sei denn, Sie haben ein Rezept, das deutlich macht, warum Sie ein spezielles Modell brauchen.

Rollatoren im Test

Es gibt eine Fülle von Rollator-Modellen und immer wieder Tests, die Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen können. Da die meisten Rollator-Tests (wie z. B. der Rollator-Test Stiftung Warentest) allerdings überwiegend nach technischen Kriterien in einer Testumgebung überprüft werden und nicht in der Praxis am Endkunden selbst, hat pflege.de selbst einen Rollator-Test durchgeführt. Zehn Bewohner einer Seniorenwohnanlage haben für uns den Praxistest gemacht. Die Ergebnisse und Bewertungen können Sie in diesem Artikel nachlesen.

 

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Erstelldatum: .22.706102|Zuletzt geändert: .8.809102
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Erfahrungsbericht

Der pflege.de-Rollator-Test

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Rollatoren zählen zu den beliebtesten Gehhilfen für Senioren. Aufgrund des immensen Angebots unterschiedlicher Modelle stehen viele vor der Frage, welche Kriterien bei der Auswahl eines Rollators wirklich relevant sind.

pflege.de Rollator-Test

Wir von pflege.de haben deshalb einen Rollator-Test durchgeführt. Und zwar nicht in einer Testumgebung wie andere Tests bekannter Institutionen (z. B. Rollator-Test Stiftung Warentest), sondern im echten Leben mit den Endkonsumenten selbst. Das heißt: Senioren, die entweder bereits einen Rollator in ihrem Alltag nutzen oder aktuell auf der Suche nach einem passenden Modell sind. Und so haben zehn Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnanlage Rosenhof in Ahrensburg neun Rollatoren im Test auf Herz und Nieren geprüft und am Ende ihr persönliches Testurteil abgegeben.

Das Testergebnis und die Bewertungen sind spannend und aufschlussreich – auf viele entscheidende Kriterien wären wir nicht gekommen, wenn wir nicht die Endverbraucher selbst gefragt hätten. Daher war der pflege.de-Rollator-Test ein voller Erfolg und soll eine Orientierungshilfe von Senioren für Senioren sein. Die Bewertungen sind sozusagen praxiserprobt und nicht aus der Luft gegriffen. Beim pflege.de-Rollator-Test wurden die individuellen Bedürfnisse von älteren Menschen berücksichtigt und wir haben im Gespräch mit den Senioren erfahren, welche Kriterien für sie im Alltag wirklich relevant sind.

Lesen Sie im Folgenden mehr über die einzelnen Testkriterien sowie die Bewertungstendenzen der Senioren.

Welche Rollatoren-Modelle wurden getestet?

pflege.de hat insgesamt neun häufig verkaufte Rollatoren-Modelle unterschiedlicher Hersteller bei den Senioren ins Rennen geschickt. Bei der Auswahl der Modelle haben wir sowohl

  • unterschiedliche Gewichtsklassen (Leichtgewicht-Rollatoren mit 6 kg als auch schwerere Modelle um die 9 kg)
  • unterschiedliche Preissegmente (zwei Modelle unter 100 Euro, drei Modelle zwischen 100 und 200 Euro, vier höherpreisige Modelle)
  • und unterschiedliche Ausstattungen berücksichtigt (mit und ohne Rückengurt, Modelle mit besonders großen Reifen und normaler Reifengröße, Modelle mit Taschen und Körben).
Rollator-Test pflege.de

Ein Teil der Senioren sowie pflege.de-Experten, die den Test durchgeführt haben.

pflege.de-Rollator-Test: Die 9 Testmodelle im Überblick

  • Dietz Ligero
  • Dietz Taima M-GT
  • Dietz Taima XC
  • Drive Medical Road
  • Russka Nexus
  • Russka Vital
  • Sunrise Medical Gemino 60
  • Topro Olympos
  • Topro Troja

Nach welchen Kriterien wurden die Rollatoren-Modelle bewertet?

  • Räder und Bremsen

Rollator-Test Rollen

Bei der Handhabung eines Rollators sind Räder und Bremsen die entscheidendsten und grundlegendsten Kriterien. Während des Tests bewerteten die Senioren die Handhabung und Steuerung der Rollatoren-Modelle drinnen sowie draußen, die Wendigkeit, die Bremskraft und -schnelligkeit sowie die Überwindung von kleinen Hindernissen.

Testurteil: Einige Senioren bewerteten Rollatoren mit sehr großen Reifen zwar besonders gut für die Fahrt draußen, im Wohnraum würden große Reifen aber eher die Wendigkeit einschränken. Daher haben die Senioren im Test normalgroße Räder durchweg empfohlen.

  • Benutzen von Korb oder Tasche

Rollator-Test Einkauf

Ein weiteres Testkriterium war die Benutzung von Korb bzw. Tasche am Rollator. Beim Test der unterschiedlichen Rollatoren-Modelle wurde je eine Einkaufstasche mit stets gleich großem Volumen und Gewicht im Korb oder der Tasche des Rollators platziert. Damit konnten Senioren das Fassungsvermögen und die Nutzung des Korbes bzw. der Tasche testen und unter den neun verschiedenen Rollator-Modellen vergleichen.

Testurteil: Der Wunsch nach einer Transportmöglichkeit, Korb oder Tasche, war bei allen Senioren vorhanden – egal ob für den Einkauf auf dem Markt oder für den Transport benötigter Utensilien innerhalb des Wohnraums. In Bezug auf Ausmaß und Gestaltung war den Senioren wichtig, dass Tasche oder Korb groß genug sind.

  • Sitz am Rollator

Rollator-Test Sitz

Ein Sitz bzw. Sitznetz gehört standardmäßig zu einem Rollator dazu. Beim pflege.de-Rollator-Test haben die Senioren insbesondere die Stabilität der Sitze getestet. Die Senioren begutachteten dabei die Standfestigkeit, den Sitzkomfort sowie die Funktion der Feststellbremse einiger Rollatoren, die das Wegrollen beim Hinsetzen verhindert.

Einige Rollatoren-Modelle bieten zudem einen Rückengurt, der das Sitzen einerseits angenehmer und andererseits noch sicherer machen soll.

Testurteil: Tatsächlich bewerteten einige Senioren die Rückengurte am Rollator eher als störend statt hilfreich. Der Rückengurt schneide oftmals unangehnehm ein und drücke hart in den Rücken. Neben dem Sitzkomfort und der Sicherheit sei aber noch die Höhe des Sitzes entscheidend. Wichtig war vielen, dass die Füße beim Sitzen den Boden berühren können, so dass man stabil sitzt und leichter wieder aufstehen kann.

  • Transport  und Faltbarkeit

Rollator-Test klappbar

Da ein Rollator im Alltag manchmal selbst angehoben werden muss, wie z. B. beim Einsteigen in den Bus, war auch das Gewicht des Rollators ein entscheidendes Kriterium bei unserem Rollator-Test. Neben dem Gewicht des Rollators spielt auch die Faltbarkeit eine Rolle, da ein Rollator evtl. auch hin und wieder in einen Kofferraum verstaut werden muss bzw. in der Wohnung oder auch in einem Café mal zusammengeklappt werden soll.

Testurteil: Hinsichtlich des Gewichts haben viele Senioren einen Rollator mit 8 kg bereits als zu schwer bewertet, da sie Probleme hatten, den Rollator alleine hochzuheben, bzw. dadurch selbst ins Wanken gerieten. In Bezug auf die Faltbarkeit äußerten viele Senioren den Wunsch, dass man den Rollator mit wenig Kraftaufwand und bestenfalls einer Hand zusammenfalten können sollte, um sich mit der anderen Hand noch abzustützen.

  • Ausstattung & Design

Rollator-Test Ausstattung Design
Erstelldatum: .92.117102|Zuletzt geändert: .82.509102
Bilderpflege.de
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