Parkinson-Syndrom: Symptome, Diagnose & Test

Parkinson Symptome

Parkinson zählt zu den häufigsten Krankheiten des Nervensystems. In vielen Fällen treten die ersten Parkinson-Symptome zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Betroffene zeigen dann Auffälligkeiten wie etwa eine verminderte Darmtätigkeit, Schlafstörungen oder Rückenschmerzen. Treten solche Frühsymptome auf, so fällt der Verdacht vieler Ärzte eher auf eine psychische Störung oder Rheuma als auf das Parkinson-Syndrom. Vielmehr sind es Symptome wie Muskelzittern, Muskelsteifheit, Bewegungsarmut und Haltungsstörungen, die für das Parkinson-Syndrom charakteristisch sind.

pflege.de beschreibt das Spektrum der Parkinson-Symptome und stellt Möglichkeiten für eine frühzeitige Diagnose durch Parkinson-Tests vor.

Inhaltsverzeichnis

Parkinson: Symptome

Bei einem Parkinson-Syndrom unterscheiden Mediziner zwischen vier Haupt- und zahlreichen Nebensymptomen.

Die vier großen Parkinson-Symptome sind:

  1. Zittern (Tremor)
  2. Bewegungsarmut/Verlangsamung der Bewegungen (Akinese)
  3. Muskelsteifheit (Rigor)
  4. Geh- und Haltungsstörungen

Zu 1: Zittern (Tremor)

Charakteristisch für die Parkinson-Krankheit ist das Zittern, der sogenannte Tremor. Dieses Parkinson-Anzeichen wird von den Betroffenen meist als erstes, also im Parkinson Frühstadium, wahrgenommen. In einem Großteil der Fälle handelt es sich dabei um einen Ruhetremor. Bei einem Ruhetremor tritt das Zittern auf, wenn die Muskulatur vollkommen entspannt ist, zum Beispiel wenn die Hand im Schoß liegt. Wird die Hand dann bewegt, verschwindet das Zittern in der Regel wieder. Weil der Parkinson-Tremor auch für Außenstehende sichtbar ist, empfinden Patienten das Symptom meist als störend und unangenehm.

Zu 2: Bewegungsarmut (Akinese)

Die Verlangsamung der Bewegungen fällt vor allem nahen Angehörigen oder Freunden als erstes Anzeichen für die Parkinson-Erkrankung auf. Während Betroffene früher Bewegungen flüssig ausführen konnten, erscheinen sie bei Parkinson allmählich immer stockender und gehemmter. Betroffenen gelingt es oft erst stark zeitverzögert, Arme und Beine in Bewegung zu bringen. Auch dieses Symptom einer Parkinson-Krankheit lässt sich im Parkinson-Frühstadium noch kaschieren; abstellen oder mildern können es Patienten jedoch nicht.

Zu 3: Muskelsteifheit (Rigor)

Die Muskelsteifheit wird zu Anfang oft fehldiagnostiziert. Gerade zu Beginn zeigen sich schmerzhafte Verspannungen in den Oberarmen oder der Schulter. Schnell ist die Diagnose „Alterserkrankung“ wie Rheuma oder Arthrose gestellt. Wenn aber eines der Parkinson-Syndrome vorliegt, schlagen Schmerzmittel nicht an und können den Rigor nicht mildern. Wirklich Abhilfe schaffen dann nur gezielte Parkinson-Medikamente.

Zu 4: Geh- und Haltungsstörungen

Das auffälligste Anzeichen eines Parkinson-Syndroms ist das Gangbild. Die Arme schwingen nicht mehr mit, der Gang wird schlurfend und die Schritte werden kürzer. In einem späten Stadium des Parkinson-Syndroms gerät der Betroffene vollkommen aus dem Takt. Es scheint, als würden seine Beine versagen und seine Füße am Boden festkleben – er friert in der Bewegung ein (sogenanntes „Freezing“).

Aufgrund der Geh- und Haltungsstörungen kommt es zu einem unsicheren Gang, der in Kombination mit Gleichgewichtsproblemen zu einer erhöhten Sturzgefahr führt. Auch Treppen oder unebenes Gelände stellen Menschen mit Parkinson vor große Herausforderungen, da sie Entfernungen nicht richtig abschätzen können, was zu Trittunsicherheiten führt. Aus dem Grund sollten sich Betroffene mit den Maßnahmen einer guten Sturzprophylaxe vertraut machen.

Tipp
Gehen Sie frühzeitig zum Arzt

Die Hauptsymptome bei einer Parkinson-Erkrankung sind sichtbar – für Freunde und Fremde. Vielen Betroffenen ist es allerdings unangenehm, wenn die Hand zittert oder Bewegungen ungelenk wirken. Aus Scham verschweigen die Betroffenen ihre Parkinson-Symptome, doch das ist der falsche Weg. Da sich viele Symptome mit geeigneten Parkinson-Therapien bessern lassen, ist eine frühzeitige Diagnose umso wichtiger. Je eher Sie selbst oder zusammen mit Ihrem Angehörigen zum Arzt gehen, desto eher kann Ihnen geholfen werden. Das erspart Ihnen nicht nur Leiden, sondern hilft Ihnen dabei, Ihr Leben trotz Parkinson lebenswert zu gestalten.

Weitere Symptome von Parkinson

Neben den eindeutigen und typischen Symptomen der Parkinson-Syndrome, kann noch eine Vielzahl weiterer Symptome auftreten. Diese können auch schon vor der eigentlichen Diagnose beziehungsweise im frühen Stadium auftreten. Vor allem nicht-motorische Symptome wie verminderte Darmtätigkeit oder Schlafstörungen stehen dann im Vordergrund und können erste Anzeichen von Parkinson sein. Ein undeutliches Schriftbild oder Rücken- und Schulterschmerzen gehören ebenso zu den Parkinson Frühsymptomen. Der allmähliche Nervenzellverlust sorgt dafür, dass auch all die Symptome voranschreiten und sich mit der Zeit verschlimmern.

Veränderte Mimik und Stimme

Wenn sich aufgrund eines Parkinson-Syndroms die Muskeln versteifen, verändert sich auch die Mimik der Betroffenen. In Gesprächen wirken sie dann plötzlich wie unbeteiligt. Ihr Blick ist eher starr und ihre Gestik schwach. In vielen Fällen hat Parkinson auch Auswirkungen auf die Stimme des Patienten: Sie wird monotoner, flacher und oftmals undeutlich. Was als mangelnde Anteilnahme oder gar abweisendes Verhalten wahrgenommen werden könnte, ist in Wirklichkeit das Symptom einer Erkrankung.

Schmerzen bei Parkinson

Bis zu 85 Prozent aller Personen mit Parkinson leiden an chronischen Schmerzen. Am häufigsten treten Glieder- und Rückenschmerzen auf. Im Zuge einer Parkinson-Erkrankung klagen Patienten, neben Schmerzen an den Armen, am häufigsten über intensive Nackenschmerzen oder Schulterschmerzen. Nervenschmerzen können ebenso auftreten, die in vielen Fällen ebenfalls als sehr intensiv empfunden werden.

Niedergeschlagenheit, Interessens- und Antriebsverlust

Die Niedergeschlagenheit, die viele Parkinson-Erkrankte verspüren, hat sicherlich auch ihren Grund in der Erkrankung selbst. Es ist nicht einfach, plötzlich nicht mehr richtig gehen, sich nicht wirklich an Gesprächen beteiligen zu können oder wenn ständig Dinge aus der Hand fallen. Oft ziehen sich Betroffene daher aus ihrem sozialen Umfeld zurück und gehen nur noch ungern aus dem Haus.

Schlafstörungen

Mehr als 80 Prozent der Parkinson-Patienten leiden an verschiedenen Schlafstörungen.(1) In einigen Fällen werden Betroffene nachts wach oder können nicht wieder einschlafen. In anderen Fällen leiden die Erkrankten am sogenannten „Gewaltschlaf“. Das heißt sie träumen so heftig, dass sie im Schlaf ihren Bettpartner sogar möglicherweise schlagen oder treten.

Kreislauf- und Verdauungsstörungen

Dadurch, dass sich die Vorgänge im Körper im Krankheitsverlauf verlangsamen und die Nervenimpulse im Gehirn schwächer werden, ist auch der Kreislauf beeinträchtigt. Der Kreislauf braucht oftmals länger, um beispielsweise von Liegen auf Stehen umzuschalten, sodass manche Betroffene Kreislaufprobleme oder Schwindelanfälle zeigen.

Magen und Darm arbeiten ebenfalls langsamer als zuvor, sodass es bei Parkinson zu Verdauungsstörungen kommen kann.

Sehstörungen

Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 treten Sehstörungen bei Parkinson-Patienten deutlich häufiger auf als bei gesunden Menschen. Die möglichen Symptome sind verschwommenes Sehen, tränende Augen und visuelle Halluzinationen. Am häufigsten leiden Patienten mit Parkinson unter trockenen Augen, die wiederum die Sehkraft mindern und zu Schwierigkeiten beim Lesen führen können.(2)

Störungen der Sexualfunktion

Die Störungen der Sexualfunktion bei einem Parkinson-Syndrom können unterschiedlich sein: Es kommt vor, dass das sexuelle Verlangen sowohl stark gemindert als auch extrem erhöht sein kann.

Nachlassende Feinmotorik

Die allmähliche Versteifung der Muskeln hat Folgen für die Feinmotorik. Betroffenen fällt es schwer, Gegenstände wie Besteck zu greifen und festzuhalten. Aber auch das Festhalten von Stiften zum Verfassen von handschriftlichen Texten sowie das Tippen auf einer Tastatur bereiten Menschen mit Parkinson zunehmend Schwierigkeiten.

Kontinenzstörungen / Inkontinenz

Von Muskelsteifheit (Rigor) ist auch die Beckenbodenmuskulatur betroffen, sodass Parkinson-Patienten im Laufe der Erkrankung möglicherweise inkontinent werden können.

Tipp
Lassen Sie sich helfen

Die Kardinal-sowie Nebensymptome eines Parkinson-Syndroms können nicht nur belastend sein, sondern sind oft auch schambesetzt. Dabei können viele der Symptome gelindert werden. Hier gilt: Vertrauen Sie sich Angehörigen oder Ihrem Arzt an. Ein Arzt kann Ihnen wertvolle Tipps für den Alltag geben, hilfreiche Medikamente verschreiben und nicht medikamentöse Parkinson-Therapien empfehlen. 

Diagnose: Parkinson erkennen

Die große Schwierigkeit bei der Diagnose eines Morbus Parkinson-Syndroms besteht darin, dass die Erkrankung in vielen Fällen schon fortgeschritten ist, bevor überhaupt eindeutige Symptome auftauchen. Rund die Hälfte der Nervenzellen in der sogenannten substantia nigra („schwarze Substanz“) im Mittelhirn ist bereits verfallen, ehe Betroffene selbst oder ihre Angehörigen überhaupt erste Anzeichen von Parkinson wahrnehmen.(3)

Viele Nebensymptome wie Schlafstörungen, Muskelverspannungen oder Schmerzen, die durchaus Hinweise auf eines der Parkinson-Syndrome geben können, werden einzeln diagnostiziert, Durch diese Fehldiagnose, werden die Nebensymptome oft ebenso vereinzelt behandelt. Bei Parkinson bleibt dies allerdings erfolglos.

Für die Parkinson-Diagnostik sind ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt sowie eine klinische Untersuchung wesentlich. Um andere Erkrankungen oder Ursachen eines Parkinson-Syndroms (zum Beispiel Schlaganfälle) auszuschließen, sollte (wenn möglich) eine Magnetresonanztomographie (MRT), auch als Kernspintomographie bezeichnet, durchgeführt werden. Die Differenzierung des Idiopathischen Parkinson-Syndroms (kurz: IPS) von sekundären Parkinson-Syndromen und Parkinson-Syndromen bei anderen neurodegenerativen Erkrankungen ist wichtig für die Einleitung von Therapiemaßnahmen.

Selbsttest

Anhand der genannten Haupt- und Nebensymptome des Krankheitsbildes lässt sich eine Checkliste erstellen. Mit dem folgenden Parkinson-Selbsttest können Sie herausfinden, ob Sie möglicherweise erkrankt sind und einen Arzt aufsuchen sollten.

Setzen Sie sich zum Beispiel mit folgenden Fragen auseinander, die auf ein Parkinson-Syndrom hinweisen können:

  • Bemerken Sie ein Zittern beispielsweise an Ihrer Hand, obwohl sie entspannt aufliegt?
  • Schlenkert ein Arm beim Gehen nicht mit?
  • Ist ihre Körperhaltung nach vorne gebeugt?
  • Kommt es häufiger vor, dass Sie stolpern oder stürzen? Etwa, weil Sie beispielsweise einen schlurfenden Gang entwickeln?
  • Leiden Sie unter Schmerzen im Rücken- und / oder Schulterbereich?
  • Haben Sie oder Ihre Angehörigen Änderungen in Ihrer Stimme festgestellt? Ist sie beispielsweise monotoner und leiser?

Sollten Sie einzelne Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, muss das nicht zwingend die Diagnose Parkinson bedeuten. Es handelt sich hierbei um mögliche Symptome, die auftreten können. Das Zittern kann beispielsweise auch ein Alterszittern ohne sonstigen krankheitsbedingten Hintergrund sein.

Falls Sie mehrere Anzeichen bei sich entdecken konnten, sollten Sie allerdings einen Arzt aufsuchen. Denn eine frühzeitige Diagnose durch einen Spezialisten ist wichtig. Zum einen, um andere Krankheiten auszuschließen und zum anderen, um rechtzeitig eine angemessene Parkinson-Therapie einzuleiten und damit schwerwiegenden Folgen von Parkinson entgegenzuwirken.

Tipp
Gehen Sie sensibel mit Symptomen um

Wenn Mediziner ein Parkinson-Syndrom feststellen, dann vor allem anhand der Symptome. Umso wichtiger ist es, dass auch Sie bei sich oder Ihrem Angehörigen einmal das Gesamtbild der Beschwerden in Augenschein nehmen. Schlafstörungen und Muskelverspannungen können eine andere Ursache haben. Doch wenn dazu noch Antriebslosigkeit oder auch Störungen der Kontinenz kommen, könnte eines der Parkinson-Syndrome dahinterstecken. Seien Sie also achtsam und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Parkinson: Tests

Es gibt bisher keinen Parkinson-Bluttest, der bereits in einem frühen Stadium eine sichere Diagnose ermöglicht. Jedoch gibt es andere Verfahren, mit deren Hilfe sich eine Morbus Parkinson-Erkrankung in vielen Fällen feststellen lässt.

L-Dopa-Test

Dieser Medikamententest wird primär dazu genutzt, um festzustellen, ob einzelne Symptome auf das Parkinson-Medikament L-Dopa anspringen. Dabei beweist der L-Dopa-Test nicht sicher die klinische Diagnose eines der Parkinson-Syndrome. Das Anzeichen Tremor muss beispielsweise nicht unbedingt auf den L-Dopa-Test ansprechen, obwohl ein Idiopathisches Parkinson-Syndrom vorliegen kann. Bessern sich die Symptome allerdings, ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass bei dem Betroffenen ein Morbus Parkinson-Syndrom vorliegt.

Zudem ist das Verfahren hilfreich, um atypische Parkinson-Syndrome auszuschließen. Denn diese zeigen kaum ein Ansprechen auf den L-Dopa-Test.

Single Photonen Emissions-Computertomografie (SPECT)

Ein weiterer Parkinson-Test ist die sogenannte SPECT-Bildgebung („Single Photonen Emissions-Computertomografie“). Dabei bekommt der Patient eine radioaktive Substanz verabreicht, die sich an bestimmte Moleküle heftet, die für den Transport von Dopamin zuständig sind. Der Prozess und Transport des Dopamins kann aufgrund der radioaktiven Substanz im Computertomografen (CT) bildhaft verfolgt werden. Zeigt die nuklearmedizinische Untersuchung dann eine verminderte Speicherung der verabreichten Marker, weist dies auf die Parkinson-Krankheit hin.

Nachteil des SPECT-Verfahrens ist jedoch, dass es sehr aufwändig und teuer ist – und daher eher selten als Parkinson-Test eingesetzt wird.(1)

Tests bei Parkinson-Demenz: Uhrentest und PANDA-Test

Ein Großteil der Parkinson-Patienten entwickelt im Krankheitsverlauf eine Demenz. In Deutschland haben sich zwei Skalen durchgesetzt, die dabei helfen, eine Parkinson-Demenz besser einschätzen zu können. Der Uhrentest und der PANDA-Test („Parkinson Neuropsychometric Dementia Assessment-Test“) sind hier üblich. Beide dauern meist nicht länger als zehn Minuten.

Häufig gestellte Fragen

Wie sind die ersten Anzeichen von Parkinson?

Bereits deutlich vor einer Parkinson-Diagnose können erste Frühsymptome auftreten. Diese betreffen vor allem den Geruchs- und Geschmackssinn, den Magen-Darm-Trakt und die Sexualfunktion. Jedoch lassen sich diese nicht unmittelbar der Parkinson-Krankheit zuordnen. Vielmehr sind es die typischen Leitsymptome, die ein Parkinson-Syndrom ausmachen. Hierzu gehören die drei Hauptsymptome: Muskelzittern (Tremor), Muskelstarre (Rigor). und Bewegungsarmut (Akinese). Im weiteren Krankheitsverlauf beeinträchtigt Parkinson zudem das Gleichgewicht und die Körperhaltung. Aus dem Grund werden Geh- und Haltungsstörungen häufig als viertes typisches Symptom angesehen. Neben den motorischen Symptomen leiden Parkinson-Patienten darüber hinaus unter weiteren Symptomen wie zum Beispiel Schmerzen, Schlafstörungen oder Störungen im Blasen- und Darmtrakt. Das sind die sogenannten nicht-motorischen Symptome. Dadurch, dass der Verlauf der Parkinson-Syndrome bei jedem Patienten unterschiedlich ist, ist allerdings auch die Symptomatik individuell.

Wie erkennt man Parkinson?

Forschungsergebnissen zufolge erkranken viele Patienten schon einige Zeit bevor sie erste typische Beschwerden bei Parkinson feststellen. Die charakteristischen Symptome einer Parkinson-Krankheit sind Zittern, Muskelstarre, Bewegungsarmut sowie Geh- Haltungsstörungen. Zwar können diese Symptome einzeln auch Begleiterscheinungen anderer Erkrankung sein. Treten diese Symptome allerdings in der Kombination auf, ist das ein ziemlich sicheres Indiz für ein Parkinson-Syndrom. Darüber hinaus leidet ein Großteil der Parkinson-Patienten unter weiteren Symptomen wie zum Beispiel Schmerzen, Schlafstörungen oder Störungen im Blasen- und Darmtrakt. Dabei handelt es sich um die sogenannten nicht-motorischen Symptome. Genau wie der Verlauf der Parkinson-Syndrome bei jedem Patienten verschieden ist, ist auch die Symptomatik individuell.

Welche Schmerzen hat man bei Parkinson?

Die Mehrzahl aller Parkinson-Patienten leidet an chronischen Schmerzen. Am häufigsten treten Glieder- und Rückenschmerzen auf. Im Zuge einer Parkinson-Erkrankung klagen Patienten, neben Schmerzen an den Armen, am häufigsten über intensive Nackenschmerzen oder Schulterschmerzen. Nervenschmerzen können ebenso auftreten, die in vielen Fällen ebenfalls als sehr intensiv empfunden werden.

Wie wird Parkinson diagnostiziert?

Die Diagnose der Parkinson-Erkrankung erfolgt durch einen Facharzt für Neurologie. Für die Diagnostik sind ein ausführliches Gespräch mit dem entsprechenden Arzt sowie eine klinische Untersuchung wesentlich. Um andere Erkrankungen oder Ursachen eines Parkinson-Syndroms (zum Beispiel Schlaganfälle) auszuschließen, sollte (wenn möglich) eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt werden. Die Differenzierung des IPS von sekundären Parkinson-Syndromen und Parkinson-Syndromen bei anderen neurodegenerativen Erkrankungen ist wichtig für die Einleitung von Therapiemaßnahmen.

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Erstelldatum: 7102.10.72|Zuletzt geändert: 1202.21.71
(1)
Deutsche Gesellschaft für Neurologie - S3-Leitlinie Idiopathisches Parkinson-Syndrom – Kurzversion 2016
https://dgn.org/wp-content/uploads/2013/01/030010_LL_kurzfassung_ips_2016.pdf (letzter Abruf am 13.07.2021)
(2)
Peer-Review-Journal für Neurologie: Ophthalmologische Probleme bei der Parkinson-Krankheit sehen
https://n.neurology.org/content/94/14/e1539 (letzter Abruf am 17.12.2021)
(3)
Max-Planck-Institut für Neurobiologie
www.neuro.mpg.de/373976/research_report_328335?c=373596 (letzter Abruf am 13.07.2021)
(4)
Deutsche Gesellschaft für Neurologie
https://dgn.org/leitlinien_tags/idiopathisches-parkinson-syndrom/ (letzter Abruf am 13.07.2021)
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