Wundmanagement und Wundversorgung in der häuslichen Pflege

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Wundmanagement

Bei einer Schnittwunde hilft ein Pflaster – schon ist die Wunde versorgt. Doch was tun, wenn bspw. eine chronische Wunde vorliegt? Hier ist ein professionelles Wundmanagement gefragt und das gehört in die Hände von Ärzten bzw. geschulten Pflegefachkräften. Was können Sie als pflegender Angehöriger oder Betroffener tun? Und worauf müssen Sie bei einer Wundversorgung bzw. beim Wundmanagement achten? pflege.de gibt Ihnen hilfreiches Pflegewissen an die Hand.

Inhaltsverzeichnis

Wundmanagement: Definition

Das Wundmanagement ist mehr als die reine Wundversorgung. Tatsächlich ist die Wundversorgung nur ein Teil des Wundmanagements. Das Spektrum reicht von der Anamnese bis zur Wunddokumentation und gehört in die Hände von Fachkräften, sog. Wundmanagern oder Wundexperten. Diese Fachleute, oft sind es Pflegefachkräfte mit einer speziellen Weiterbildung, kennen sich im Detail mit Wundarten, -heilung, -behandlung, Schmerzmanagement etc. aus. Sie wissen, wie spezifische Wunden versorgt werden müssen. Häufig arbeiten Wundexperten auch direkt mit Pflegediensten zusammen.

Ziele der Wundversorgung

Ein effektives Wundmanagement basiert auf der lückenlosen Dokumentation des Heilungsprozesses durch eine Fachkraft. Es ermöglicht eine geeignete Behandlung, die auf das jeweilige Wundstadium angepasst ist. Die richtige Wundversorgung beschleunigt die Wundheilung: So wird Komplikationen – wie Infektionen oder wiederkehrende Wunden – vorgebeugt. Gleichzeitig werden Schmerzen reduziert und die Lebensqualität gefördert.

Wundheilung & Wundheilungsphasen

Autsch – einmal mit dem Messer abgerutscht und schon blutet der Finger. Während Sie jetzt noch darüber nachdenken, wo Sie das Pflaster hingelegt haben, reagiert Ihr Körper bereits auf das Loch im Gewebe. Phase 1 der Wundheilung hat soeben begonnen.

Die Wundheilung ist ein fein justiertes Reparatursystem, bei dem viele Zellen miteinander arbeiten, um die Wunde zu schließen und Ihren Körper vor weiteren Beeinträchtigungen zu schützen. In den drei Phasen kommen unterschiedliche „Reparaturtrupps“ zum Einsatz:

  1. Wundheilungsphase – die Reinigung: Sobald Sie sich verletzt haben schickt Ihr Körper u. a. Fresszellen aus, die evtl. eingedrungene Bakterien auffressen und zerstörtes Körpergewebe beseitigen. Außerdem wird die Blutgerinnung in Gang gesetzt, um die Wunde schnellstmöglich zu schließen.
  2. Wundheilungsphase – die Granulation: Jede Wunde hinterlässt ein Loch im Gewebe, das wieder gefüllt werden muss. Bereits nach ungefähr 24 Stunden hat Ihr Körper die Blutversorgung im betroffenen Gebiet wiederhergestellt, sorgt für den Zustrom von Bindegewebszellen aus der Wundumgebung und erreicht so, dass sich ein erstes, zartes Gewebe auf der Wunde bildet.
  3. Wundheilungsphase – die Regeneration: Sie brauchen kein Pflaster mehr, aber der Schnitt ist noch empfindlich. Es dauert durchaus 14 Tage, bis sich neue Haut über der Wunde gebildet hat. Eine Wundheilung geschieht immer von den Rändern zur Mitte hin. Hautzellen teilen sich und gleiten auf der feuchten Wundoberfläche langsam über das zarte Gewebe. Das geschieht so lange, bis die Wunde richtig verschlossen und widerstandsfähig ist.

Sie sehen, Ihr Körper hat einiges zu tun – selbst bei einer kleinen Schnittwunde. Umso wichtiger ist es, dass Sie ihn gut unterstützen. Das beginnt bereits bei der Erstversorgung.

Akute Wundbehandlung ernstzunehmender Verletzungen: Erste Hilfe – die wichtigsten 5 Regeln

Wenn Sie sich verletzt haben, sollten Sie – gerade bei größeren Wunden – die Hilfe einer zweiten Person in Anspruch nehmen. Für jeden „Ersthelfer“ gelten diese fünf Regeln:

  1. Ruhe bewahren: Bewahren Sie Ruhe und holen Sie Ihr Erste-Hilfe-Set. In lebensbedrohlichen Situationen verständigen Sie den Notruf 112.
  2. vor Infektionen schützen: Waschen Sie sich die Hände, desinfizieren Sie sie und streifen Sie Einmalhandschuhe über. So schützen Sie die verletzte Person und sich selbst.
  3. nicht desinfizieren oder spülen: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) empfiehlt, dass Ersthelfer ernstzunehmende Wunden weder auswaschen noch desinfizieren. Der Fokus sollte darauf liegen, die Blutung zu stoppen und schnell zum Arzt zu gehen.
  • Ausnahme 1 – Verbrennungen: Verbrennungen sollten mit kaltem Wasser gekühlt werden.
  • Ausnahme 2 – Verätzungen: Verätzungen sollten mit Wasser gespült werden.
  • Ausnahme 3 – Bisswunden: Bisswunden, die durch tollwutverdächtige Tiere verursacht wurden, dürfen mit einer Seifenlösung ausgewaschen werden (siehe Quelle 1).
  1. Blutung stoppen: Bringen Sie die Blutung mit einem geeigneten Wundverband zum Stillstand (z. B. mit einer sterilen Kompresse).
  2. zum Arzt gehen: Bei größeren Verletzungen und tiefen Wunden sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen!

Mit diesen fünf Schritten erreichen Sie die Ziele der Wundversorgung: Sie verhindern eine Infektion, beschleunigen die Wundheilung und vermindern das Risiko, dass bleibende Narben entstehen. Übrigens: Ein Pflaster ist schnell aufgeklebt. Doch beim Anlegen von Kompressen oder größeren Verbänden sind Fachkenntnisse gefragt. Die erhalten Sie z. B. bei einem Erste-Hilfe-Kurs oder in einem Pflegekurs. In Sachen Erste Hilfe ist eine regelmäßige Auffrischung übrigens sehr sinnvoll – nicht nur für Autofahrer!

Tipp
Verwenden Sie hochwertige Hygieneprodukte

Um Haut und Flächen von Krankheitserregern wie Bakterien und Viren sauber zu halten, sollten Sie im Bedarfsfall auf medizinische Desinfektionsmittel zurückgreifen. Diese zählen zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch und sind für Personen mit anerkanntem Pflegegrad unter bestimmten Voraussetzungen über die Pflegekasse kostenfrei erhältlich. Hochwertige medizinische Flächen- und Hautdesinfektionsmittel sind z. B. Bestandteil der curabox von pflege.de, mit der Sie kostenlose Pflegehilfsmittel im Monatsabo nach Hause geschickt bekommen.

Wundheilung unterstützen

Bei einer kleineren, akuten Wunde – z. B. einer Schnittwunde – können Sie die Wundheilung recht einfach unterstützen: Desinfizieren, abdecken und in Ruhe heilen lassen – das ist die wichtigste Unterstützung in den ersten Tagen nach einer Verletzung. In der 3. Wundheilungsphase können Sie mit einer guten Wundpflege zusätzlich dafür sorgen, dass sich schneller wieder „richtige Haut“ bildet. Antiseptische Salben mit pflegenden Inhaltsstoffen schützen das geschädigte Hautgewebe vor Entzündungen und beschleunigen die Bildung von Hautzellen.

In der Medizin wird zwischen akuten und chronischen Wunden unterschieden. Bei Letzteren ist sowohl die Wundversorgung als auch die Unterstützung der Wundheilung wesentlich aufwendiger.

Info

Akute Wunde und chronische Wunde

Akute Wunden heilen im Normalfall innerhalb kurzer Zeit von allein und ohne spezielle Therapie ab. Das gilt für einfache Schnittverletzungen, leichte Verbrennungen oder Abschürfungen.

Im Gegensatz dazu gilt eine Wunde als chronisch, wenn sie ohne Therapie mehr als acht Wochen besteht oder mit der richtigen Therapie nicht innerhalb von einem bis drei Monaten heilt (siehe Quelle 2).

Es lässt sich aber vieles tun, um die Wundheilung zu unterstützen:

Ernährung: Der Körper braucht ausreichend Eiweiß, damit er genügend neues Gewebe bilden kann. Neben Eiweiß braucht der Körper ausreichend Mineralstoffe und Vitamine. Eine ausgewogene Ernährung im Alter (und eine genügende Trinkmenge) sind wichtige Faktoren bei der Wundheilung. Achten Sie auch darauf, dass keine Mangelernährung vorliegt, die die Wundheilung stören kann.

Entlastung: Gerade bei chronischen Wunden wie Dekubitus ist eine Entlastung der betroffenen Körperstellen wichtig. Fragen Sie eine Pflegefachkraft nach geeigneten Positionen, in denen die Wunde entlastet wird.

Bewegung: Wer sich ausreichend bewegt (z. B. beim Seniorensport), trainiert nicht nur die Muskulatur, sondern unterstützt auch die Durchblutung des gesamten Körpers.

Wundmanagement: Die richtige Versorgung einer chronischen Wunde (d. h. Versorgung mit geeignetem Verbandsmaterial und Wundauflagen) durch einen Arzt oder eine Pflegefachkraft ist essenziell für eine optimale Wundheilung.

Wundmanagement bei chronischen Wunden

Eine Wunde gilt nach acht Wochen als chronisch oder dann, wenn sie trotz richtiger Therapie nicht innerhalb von einem bis drei Monaten nach ihrer Entstehung geheilt werden kann (siehe Quelle 2).

Chronische Wunden gehören für fast eine Million Menschen in Deutschland zum Alltag. Es handelt sich dabei i. d. R. um Geschwüre, sog. Ulcera, wie

  • Dekubitus
  • Ulcus cruris
  • diabetischer Fußulcus (umgangssprachlich auch „diabetischer Fuß“)

Jede chronische Wunde braucht ein spezielles und individuell abgestimmtes Wundmanagement. Dabei kann eine ambulante Wundversorgung, je nach Art und Größe der Wunde, genauso gut sein wie die Versorgung der Wunde in einem Pflegeheim oder einem Krankenhaus. Wichtig ist nur, dass die beteiligten Fachkräfte auf dem aktuellen Stand des Wissens sind – und dass sie gemeinsam mit Betroffenen und pflegenden Angehörigen das gleiche Ziele verfolgen: Die Wunde soll heilen bzw. so gut behandelt werden, dass Schmerzen gelindert werden.

Tipp
Folgen einer chronischen Wunde abwenden

Eine chronische Wunde hat oft Folgen für die Lebensqualität der Betroffenen. Schmerzen, Wundgeruch oder Bewegungseinschränkungen können die Teilhabe an Aktivitäten einschränken. Umso wichtiger ist ein konsequentes Wundmanagement, das auch Aspekte wie Beratung und Anleitung (z. B. zur Wundversorgung) enthält. Pflegegeld-Bezieher sind ab Pflegegrad 2 gesetzlich dazu verpflichtet, in bestimmten Abständen Beratungseinsätze nach § 37.3 SGB XI durchzuführen. So soll die Qualität der Pflege in der häuslichen Umgebung gesichert werden. Pflegefachkräfte geben Angehörigen dabei hilfreiche Tipps zur Pflege und individuellen Hilfestellung.

8 Grundregeln zur Wundversorgung in der häuslichen Umgebung

Generell sollte die Wundversorgung einer chronischen Wunde immer in den Händen von Fachkräften liegen. Ein Arzt kann diese Aufgabe an eine Pflegekraft delegieren, als Angehöriger sind Sie hier nur Zuschauer. Achten Sie aber darauf, dass jeder Verbandwechsel anhand derselben Regeln erfolgt und Hygienemaßnahmen in der häuslichen Pflege eingehalten werden:

  1. Reinigung: Hände, Instrumente, Oberflächen werden gereinigt, bevor das Material abgelegt wird.
  2. Kommunikation: Vor jedem Verbandwechsel wird der Betroffene informiert, was nun geschieht.
  3. Hygiene: Die versorgende Person trägt (ggf. sterile) Einmalhandschuhe.
  4. Wundversorgung: Der Verband wird abnehmen, auf Blut, Eiter etc. kontrolliert. Der alte Verband wird ggf. in einem speziellen Mülleimer entsorgt und die Wunde inspiziert.
  5. Desinfektion: Gegebenenfalls desinfiziert sich die versorgende Person erneut die Hände.
  6. Wundreinigung: Die Wunde wird nach ärztlicher Anordnung versorgt (Wundreinigung, Wundspülung etc.).
  7. Wundversorgung: Ein neuer Verband wird angelegt.
  8. Dokumentation: Die Beobachtungen werden in die Wunddokumentation eingetragen und ggf. fotografisch festgehalten. Mithilfe von Einmal-Maßbändern aus Papier kann z. B. die Größe der Wunde festgehalten und der Heilungsfortschritt der chronischen Wunde beurteilt werden.
Info

Wundversorgung – trocken oder feucht?

Wundversorgung – trocken oder feucht? Diese Frage beschäftigt Ärzte, Forscher und andere Experten. Inzwischen gibt es eine Vielzahl sog. hydroaktiver Wundversorgungsprodukte. Sie sorgen für ein feuchtes Wundklima und erzielen eine gute Abheilungsrate. Zudem sind hydroaktive Wundverbände u. a. einfacher und schneller gewechselt, was die Belastung für den Betroffenen erheblich vermindert. Die Form der Wundversorgung sollte jedoch immer individuell auf die jeweilige Wunde angepasst werden – es gibt keine pauschal richtige Lösung.

Wundversorgung bei Dekubitus

Ein Dekubitus oder Druckgeschwür gehört zu den häufigsten chronischen Wunden. Jeder Dekubitus braucht eine spezielle Wundversorgung, die stadiengerecht zu erfolgen hat:

Stadium/ Schweregrad Symptome Behandlung
Stadium I Hautrötung
  • Druckentlastung (Lagerungstechniken)
  • Ernährungsberatung (z. B. Vorbeugung von Mangelernährung)
  • ggf. Schmerzbehandlung
  • Mobilisation
  • Hautpflege
Stadium II oberflächliches Geschwür
  • regelmäßige Reinigung der Wunde
  • Infektionsverhütung
  • hydroaktive Wundauflagen
  • evtl. chirurgische Abtragung von abgestorbenem Gewebe
Stadium III tiefes, offenes Geschwür mit Schädigung aller Hautschichten
  • regelmäßige Reinigung der Wunde
  • Infektionsverhütung
  • hydroaktive Wundauflagen
  • evtl. chirurgische Abtragung von abgestorbenem Gewebe
Stadium IV ausgedehntes abgestorbenes Gewebe, Schädigung aller Hautschichten einschließlich Muskeln, Sehnen und Knochen chirurgische Behandlung der Wunde (evtl. plastische Operation)

 

Die Versorgung eines Dekubitus (Steiß, Ferse etc.) kann häufig bis zum Stadium III mit einer Feuchttherapie, als sog. feuchte Wundversorgung, erfolgen. Dabei kommen sog. hydroaktive Wundauflagen zum Einsatz. Sie reinigen die Wunde und helfen dem Körper, abgestorbenes Gewebe zu beseitigen.

Info

Dekubitusprophylaxe

Besonders gefährdet für einen Dekubitus sind Körperstellen, bei denen knöcherne Strukturen dicht an der Hautoberfläche liegen und Druck oder Reibung die Haut stark reizen. Beugen Sie einem Druckgeschwür mit Hilfe von Dekubitusprophylaxe wirksam vor.

Wundversorgung bei diabetischem Fuß/diabetisches Fußsyndrom

Die Füße sind gerade bei einem schlecht eingestellten Diabetes mellitus besonders gefährdet. Betroffene leiden unter trockener, rissiger Haut und einem verminderten Schmerzempfinden.

Druckstellen oder Verletzungen an den Füßen werden deshalb oft gar nicht oder erst sehr spät wahrgenommen. Hinzu kommt, dass Diabetes das Immunsystem schwächt und Wunden nur schlecht heilen. Ein diabetischer Fuß ist also u. a. das Resultat von Druckstellen, Verletzungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen durch eine eingeschränkte Durchblutung.

Die Diabetische Fuß-Wundversorgung besteht in der Reinigung der Wunde, der Desinfektion, evtl. der Abtragung von abgestorbenem Gewebe und der Versorgung der Wunde mit feuchten oder hydroaktiven Wundauflagen. Wichtig: Der Diabetes muss erkannt und behandelt werden. Außerdem müssen die Füße von Diabetikern besonders gut und regelmäßig gepflegt werden.

Tipp
Tägliche Fußkontrolle bei Diabetikern

Kontrollieren Sie die Füße von Diabetikern täglich auf wunde oder gerötete Stellen und reagieren Sie umgehend. Verwenden Sie zur Kontrolle einen Handspiegel, um auch die schlecht sichtbaren Hautstellen zu begutachten.

Wundversorgung bei Ulcus cruris

Durchblutungsstörungen in den Beinen sind nicht nur leidvoll und oft auch schmerzhaft – sie können auch zu Geschwüren an den Unterschenkeln führen, die nur sehr langsam heilen. Bei der Ulcus cruris-Wundversorgung wird zwischen drei Formen des Ulcus und entsprechend drei speziellen Wundversorgungen unterschieden.

Form des Ulcus cruris Ursache Behandlung
Ulcus cruris venosum chronisch venöse Funktionsschwäche (Insuffizienz), v. a. in den Beinvenen (sog. „Verschlüsse“ in den Venen)
  • chirurgische Entfernung von abgestorbenem Gewebe
  • feuchte Wundbehandlung
  • Behandlung des Ekzems, das einen Ulcus cruris venosum oft begleitet (evtl. mit speziellen Salben)
Ulcus cruris arteriosum arterieller Gefäßverschluss im Unterschenkel (auch als „periphere arterielle Verschlusskrankheit – pAVK“ oder auch „Schaufensterkrankheit“ bezeichnet) feuchte Wundversorgung
Ulcus cruris mixtum sowohl venöse als auch arterielle Insuffizienz im Unterschenkel individuelle Kombination der o. g. Maßnahmen

Wundbehandlungsfehler und falsche Annahmen in der Pflege

Die Entwicklung von Standards in Sachen Wundbehandlung – gerade bei chronischen Wunden – ist seit Jahren fest in der Hand von Experten. Das ist auch gut so, denn in der Vergangenheit gab es auch fehlerhafte Pflegetechniken. Für Pflegekräfte gibt es aber seit einigen Jahren für die Pflege von Menschen mit chronischen Wunden einen definierten Standard, den „Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ (siehe Quelle 3). Darin finden sich nicht nur Informationen zur Versorgung und Dokumentation einer chronischen Wunde, sondern auch wichtige Informationen rund um die Anleitung und Beratung der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

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Erstelldatum: 0202.10.61|Zuletzt geändert: 0202.70.7
Bildnachweis
©istock.com/gpointstudio
Quelle 1: Deutsches Rotes Kreuz (DRK) (o.J.)
https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/wundbehandlung/verbote-bei-wunden/
Quelle 2: Storck, M.; Dissemond, J.; Gerber, V.; Augustin, M. (2019)
Kompetenzlevel in der Wundbehandlung. Empfehlungen für Verbesserungen der Versorgungsstruktur für Menschen mit chronischen Wunden in Deutschland. https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00772-019-0550-9.pdf
Quelle 3: Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (2015)
Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. https://www.dnqp.de/fileadmin/HSOS/Homepages/DNQP/Dateien/Expertenstandards/Schmerzmanagement_in_der_Pflege_bei_chronischen_Schmerzen/Schmerz-chron_Auszug.pdf
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