Pflegestufe 1: Definition und Leistungen im Überblick

Weiterleiten
Pflegestufe 1

Bei anerkannter „erheblicher Pflegebedürftigkeit“ erhielten Pflegebedürftige und Demenzkranke bis 31.12.2016 Leistungen der Pflegestufe 1 von ihrer Pflegekasse. Diese Leistungen reichten von Zuschüssen für ambulante, teil- und vollstationäre Pflege bis hin zur Förderung von Hilfsmitteln und Wohnraumanpassungen. Zum 01.01.2017 wurde die Pflegestufe 1 in Pflegegrad 2 bzw. Pflegegrad 3 überführt. pflege.de beschreibt im Folgenden noch einmal alle Leistungen bei Pflegestufe 1 und gibt Ihnen einen Überblick, was sich seit 01.01.2017 im Zuge des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) geändert hat.

Inhaltsverzeichnis

So berechnen Sie kostenfrei Ihren Pflegegrad
Pflegegrad berechnen

WICHTIGER HINWEIS: Zum 01.01.2017 wurden die bisher geltenden Pflegestufen durch die fünf neuen Pflegegrade ersetzt. Erfahren Sie mehr im Artikel zu den Pflegegraden!

Was ist Pflegestufe 1?

Die Pflegestufe 1 war eine der drei im Pflegeversicherungsgesetz festgelegten Pflegestufen und war als „erhebliche Pflegebedürftigkeit“ definiert. In erster Linie erhielten körperlich erheblich pflegebedürftige Menschen mit einem erhöhten Pflegebedarf diese Pflegestufe 1. Das Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) definierte die Pflegestufe 1 bis 31.12.2016 in §15 sinngemäß so:

Erhebliche Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Betroffene mindestens einmal täglich bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) mehr als 45 Minuten fremde Hilfe braucht. Zusätzlich muss er mehrfach in der Woche Unterstützung bei der Haushaltsführung benötigen. Der tägliche Zeitaufwand für all diese Hilfen hat bei mindestens 90 Minuten im Wochendurchschnitt zu liegen.

Notruflotse Serviceteaser
Services
Der Notruflotse – Geräte, Anbieter & Preise vergleichen!

Die Pflegekasse genehmigte Pflegestufe 1, wenn der Antragsteller auf Pflegeleistungen nach Ansicht von Gutachtern des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK; bei gesetzlich Versicherten) oder MEDICPROOF (bei privat Versicherten) diese Voraussetzungen erfüllte. Pflegebedürftige erhielten dann alle dieser Pflegestufe entsprechenden Leistungen der Pflegeversicherung.

Bonus
Persönlichen Pflegegrad berechnen – kostenlos, schnell & fachlich geprüft

Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Litten ältere Menschen unter körperlichen Erkrankungen und zusätzlich unter einer Demenz, einer länger als ein halbes Jahr andauernden psychischen Krankheit oder geistigen Behinderung, dann wurde ihnen meistens die Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz zuerkannt. So kamen z. B. Demenzkranke mit Pflegestufe 1 zu einem erhöhten Pflegegeld für Betreuung und Pflege durch Sie als Angehörige oder erhöhten Pflegesachleistungen für die Versorgung durch einen häuslichen Pflegedienst.

Um die Pflegestufe 1 zu erhalten, mussten der Betroffene oder Sie als pflegende Angehörige dafür einen Antrag auf Pflegeleistungen bei der zuständigen Pflegekasse stellen, ehe ein Gutachter bei einem persönlichen Besuch ermittelt, wie eingeschränkt alltagskompetent und pflegebedürftig der Versicherte ist. An diesem Verfahren hat sich bis heute nichts geändert, außer dass ein Antrag auf Pflegegrad (statt Antrag auf Pflegestufe) gestellt werden muss.

Kriterien und Voraussetzungen für Pflegestufe 1

Die Pflegestufe 1 bildete die unterste Stufe des bis 31.12.2016 geltenden dreigliedrigen Pflegesystems in Deutschland. Ein Pflegeversicherter in dieser Pflegestufe musste eine „erhebliche Pflegebedürftigkeit“ aufweisen. Das bedeutete konkret, dass er täglich im Wochendurchschnitt 90 Minuten auf fremde Hilfe angewiesen sein musste. Davon musste er mehr als 45 Minuten täglich mindestens zwei Verrichtungen der Grundpflege benötigen, also die Hilfe von Ihnen als pflegende Angehörige oder von Freunden bei seiner Ernährung, Körperpflege oder Mobilität.

Eine weitere Voraussetzung für Pflegestufe 1 war, dass er mehrmals in der Woche Ihre Unterstützung bei seiner Haushaltsführung benötigte – z. B. Hilfen beim Einkauf, Kochen, Reinigen und Beheizen der Wohnung, Spülen, Wechseln oder Waschen der Wäsche und der Kleidung.

Zeitaufwand für Pflegestufe 1 im Überblick

Pflegestufe Täglicher Hilfebedarf …davon Grundpflege …davon im Haushalt
1 90 Minuten mehr als 45 Minuten die übrige Zeit von insgesamt 90 Minuten

Kriterien und Voraussetzungen für Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Zusätzlich zur körperlichen Pflegebedürftigkeit haben Gutachter bei gleichzeitig demenzkranken, länger als ein halbes Jahr psychisch kranken oder dauerhaft geistig behinderten Versicherten überprüft, ob sie eine dauerhaft erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz aufweisen.

Bei schwer Demenzkranken konnten sie dann z. B. auch einen erhöhten Bedarf an Betreuung und Beaufsichtigung feststellen, was Betroffenen letztlich zu mehr Betreuungs- und Entlastungsleistungen verhalf. Dafür befragten die Fachleute die Betroffenen nach 13 Prüfkriterien.

Bescheinigten die Gutachter dem Versicherten nach dem Hausbesuch eine erhebliche Pflegebedürftigkeit nach den Kriterien für Pflegestufe 1 sowie eingeschränkte Alltagskompetenz, genehmigte die zuständige Pflegekasse i. d. R. diese Pflegestufe und zahlte ihm die damit verbundenen Pflegeleistungen.

Pflegeleistungen
Ratgeber
Pflegeleistungen: Der große Überblick

Leistungen bei Pflegestufe 1

Pflegegeld und Pflegesachleistungen bei Pflegestufe 1

Ein Pflegebedürftiger mit oder ohne Demenz und Pflegestufe 1 hatte – wie auch heute im Pflegegrade-System – die Wahl zwischen zwei Leistungsarten seiner Pflegekasse:

  • Zum einen konnte er mit Pflegestufe 1 Pflegegeld  beziehen, wenn er nur von Ihnen als Angehörige oder Freunden zu Hause gepflegt und betreut wurde.
  • Zum anderen hatte er mit Pflegestufe 1 Anspruch auf Pflegesachleistungen, wenn er allein von einem Pflegedienst zu Hause oder vorübergehend in einer Tages- oder Nachtpflegeeinrichtung versorgt wurde.

Pflegegeld oder Sachleistungen bei Pflegestufe 1 zahlte die Pflegekasse aber nur, wenn er zu Hause versorgt wurde. Die Pflegeversicherung fördert damit ausschließlich häusliche („ambulante“) Pflege. Bis zum 31.12.2016 hatten körperlich Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1 entweder Anspruch auf 244 Euro monatliches Pflegegeld bei Pflege durch Angehörige oder auf Pflegesachleistungen von 468 Euro bei Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst. Demenzkranke mit eingeschränkter Alltagskompetenz und Pflegestufe 1 erhielten monatlich entweder ein erhöhtes Pflegegeld von 316 Euro oder erhöhte Pflegesachleistungen von 689 Euro.

Eine Kombinationsleistung aus Pflegegeld und Sachleistungen war auch bis zum 31.12.2016 schon möglich und empfiehlt sich immer dann, wenn sich sowohl Sie als Angehörige als auch professionelle Kräfte eines Pflegedienstes um einen Pflegebedürftigen kümmern. Dabei wird das Pflegegeld aber prozentual um den Anteil gekürzt, der entsprechend von seinen Sachleistungen verbraucht wird. Diese Kombination beider Leistungen nennt man „Kombinationsleistung aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen„.

Betreuungs- und Entlastungsleistungen bei Pflegestufe 1

Nicht nur Demenzkranke, dauerhaft psychisch kranke und geistig behinderte Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, sondern auch körperlich Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1 hatten bis 31.12.2016 Anspruch auf Zuschüsse zu Betreuungs- und Entlastungsleistungen von 104 Euro monatlich. Schwer Demenzkranke mit einem besonders hohen Bedarf an Betreuung und Beaufsichtigung durften dafür sogar 208 Euro im Monat ausgeben. Zum Vergleich: Seit 01.01.2017 erhalten Versicherte mit einem anerkannten Pflegegrad (1 bis 5) 125 Euro pro Monat für Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Entlastungsbetrag
Ratgeber
Betreuungs- und Entlastungsleistungen
  • Als Betreuung bieten ehrenamtliche und geschulte Alltagsbegleiter für Demenzkranke u. a. Gespräche, Spaziergänge, Malen, Basteln, Kochen, Backen, Anfertigen von Erinnerungsalben, gemeinsames Singen oder Musikhören, Lesen oder Vorlesen, Bewegungsübungen, Begleitung zu Kultur- und Sportveranstaltungen, Gottesdiensten oder Friedhofsbesuchen.
  • Zur Entlastung kommen z. B. ehrenamtliche Haushaltshilfen zum Einsatz, die Ihnen als pflegende Angehörige zu den notwendigen Pausen von ihrem zumeist anstrengenden Pflegealltag verhelfen.
Tipp

Ungenutzte Pflegesachleistungen für mehr Betreuung und Entlastung ausgeben
Unter bestimmten Bedingungen konnten Pflegebedürftige und Demenzkranke mit Pflegestufe 1 mehr Betreuungs- und Entlastungsleistungen nutzen, was viele nicht wussten. Haben sie ihren Anspruch auf Pflegesachleistungen bei Versorgung durch ihren ambulanten Pflegedienst von monatlich 468 Euro (körperlich Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1) bzw. 689 Euro (Demenzkranke mit Pflegestufe 1) nicht voll ausgeschöpft, konnten sie bis zu 40 Prozent dieser Summe, also bis zu 187,20 Euro bzw. bis zu 275,60 Euro, für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsstunden ausgeben.

Professionelle Hauswirtschaftsleistungen rechneten die Pflegedienste im Vergleich zur Betreuung und Entlastung über die Pflegesachleistungen bei Pflegestufe 1 direkt mit der Pflegekasse des Betroffenen ab.

Bezog ein Pflegebedürftiger mit Pflegestufe 1 nur Pflegegeld für die alleinige Pflege durch Sie als Angehörige oder Freunde, waren Sie bis 31.12.2016 im Sinne der Pflegeversicherung auch für seine hauswirtschaftliche Versorgung verantwortlich.

Tipp

Pflegebedürftigen mit Pflegestufe 1 gewährte die Pflegekasse während der Kurzzeitpflege bis zu sechs Wochen pro Jahr noch die Hälfte ihres Pflegegeldes.

Kurzzeitpflege bei Pflegestufe 1

Benötigte Ihr Pflegebedürftiger mit Pflegestufe 1 nach einem Klinikaufenthalt oder einer ambulanten Operation vor seiner Heimkehr noch professionelle Pflege, so konnte er vorübergehend Kurzzeitpflege z. B. in einem Alten- oder Pflegeheim nutzen. In der Regel bezahlten Pflegekassen für die professionelle Kurzzeitpflege bis zu 1.612 Euro Zuschuss für höchstens 28 Tage im Jahr. Wer im Kalenderjahr keine Verhinderungspflege bei Krankheit oder Urlaub von pflegenden Angehörigen genutzt hat, konnte sogar bis zu 3.224 Euro Förderung für bis zu 56 Tage im Jahr für seine Kurzzeitpflege erhalten.

Pflegegradrechner von pflege.de
Services
Einfach, schnell und kostenlos zum persönlichen Ergebnis

Verhinderungspflege bei Pflegestufe 1

Wollten Sie als pflegende Angehörige einmal Urlaub machen, sind selbst erkrankt oder mussten im Krankenhaus behandelt werden, so konnte Ihr Pflegebedürftiger mit Pflegestufe 1 Verhinderungspflege durch einen häuslichen Pflegedienst nutzen. Für die Verhinderungspflege bezahlten Pflegekassen bis zum 31.12.2016 bis zu 1.612 Euro für höchstens 28 Tage im Jahr. Durch eine Kombination mit der Kurzzeitpflege konnten Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1 sogar bis zu 2.418 Euro Zuschuss für bis zu 42 Tage beziehen, wenn sie im laufenden Jahr keine Kurzzeitpflege genutzt haben.

Tipp

Immerhin noch die Hälfte des Pflegegeldes wurde Pflegebedürftigen mit Pflegestufe 1 auch während der Verhinderungspflege für bis zu sechs Wochen im Jahr weitergezahlt. Dies hat sich auch im neuen Pflegegrade-System nicht geändert.

Tagespflege bei Pflegestufe 1

Die professionelle Tagespflege und Nachtpflege von häuslich versorgten Pflegebedürftigen mit Pflegestufe 1 bezuschussten  Pflegekassen bis 31.12.2016 mit monatlich 468 Euro. Sie erhielten die Leistungen für die Tages- und Nachtpflege zusätzlich zum Pflegegeld oder den Pflegesachleistungen.

Weitere Leistungen bei häuslicher Pflege mit Pflegestufe 1

Neben Pflegegeld, Pflegesachleistungen und den Zuschüssen für Betreuungs- und Entlastungsleistungen hatten erheblich Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1 auch Anspruch auf:

  • Pflegehilfsmittel wie eine Lagerungshilfe zur Vorbeugung eines Druckgeschwürs (Dekubitus) oder ein Hausnotruf auf Kosten ihrer Pflegekasse.
  • 40 Euro monatlich für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie Bettschutzunterlagen, Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel.
  • Medizinische Hilfsmittel wie eine Gehhilfe, einen Rollator oder ein Hörgerät auf Kosten der Krankenkasse.
  • Zuschüsse zur altersgerechten Wohnraumanpassung von bis zu 4.000 Euro.
  • Zwei kostenlose Beratungsbesuche einer Pflegeberatungskraft oder eines Pflegedienstes für Pflegegeld-Empfänger mit Pflegestufe 1 pro Jahr. Das schrieb das Pflegeversicherungsgesetz vor. Von diesen Terminen profitierten und profitieren insbesondere Sie als pflegende Angehörige, denn dabei erhalten Sie wertvolle Experten-Tipps zur besseren Versorgung und Wohnraumgestaltung im Interesse Ihres Pflegebedürftigen (sog. Beratungseinsätze nach § 37.3 SGB XI).
  • Förderung für ambulant betreute Wohngemeinschaften (Senioren-WG): Wollte Ihr Pflegebedürftiger mit Pflegestufe 1 in eine ambulant betreute Wohngruppe ziehen, so bezuschusste seine Pflegekasse einige Maßnahmen. Er und höchstens drei weitere seiner Mitbewohner/innen erhielten nicht nur jeweils einen Gründungszuschuss von 2.500 Euro sowie jeweils 205 Euro für die Beschäftigung einer Organisationskraft. Auch für den altersgerechten Wohnraumumbau seines WG-Zimmers konnte er noch bis zu 4.000 Euro Förderung von seiner Pflegekasse erhalten, ebenso wie drei weitere seiner Mitbewohner/innen in dieser alternativen Wohnform.
Curabox Kostenlose Pflegehilfsmittel
Services
Kostenlose Pflegehilfsmittel monatlich nach Hause

Kosten und Zuzahlungen bei stationärer Pflege im Heim bei Pflegestufe 1

Selbst tragen mussten die Bewohner bei den Pflegeheim-Kosten bis 31.12.2016 folgende Teilkosten:

  • ihre Unterkunft,
  • ihre Verpflegung sowie
  • einen Investitionskostenanteil bei den Heimen, die nicht mit öffentlichen Zuschüssen gebaut wurden.

Diese eigenen Zuzahlungen fielen und fallen vor und nach dem 01.01.2017 je nach Lage, Ausstattung und Region der Einrichtung im Bundesgebiet sehr unterschiedlich aus. Daher wäre es unseriös, hier Zahlenwerte zu nennen, die morgen schon wieder veraltet sein können. Informieren Sie sich daher besser direkt in den Alten- und Pflegeheimen vor Ort, wie hoch die Preise und die Zuzahlungen für Bewohner ausfallen. Alternativ geben auch die Pflegekassen auf ihren Websites Kosten und Leistungsbeschreibungen der Pflegeheime in Deutschland an. Auch daran können Sie sich grob orientieren.

Überblick: Pflegestufe 1 wurde zu Pflegegrad 2 oder 3

Zum 1. Januar 2017 sich in der Pflegeversicherung vieles grundsätzlich geändert. Seitdem werden alle Versicherten nach einem völlig neuen System begutachtet, die Leistungen ihrer Pflegekassen beziehen möchten. Mit dem neuen Begutachtungsverfahren seit 01.01.2017 zählt, wie selbstständig ein pflegebedürftiger, demenzkranker, psychisch kranker oder geistig behinderter Versicherter noch ist. Je nach seiner noch vorhandenen Selbstständigkeit teilen die Pflegekassen den Antragstellern auf Pflegeleistungen dann einen der neuen fünf Pflegegrade zu. Die Pflegegrade haben die Pflegestufen „0“, 1, 2 und 3 zum 01.01.2017 komplett abgelöst.

All diese Neuerungen sind im Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) verankert.

  • Seit 01.01.2017 gilt eine neue Faustregel: Je unselbstständiger und hilfsbedürftiger Gutachter einen Antragsteller auf Pflegeleistungen einschätzen, ein umso höherer Pflegegrad und umso mehr Leistungen werden ihm dann von seiner Pflegekasse genehmigt.
  • Pflegestufe 1 wurde Pflegegrad 2: Wer bereits zum 31.12.2016 eine anerkannte Pflegestufe 1 hatte, der erhielt zum 01.01.2017 automatisch den Pflegegrad 2. Der Pflegegrad 2 bezeichnet eine „erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit“. Versicherte mit anerkannter Pflegestufe mussten sich zum Jahreswechsel 2016/2017 kein zweites Mal nach dem neuen Prüfverfahren „Neues Begutachtungsassessment“ (NBA) begutachten lassen.
  • Pflegestufe 1 und Demenz wurde zum Pflegegrad 3: Pflegebedürftige mit Demenz und ehemaliger Pflegestufe 1 erhielten von ihren Pflegekassen zum 01.01.2017 automatisch den Pflegegrad 3. Damit bescheinigt ihnen die Pflegekasse eine „schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit“.
Pflegegrad 2
Ratgeber
Pflegegrad 2: Voraussetzungen und Leistungen

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

/ 5 Bewertungen

Sie haben bereits bewertet.
Vielen Dank! Haben Sie noch Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge?
Vielen Dank für Ihre Anmerkungen!
Erstelldatum: .82.106102|Zuletzt geändert: .1.709102
Abbildung
Services
Einfach, schnell und kostenlos zum persönlichen Ergebnis
Abbildung
Services
Barrierefreie Dusche. Ihr Badumbau in wenigen Stunden.
Abbildung
Services
Kostenlose Pflegehilfsmittel monatlich nach Hause
Abbildung
Services
Schneller Pflegegrad-Widerspruch: So einfach geht's.
Pflegeleistungen
Ratgeber
Pflegeleistungen: Der große Überblick
Treppenlift Vergleich
Services
Treppenlift-Angebote vergleichen & bis zu 30% sparen
Pflegeberatung Paragraph 37.3
Services
Kostenlose Pflegeberatung - Pflicht bei Pflegegeld-Bezug!
Altenheim Kosten
Ratgeber
Pflegeheimkosten: Was kostet ein Platz im Pflegeheim?
Pflegeleistungen
Ratgeber
Pflegeleistungen: Der große Überblick
Das könnte Sie auch interessieren