Betreutes Wohnen / Service-Wohnen

Betreutes Wohnen

Selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben und trotzdem Hilfe und Unterstützung jederzeit auf Abruf: Beim Betreuten Wohnen profitieren Sie von einem privaten, altersgerechten Wohnumfeld, nützlichen Dienstleistungsangeboten und Gemeinschaftsaktivitäten. Lesen Sie hier, welche Formen des Betreuten Wohnens und Service-Wohnens es gibt, für wen sich diese eignen und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Inhaltsverzeichnis

Definition: Was ist Betreutes Wohnen? Was ist Service-Wohnen?

Das Wichtigste zuerst: Betreutes Wohnen und Service-Wohnen sind keine geschützten Begriffe. Das bedeutet, dass jeder Anbieter selbst definieren kann, was zum Betreuten Wohnen und was zum Service-Wohnen gehört.

Betreutes Wohnen und Service-Wohnen sind Wohnformen, bei denen die Bewohner zusätzliche Hilfestellungen in den Bereichen Haushalt und Betreuung erhalten. Manchmal gehören auch grundsätzliche Pflegeleistungen zum Angebot, doch das ist vom jeweiligen Anbieter abhängig.

Betreutes Wohnen richtet sich meistens an ältere Menschen, die nicht oder nur in geringem Umfang pflegebedürftig sind. Aber es gibt auch viele Angebote für Menschen mit einer Behinderung oder einer psychischen Krankheit. Seltener wird Betreutes Wohnen für Jugendliche oder obdachlose Menschen angeboten.

Info
Betreutes Wohnen und Service-Wohnen

Aus Sicht vieler Anbieter sind Service-Wohnen und Betreutes Wohnen das gleiche. Manche Anbieter unterscheiden jedoch auch zwischen den beiden Begriffen. Der Unterschied liegt dann meistens darin, dass Service-Wohnen weniger Betreuungs- oder Pflegeleistungen umfasst.

Voraussetzungen für Betreutes Wohnen: Für wen ist es geeignet?

Beim Betreuten Wohnen beziehungsweise Service-Wohnen liegt der Schwerpunkt auf der Eigenständigkeit der Bewohner. Das heißt, dass sich Betreutes Wohnen beziehungsweise Service-Wohnen für Menschen eignet, die einzelne Hilfeleistungen benötigen und Gesellschaft mit Gleichgesinnten suchen, ansonsten aber noch selbstständig allein leben können. Denn die Betreuungsleistungen beim Betreuten Wohnen sind als Unterstützung gedacht und dienen dazu, die Selbstständigkeit der Bewohner möglichst lange zu erhalten.

Für bereits pflegebedürftige Personen mit anerkanntem Pflegegrad eignet sich Betreutes Wohnen eher, wenn der Anlage spezielle Pflegeeinrichtungen angegliedert sind.

Wählen Sie die Anlage in diesem Fall danach aus, ob auch bei steigendem Pflegebedarf die entsprechende Pflege und Betreuung weiterhin geleistet werden kann. Wenn es so ein Angebot nicht gibt, ist ein Pflegeheim vielleicht doch die bessere Wahl.

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Betreutes Wohnen: Leistungen und Services

Da jeder Anbieter selbst entscheiden kann, welche Leistungen und Services das Betreute Wohnen umfasst, unterscheiden sich die Angebote stark. Doch fast immer gibt es Grundleistungen, die alle Bewohner gemeinschaftlich nutzen und pauschal monatlich bezahlen.

Grundsätzlich sollte zum Betreuten Wohnen immer gehören:

  • Barrierefreie Wohnungen (Praktisches Bad, Aufzug, breite Türen)
  • Hausmeisterservice
  • Gute Infrastruktur in der Nähe (Ärzte, Friseur, Fußpflege, Kosmetik, Supermarkt)
  • Leichter Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Angebote zur Freizeitgestaltung oder Gemeinschaftseinrichtungen

Darüber hinaus gibt es Wahlleistungen, die je nach Bedarf hinzugebucht werden können und individuell abgerechnet werden.

Grundleistungen

Unter Grundleistungen sind alle Leistungen zu verstehen, die mit einer pauschalen monatlichen Zahlung von allen Bewohnern gemeinschaftlich finanziert werden. Diese Zahlung wird oft als Betreuungspauschale, Servicepauschale oder einfach als Abschlag bezeichnet. Dafür dürfen alle Bewohner die Grundleistungen frei nach Bedarf nutzen.

Typische Grundleistungen beim Betreuten Wohnen:

  • Ansprechperson mit geregelter Verfügbarkeit
  • Hausmeisterservice
  • Installierter Hausnotruf
  • Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen

Wahlleistungen

Wahlleistungen sind optionale Angebote, die Sie vorübergehend oder dauerhaft in Anspruch nehmen können. Ihre Ansprechperson sollte Sie dazu jederzeit beraten und die gewünschten Leistungen auch direkt vermitteln können.

Typische Wahlleistungen beim Betreuten Wohnen:

Info
Der Anbieter bestimmt das Angebot

Jeder Anbieter von Betreutem Wohnen bestimmt selbst, welche Leistungen angeboten und vermittelt werden, und welche davon Grundleistungen und welche Wahlleistungen sind. Lassen Sie sich beim Anbietervergleich genau aufschlüsseln, welche Posten es gibt und was die Services kosten.

Ambulant Betreutes Wohnen

Viele Menschen merken zwar, dass sie Unterstützung im Alltag benötigen, möchten aber nicht aus ihrer eigenen Wohnung oder ihrem Haus in eine Betreute Wohnanlage umziehen. In solchen Fällen ist ambulant Betreutes Wohnen vielleicht die richtige Wahl.

Dabei gibt es grundsätzlich zwei Herangehensweisen:

  1. Sie organisieren selbst alle notwendigen Betreuungs- und Hilfsdienste.
  2. Sie nehmen ein gebündeltes Angebot für ambulant Betreutes Wohnen in Anspruch. Solche gebündelten Angebote sind aber nicht überall in Deutschland verfügbar.

Wenn Sie die ambulante Betreuung selbst organisieren, haben Sie den Vorteil, dass Sie nur die Dienste in Anspruch nehmen müssen, die Sie wirklich benötigen.

Bei einem gebündelten Angebot sind möglicherweise auch Services enthalten, die Sie nicht unbedingt brauchen. Es kann aber trotzdem günstiger sein, ein solches Pauschalangebot wahrzunehmen, als verschiedene Einzeldienstleister zu beauftragen. Das hängt von Ihrem persönlichen Bedarf und dem Angebot in Ihrer Nähe ab.

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Zuhause barrierefrei Wohnen

Grundvoraussetzung für ambulant Betreutes Wohnen ist allerdings, dass Sie in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus barrierefrei wohnen. Denn wenn Sie sich dort nicht sicher und bequem bewegen und waschen können, macht ambulante Betreuung auch keinen Sinn. Je nach Bedarf sollten Sie also rechtzeitig über einen Treppenlift, eine Rampe für Rollstuhl und Rollator oder einen barrierefreien Badumbau nachdenken . Solche Umbauten werden unter Umständen auch von der Pflegekasse gefördert.

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Einrichtungen für Betreutes Wohnen

Der einfachste Weg zum Betreuten Wohnen ist der Umzug in eine Betreute Wohnanlage. Hier sind bereits alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen und Sie können die entsprechenden Dienstleistungen in der Regel recht preiswert in Anspruch nehmen. Aber Sie müssen eben auch Ihr gewohntes Umfeld verlassen und vor Ort neue Kontakte knüpfen.

Zur Auswahl stehen unterschiedliche Einrichtungen für Betreutes Wohnen. Es gibt Seniorenwohnanlagen, bei denen ein ganzer Wohnkomplex mit Betreuungsleistungen versorgt wird. Diese Anlagen bieten oft sehr viele Leistungen an und sind dennoch meistens preiswert. Für gehobene Ansprüche gibt es Betreutes Wohnen in sogenannten Seniorenresidenzen.

Auch in alternativen Wohnformen können Sie Betreutes Wohnen in Anspruch nehmen. Dazu gehören zum Beispiel Senioren-WGs und Mehrgenerationenhäuser. Solche Einrichtungen sind aber nach wie vor eher selten. Und Sie müssen natürlich bereit sein, sich auf die entsprechenden Lebensumstände einzulassen.

Aber auch viele Pflegeheime bieten angegliedert Betreutes Wohnen an. Diese Wohnungen haben den Vorteil, dass wahrscheinlich auch Pflegeleistungen verfügbar sind. Und wenn der Pflegebedarf sehr groß wird, bedeutet der Umzug ins angegliederte Pflegeheim keine große Umstellung, denn das Umfeld bleibt vertraut.

Unterschied zwischen Betreutem Wohnen und einem Pflegeheim

Betreutes Wohnen in einer Wohnanlage, die an ein Pflegeheim angegliedert ist – warum dann nicht gleich in ein Pflegeheim ziehen? Weil ein Pflegeheim darauf spezialisiert ist, stark pflegebedürftige Menschen professionell und kostengünstig zu versorgen. Diesem Ziel wird vieles im Heimalltag untergeordnet und deshalb eher zweckmäßig gehandhabt als individuell.

Betreutes Wohnen beziehungsweise Service-Wohnen hingegen hat zum Ziel, die Eigenständigkeit und individuelle Gestaltungsfreiheit von hilfsbedürftigen Menschen zu erhalten und zu fördern. Das Angebot richtet sich also an Menschen, die so weit wie möglich ihre Eigenständigkeit bewahren wollen und keinen größeren Pflegebedarf haben.

Kosten: Was kostet Betreutes Wohnen?

Genau wie bei jeder anderen Immobilie auch, können Sie eine Betreute Wohnung kaufen oder mieten. Sowohl die Kauf- als auch Mietpreise sind üblicherweise etwa 10 Prozent höher als bei einer Wohnung ohne Betreuung in ähnlicher Lage.(1) Das liegt nicht an den zusätzlichen Leistungen, denn die bezahlen Sie ja monatlich extra. Die Gründe für den höheren Preis sind eher die barrierefreie Ausstattung und die steigende Nachfrage nach solchen Wohnungen.

Tipp
Betreutes Wohnen mit Wohnberechtigungsschein

Es gibt auch Angebote für Betreutes Wohnen mit Wohnberechtigungsschein / Paragraph-5-Schein. So können Sie auch mit geringen Mitteln die Vorteile des Betreuten Wohnens in Anspruch nehmen.

Zu den reinen Wohnkosten oder Investitionskosten kommen beim Betreuten Wohnen weitere Kostenpunkte hinzu:

  • Ein Abschlag für die Grundleistungen (Betreuungspauschale)
  • Optionale Kosten für Wahlleistungen

Ausführliche Informationen zu Kosten und Möglichkeiten der Finanzierung finden Sie im Ratgeber Kosten für Betreutes Wohnen auf pflege.de.

Verträge für das Betreute Wohnen: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie sich für eine Betreute Wohnanlage entschieden haben und sich dort einmieten oder -kaufen möchten, müssen Sie zwei wichtige Vertragsdokumente unterzeichnen. Hier erfahren Sie, welche Vereinbarungen üblich sind und worauf Sie achten sollten.

1. Kauf- oder Mietvertrag im Betreuten Wohnen

Den Kauf- oder Mietvertrag schließen Sie mit dem Betreiber der Wohnanlage ab. Dabei sollten Sie insbesondere darauf achten,

  • dass keine überhöhten Preise verlangt werden,
  • dass die Nebenkosten im Mietvertrag transparent aufgelistet sind und nicht im Betreuungsvertrag auftauchen und
  • dass eine Kündigung wegen Eigenbedarfs ausgeschlossen ist.

2. Betreuungsvertrag im Betreuten Wohnen

Den Betreuungsvertrag für Betreutes Wohnen schließen Sie mit dem Betreuungsträger. Lassen Sie sich dessen Qualifikation für Betreuung und gegebenenfalls Pflegeleistungen durch aussagekräftige Referenzen belegen. Klären Sie ab, welche Versorgungsmöglichkeiten es im Falle einer Pflegebedürftigkeit gibt.

Der Betreuungsvertrag für Betreutes Wohnen sollte sich aus zwei Teilen zusammensetzen: den Grundleistungen und den Wahlleistungen. Die Grundleistungen werden in der Regel pauschal jeden Monat bezahlt, Wahlleistungen können bedarfsgerecht hinzu gebucht werden. Bezahlt wird hier nur, was Sie auch in Anspruch nehmen.

Achten Sie im Betreuungsvertrag auf folgende Punkte:

  • Lassen Sie sich nicht auf übergreifende Pauschalangebote ein, bei denen der Mietvertrag mit bestimmten Wahlleistungen gekoppelt wird. Achten Sie auf eine genaue Aufschlüsselung der Leistungen.
  • Lassen Sie festschreiben, wie der maximal mögliche Pflegeumfang aussieht, ob er vor Ort geleistet werden kann und was die vollumfängliche Pflege kostet.
  • Wenn möglich, lassen Sie sich ein lebenslanges Wohnrecht garantieren. So kann Ihnen nicht wegen plötzlicher Pflegebedürftigkeit gekündigt werden.

Betreutes Wohnen: Vor- und Nachteile

Mit der Entscheidung für oder gegen Betreutes Wohnen hängen viele Dinge zusammen. Gerade im hohen Alter sind solche Umstellungen eine große Herausforderung. Diese kurz zusammengefassten Stichpunkte sollen Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

  • Hohe Wohnqualität und Sicherheit durch Barrierefreiheit
  • Eigener Rückzugsort mit Privatsphäre und freier Wohnungsgestaltung
  • Gemeinsame Aktivitäten mit anderen Bewohnern
  • Einfache Pflege sozialer Kontakte
  • Umfangreiches Serviceangebot mit Grund- und Wahlleistungen
  • Beratung, Information und Betreuung sind jederzeit verfügbar
  • Betreutes Wohnen ist nicht überall verfügbar
  • Qualitätsstandards unterscheiden sich, da der Begriff „Betreutes Wohnen“ nicht geschützt ist
  • Eventuell erneuter Umzug bei Pflegebedürftigkeit, falls es keine angeschlossene Einrichtung für Pflege gibt

Sonderformen von Betreutem Wohnen

Betreutes Wohnen für Senioren und hilfsbedürftige Menschen ist nicht die einzige Art des Betreuten Wohnens. Auch speziell für demenzerkrankte Menschen, Menschen mit psychischen Krankheiten und Menschen mit Behinderung gibt es die Form des Betreuten Wohnens. Da diese Gruppen sehr unterschiedliche Anforderungen haben, sind auch die Angebote sehr unterschiedlich und werden in der Regel nicht in den gleichen Einrichtungen angeboten.

Betreutes Wohnen für Demenzerkrankte

Menschen mit Demenz haben mit fortschreitendem Verlauf einen immer höheren Betreuungsbedarf. Für pflegende Angehörige ist es oft gar nicht möglich, die Betreuung zu leisten und berufstätig zu bleiben. In solchen Fällen bietet sich Betreutes Wohnen für Demenzerkrankte an. Die Betreuung ist hier weitaus intensiver als beim Betreuten Wohnen für Senioren.

Da eine Demenz aber nicht heilbar ist und früher oder später stärkere Symptome zeigt, wird eine demenzerkrankte Person irgendwann stark pflegebedürftig. Deshalb ist Betreutes Wohnen für Demenzerkrankte idealerweise an eine Pflegeeinrichtung angegliedert.

Betreutes Wohnen für psychisch Kranke

Menschen mit psychischen Erkrankungen haben oft Probleme, ihren Alltag zu meistern und mit schwierigen Phasen umzugehen. Betreutes Wohnen meint in diesem Zusammenhang eher psychologische und therapeutische Betreuung. Barrierefreiheit und Altenpflege sind hier meistens irrelevant.

Da das Ziel des Betreuten Wohnens für psychisch erkrankte Menschen oft die Wiedereingliederung in einen geregelten Alltag ist, findet die Betreuung nach Möglichkeit ambulant statt. Denn so wird gewährleistet, dass die Person ein möglichst unbeeinträchtigtes Leben lebt und alltägliche Herausforderungen selbstständig meistert.

Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung

Der Bedarf an Betreuung ist bei Menschen mit Behinderung sehr unterschiedlich. Er bleibt aber in vielen Fällen über lange Zeit konstant. Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung gibt es deshalb in den unterschiedlichsten Formen von ambulanter Betreuung über zeitweise Betreute Wohngruppen bis hin zur 24h-Betreuung. In einigen Fällen gehen Betreuung und Pflege Hand in Hand.

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Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert Betreutes Wohnen?

Beim Betreuten Wohnen oder Service-Wohnen erhalten Sie über die Bereitstellung der Wohnstätte hinaus weitere Dienstleistungen aus den Bereichen Haushaltshilfe, Notfallhilfe, Betreuung und teilweise auch Pflege. So können Sie auch dann noch selbständig wohnen, wenn Sie nicht mehr alles allein erledigen können.

Was ist Service-Wohnen?

Service-Wohnen gilt für viele als Synonym zum Betreuten Wohnen. Wenn es dennoch einen Unterschied gibt, dann der, dass Service-Wohnen noch weniger Betreuungs- und Pflegeleistungen umfasst. Allerdings umfassen auch Angebote für Betreutes Wohnen meistens keine Pflegeleistungen.

Wann ist Betreutes Wohnen sinnvoll?

Betreutes Wohnen ist dann besonders sinnvoll, wenn Sie in begrenztem Maß Hilfe im Alltag benötigen, aber weiter selbständig wohnen möchten. Wenn Sie sehr viel Hilfe und Pflege benötigen, ist ein Pflegeheim oder eine vergleichbare Einrichtung sinnvoller und günstiger.

Betreutes Wohnen: Ab welchem Alter?

Das Alter spielt für Betreutes Wohnen keine Rolle. Der Bedarf an Unterstützung im Alltag ist entscheidend. Für die Kostenübernahme beim Betreuten Wohnen ist allerdings entscheidend, wie die Kasse Ihren Pflegebedarf einschätzt. Dabei spielt der Pflegegrad eine entscheidende Rolle.

Wie bekomme ich Betreutes Wohnen?

Betreutes Wohnen können Sie entweder über ambulante Dienste in ihrem eigenen Zuhause realisieren oder indem sie einen Platz in einer Einrichtung mit Betreutem Wohnen bekommen.

Ist Betreutes Wohnen eine Pflegeeinrichtung?

In der Regel richtet sich Betreutes Wohnen (oder Service-Wohnen) an Menschen mit niedrigem oder gar keinem Pflegebedarf. Eine Einrichtung mit Betreutem Wohnen kann aber auch an eine Pflegeeinrichtung angeschlossen sein.

Was ist ambulant Betreutes Wohnen?

Es gibt Wohnanlagen und Einrichtungen, die komplett für Betreutes Wohnen ausgelegt sind. Von „ambulant Betreutem Wohnen“ spricht man, wenn eine Person nicht in eine solche Einrichtung umzieht, aber regelmäßig Hilfe von ambulanten Diensten in Anspruch nimmt.

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Erstelldatum: 6102.10.92|Zuletzt geändert: 2202.80.8
(1)
Verbraucherzentrale (2021): Betreutes Wohnen - eine Alternative fürs Wohnen im Alter
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-in-wohngemeinschaften/betreutes-wohnen-eine-alternative-fuers-wohnen-im-alter-13905 (letzter Abruf am 01.08.2022)
(2)
Bildquellen
©istock.com/SilviaJansen
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Plötzlich Pflegefall – Was tun?
Interview

„Wir würden lieber heute als morgen ausziehen!“ – Im Gespräch mit vier Bewohnern eines Seniorenhauses

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Jeder der vier Bewohner hatte seinen persönlichen Beweggrund, der ihn veranlasste, aus seiner alten Mietwohnung oder dem eigenen Haus auszuziehen und in das neu gebaute Haus speziell für Senioren einzuziehen. Der eine sehnte sich nach der Gesellschaft Gleichgesinnter, der andere ließ sich von der Aussicht auf einen Fahrstuhl verleiten. Seit knapp einem Jahr wohnen die vier Senioren in ihren neuen Wohnungen – und doch sind alle vier langfristig wieder auf der Suche nach einer neuen Bleibe. pflege.de hat mit vier Bewohnern von Seniorenwohnungen gesprochen und versucht herauszufinden, welche Wünsche Senioren im Alter zwischen 75 und 85 Jahren an die Wohn- und Lebensform stellen.

Betreutes Wohnen Interview

Die Namen der Interviewpartner wurden von der pflege.de-Redaktion geändert.

Die Wohnungen, die Sie sich selbst gesucht haben und in denen Sie jetzt wohnen, wurden als „Seniorenwohnungen“ ausgeschrieben. Welche Erwartungen hatten Sie an eine Seniorenwohnung?

Mir ist es wichtig, mich in meinen vier Wänden wohl zu fühlen, aber auch Gleichgesinnte und Gleichaltrige um mich zu haben.
Frau Fischer

Frau Fischer: Ich habe mir eine ruhige, altersgerechte Wohnung in einer intakten Gemeinschaft gewünscht. Mir ist es wichtig, mich in meinen vier Wänden wohl zu fühlen, aber auch, meinen Lebensabend in Gesellschaft Gleichgesinnter und vor allem Gleichaltriger zu verbringen. Ich bin selbst noch fit, bin viel unterwegs, aber wünsche mir dennoch eine Hausgemeinschaft, in der man auch mal etwas zusammen unternimmt und sich gegenseitig unterstützt.

Herr Richter: Mein Beweggrund für den Umzug war einzig und allein der Fahrstuhl. Ich habe über 30 Jahre in meiner alten Wohnung gewohnt und durch einen Krankenhausaufenthalt konnte ich vor ein paar Jahren einmal drei Wochen die Treppe nicht nutzen und mich nicht mehr zwischen den Etagen bewegen. Das hat mir Angst gemacht, so dass ich unbedingt in eine Wohnung mit einem Fahrstuhl ziehen und selbstständig bleiben wollte. Das hat mich zu dem Umzug bewegt.

Frau Becke: Ich hatte ein kleines Reihenhäuschen, habe keine Familie und wollte vorausschauend in eine altersgerechte Wohnung ziehen mit der Aussicht auf Gesellschaft und Betreuung – falls ich einmal hilfsbedürftig werde. Wenn man alleine wohnt und weiß, dass mit zunehmendem Alter schnell etwas passieren kann, ist das ein ungutes Gefühl. Daher habe ich mich nach einer passenden Wohnform für mich umgesehen und bin nach langer Suche hier in der Seniorenwohnanlage gelandet.

Und, wurden Ihre Erwartungen an eine Seniorenwohnung erfüllt? Wie geht es Ihnen in Ihrem neuen Umfeld?

Frau Fischer: Nein, meine Erwartungen wurden enttäuscht und ich bin aktuell schon wieder auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Durch die fehlende feststehende Begriffsdefinition von „Seniorenwohnung“, „Seniorenwohnanlage“ und „betreutem Wohnen“ weiß man vorher nicht so richtig, was wirklich auf einen zukommt. Ich hatte mich vorab einfach nicht gut genug informiert, was hier wirklich geboten wird, und mich von der Aussicht auf Gemeinschaft zu sehr blenden lassen. Ich bezahle hier einen Haufen Geld und bekomme einfach nicht das, was ich brauche und was ich erwartet habe. Ich bin im Alltag noch nicht wirklich auf fremde Hilfe angewiesen, würde aber ab und an die Unterstützung eines Hausmeisters für handwerkliche Tätigkeiten in Anspruch nehmen und vermisse die Gemeinschaft mit anderen Bewohnern, die jedoch aufgrund fehlender Gemeinschaftsräume gar nicht zustande kommt. Ich bezahle hier eine überdurchschnittlich hohe Miete und zusätzlich rund 100 Euro für Betreuungsleistungen pro Monat. Was ich dafür bekomme, ist eigentlich lächerlich: einen Hausnotruf-Service sowie Hausmeistertätigkeiten. Der Hausmeister ist aber nie erreichbar und wenn ich ihn einmal erwische, muss ich doch alles separat bezahlen, da es laut seiner Aussage nicht unter die sog. „Grundleistungen“ fällt. Für das Geld könnte ich mir in einer anderen Wohnung einfach viel mehr Komfort wie z. B. ab und zu mal eine Putzhilfe leisten.

Durch die fehlende Begriffsdefinition von betreutem Wohnen weiß man vorher nicht so richtig, was wirklich auf einen zukommt.
Frau Fischer

Herr Meyer: Mir geht es ähnlich. Die angepriesenen Seniorenwohnungen sind meines Erachtens nach nicht altersgerecht und nicht durchdacht. Ich kann mich aktuell noch gut alleine versorgen, dennoch ist die Wohnung meines Erachtens nicht seniorengerecht und ich bin enttäuscht. Manche Dinge sind einfach nicht zu Ende gedacht. Die Türen sind nicht breit genug für einen Rollstuhl und der Fahrstuhl wäre – im Pflegefall – nicht für einen Krankentransport geeignet. Vor Einzug hat uns der Vermieter versprochen, dass auch die Pflege im Pflegefall möglich sein wird, heute weiß ich, dass das nicht stimmt, da keine Betreuungskräfte und kein Pflegedienst an das Seniorenhaus angeschlossen sind.

Frau Becke: Hätte ich gewusst, was mich hier erwartet, hätte ich mir besser eine altersgerechte Wohnung in meiner alten Umgebung gesucht und mir Zusatzleistungen separat hinzugebucht. Den Hausnotrufknopf, der uns hier gestellt wird, kann ich in jede Wohnung bestellen und wenn ich einmal Pflege oder Betreuung brauche, kommt die einfach von außen dazu. Ich bin zu blauäugig in diese Wohnanlage gezogen und hätte mich vorab besser informieren bzw. mir überlegen sollen, was ich wirklich brauche. Der Begriff „Seniorenwohnung“ klingt im ersten Moment so verlockend und schreit nach Komfort, jedoch gibt es in Wirklichkeit große Unterschiede, so dass man die Vor- und Nachteile genau für sich abwägen sollte.

Welche Kriterien muss Ihrer Meinung nach eine „Seniorenwohnung“ erfüllen?

Alle: Die Wohnung sollte altersgerecht bzw. barrierefrei sein (v.a. das Bad), gute Betreuung und Pflege auf Abruf sowie eine nette und intakte Gemeinschaft mit den anderen Bewohnern bieten. Dass jemand für einen da ist, wenn man hilfsbedürftig wird.

Man wünscht sich, dass jemand für einen da ist, wenn man hilfsbedürftig wird.
alle

Frau Becke: Für mich gehören auch Kleinigkeiten zu einer Seniorenwohnung wie zum Beispiel, dass der Türspion, die Haltegriffe im Bad sowie die Küchenzeile auf einer altersgerechten Höhe angebracht sind und nicht für 1,90m große Menschen konzipiert sind. Ich habe mir die Küchenschränke in meiner Wohnung zum Beispiel für viel Geld anpassen und heruntersetzen lassen. Sonst kann ich sie ja gar nicht nutzen.

Herr Meyer: Ich erwarte von einer Seniorenwohnanlage, dass auch wirklich nur alte Leute im Haus wohnen. Ich habe nichts gegen junge Leute, das Haus wurde aber ausschließlich mit Seniorenwohnungen beworben und aktuell sind mehr Wohnungen an junge als an alte Leute vermietet, dadurch gibt es keine Gemeinschaft und es ist oft laut. Es ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich bin davon ausgegangen, dass es ein Haus für Senioren ist, in dem man eine Gemeinschaft hat, sich austauscht, und in dem es auch Gemeinschaftsräume gibt. Das trifft hier nicht zu.

Herr Richter: Für mich muss bei einer Seniorenwohnung unbedingt auch die Verkehrsanbindung stimmen. Das ist mir sehr wichtig.

Was ist in Ihren Wohnungen gegeben? Was finden Sie gut?

Herr Meyer: Die Wohnungen sind alle zwischen 45 und 60 qm groß, das Bad ist ausreichend groß, barrierearm und die Türen sind 100 cm breit. Das ist altersgerecht, für einen Rollstuhl wären sie jedoch zu schmal. Der Hausnotruf-Service funktioniert gut und wenn ich einmal vergesse, die „Mir geht es gut“-Taste zu drücken, um der Zentrale zu signalisieren, dass ich wohlauf bin, stehen die auf der Matte und schauen nach mir. Der Fahrstuhl ist allerdings zu klein, falls einer der Bewohner einmal liegend transportiert werden müssen. Viele Dinge in den Wohnungen sind leider nicht durchdacht. Das sollte man sich vorher überlegen – jetzt bin ich auch schlauer und weiß, worauf ich bei der nächsten Wohnung achten werde und was mir für meine jetzige Lebenssituation wichtig ist.

Welche Wohnform suchen Sie jetzt für sich? Sie sagen ja alle vier, dass Sie hier nicht zufrieden sind und früher oder später noch einmal umziehen möchten. Welche Kriterien muss die nächste Wohnung für Sie erfüllen?

Herr Richter: Ich wünsche mir eine schöne, altersgerechte Wohnung in einem ruhigen Umfeld und in einer Seniorenwohnanlage. Ich wünsche mir eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und dass ich auf Betreuung und Pflege zugreifen kann, wenn ich einmal hilfsbedürftig werde. Ich möchte so lange wie möglich zuhause wohnen bleiben, so dass der nächste Umzug hoffentlich der letzte ist. Daher achte ich jetzt bei der Auswahl der nächsten Wohnung ganz genau darauf, was geboten wird und was ich wirklich brauche.

Frau Fischer: Auch für mich sind die Gemeinschaft und das Betreuungsangebot sehr wichtig. Ich bin jetzt zwar noch fit und noch auf keine fremde Hilfe angewiesen, dennoch suche ich mir perspektivisch eine Wohnung, in der die Betreuung direkt im Haus ist und nicht von außen dazu kommen muss. Ich habe mich auch schon für ein neues Bauprojekt vormerken lassen, das in zwei Jahren bezugsfertig sein wird. Das Konzept umfasst neben den Wohnungen auch Gemeinschaftsräume und Gemeinschaftsveranstaltungen. Mir ist es sehr wichtig, dass man unter Seinesgleichen ist, auch vom Alter her.

Frau Becke: Für mich muss es nicht unbedingt eine Seniorenwohnanlage sein. Mir ist wichtiger, dass ich in meinen alten Stadtteil zurückziehe. Ich suche mir dort eine normale, altersgerechte Wohnung. Dort habe ich meine Freunde und viele Bekannte. Ich habe für mich gemerkt, dass ich in jede Wohnung ziehen kann, den roten Knopf kriege ich überall. Das, was ich im Pflegefall brauche, bekomme ich hier auch nicht, denn auch dann muss die Pflege von außen kommen.

Wir drücken Ihnen die Daumen, dass die nächsten Wohnungen die Kriterien erfüllen, die Sie sich vorstellen und für sich wünschen. Wenn wir Ihnen dieses Mal bei der Suche und Vermittlung helfen dürfen, dann melden Sie sich jederzeit gerne. Wir sind für Sie da!

Haben Sie abschließend noch Tipps für andere Senioren? Was würden Sie anderen Senioren gerne mit auf den Weg geben bzw. was hätten Sie gerne früher gewusst?

Herr Richter: Setzt euch unbedingt mit euren Erwartungen und Bedürfnissen auseinander, bevor ihr eure alte Wohnung und euer soziales Umfeld aufgebt. Was braucht ihr und was wünscht ihr euch? Und was sollte die neue Wohnung erfüllen, was eure aktuelle Wohnung nicht bietet? Hätte ich mich damit intensiver und früher auseinandergesetzt, hätte ich mir zum Beispiel einfach einen Treppenlift in meine alte Wohnung einbauen lassen, in der ich 350 Euro pro Monat weniger bezahlt hätte als hier. Für das Geld könnte ich mir den Notrufknopf, Essen auf Rädern, eine Putzfrau usw. zusätzlich gönnen. Der Umzug war für mich ein Fehler. Ich war von dem Fahrstuhl so geblendet. Dieser Gedanke, hier einzuziehen, hat alles andere erst mal ausgeblendet, man hat nur die Vorteile gesehen. Ich würde heute auch viel mehr mit anderen Leuten sprechen und diskutieren und mir mehr Hilfe von Beratungsstellen holen.

Tipp
Mein Tipp an andere pflege.de-Leser

Setzt euch unbedingt mit euren Erwartungen und Bedürfnissen auseinander, bevor ihr umzieht. Was braucht ihr und was wünscht ihr euch? Und was sollte die neue Wohnung erfüllen, was eure aktuelle Wohnung nicht bietet.

Frau Fischer: Das sag‘ ich meinen Bekannten auch. Bleibt da, wo ihr seid! Rührt euch nicht vom Fleck, solang es geht, und holt euch lieber Betreuungsleistungen und Hilfsmittel in die Wohnung. Zudem würde ich mir viel genauer ansehen, was die Einrichtung, in die ich ziehen möchte, wirklich bietet und was davon für mich relevant ist. Dabei hilft es, sich eine ganz einfache Liste zu machen, was man braucht und was man sich wünscht. Dann kann man die Punkte nach und nach durchgehen und für sich entscheiden, ob sich der Umzug lohnt und eine wirkliche Besserung im Vergleich zur jetzigen Wohnung bietet. Ziel ist es ja, eine gute Wohnung zu finden, in der man alles so bekommt, wie man es sich für den eigenen Lebensabend wünscht. Handeln Sie einfach nicht zu voreilig.

 

Erstelldatum: 7102.50.01|Zuletzt geändert: 0202.11.32
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