curabox in Corona-Zeiten: Fragen & Antworten

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curabox in Zeiten von Corona

Die curabox ist ein Service für Pflegebedürftige und deren pflegenden Angehörige, damit die Hygiene und die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch in der häuslichen Umgebung sichergestellt ist. Wir verzeichnen aktuell eine enorme Nachfrage nach unserem Service und bitten daher um Ihr Verständnis, dass dieser Service ausschließlich anspruchsberechtigten Personen mit Unterstützungsbedarf (vorhandener Pflegegrad) vorbehalten ist. Es ist unglaublich wichtig in diesen Zeiten, dass diejenigen, die unsere Unterstützung am dringendsten benötigen, diese auch von uns bekommen.

Folgend haben wir Ihnen die Fragen beantwortet, die unsere Kunden bzw. die, die es werden möchten, am meisten beschäftigt. Bitte kontaktieren Sie unseren Kundenservice daher nur in anderweitig, dringenden Fällen. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Häufig gestellte Fragen

Alle Informationen zur zeitweisen Erhöhung der Pauschale von 40 auf 60 Euro

Allgemein

  • Um die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch weiterhin sicherstellen zu können, wurde die Pauschale von 40 Euro auf 60 Euro monatlich angehoben. Mit dem EpiLage-Fortgeltungsgesetz wurde die erhöhte Pauschale weiterhin bis Ende 2021 verlängert.
  • Hintergrund sind die aufgrund der Corona-Pandemie enorm gestiegenen Produkt- und Rohstoffkosten beispielsweise bei Handschuhen, Desinfektionsmittel und Mundschutz (z. B. um den Faktor >20) bzw. die Rohstoffknappheit, da teilweise Produkte schlichtweg nicht mehr verfügbar waren/sind. Dies hat zur Folge, dass eine Versorgung der Pflegebedürftigen im Rahmen der monatlichen Pauschale in Höhe von 40 Euro zuletzt kaum bzw. gar nicht mehr möglich war. Daher wurde der Pauschalbetrag von 40 Euro auf 60 Euro angehoben. Der GKV (Bundesverband der Krankenkassen) hat hierzu am 06.05.2020 einen Rundbrief herausgegeben, auf dessen Basis die von den Kassen vorgegebenen Preise nun ebenfalls angehoben werden können, um den gestiegenen Produkt- und Rohstoffpreisen Rechnung zu tragen und die 60-Euro-Pauschale mit Leben füllen zu können.

Erhalte ich nun mehr Produkte?

  • Grundlage der Erhöhung der 40-Euro-Pauschale auf 60 Euro ist das Ziel, überhaupt eine weitere Belieferung der Pflegebedürftigen mit den notwendigen Produkten aufgrund der höheren Preise ermöglichen zu können und explizit nicht um Mehrlieferungen zu realisieren. Daher ist eine grundsätzliche Aufstockung nicht vorgesehen. Wir als Ihr Leistungserbringer werden uns selbstverständlich für Ihre Bedürfnisse und Bedarfe im höchsten Maße einsetzen und prüfen unentwegt, was wir für Sie tun können.

Erhalte ich rückwirkend Produkte, da die Pauschale seit 01.04.2020 gilt?

  • Grundlage der Erhöhung der 40-Euro-Pauschale auf 60 Euro ist das Ziel, überhaupt eine weitere Belieferung der Pflegebedürftigen mit den notwendigen Produkten aufgrund der höheren Preise ermöglichen zu können. Daher bekommen die Leistungserbringer rückwirkend bis zum 01.04.2020 die gestiegenen Produktkosten, sofern möglich, i.H.v. max. 60 Euro entsprechend erstattet. Eine rückwirkende Belieferung mit Pflegehilfsmitteln ist hierbei nicht möglich, da das primäre Ziel die Sicherstellung der Grundversorgung ist.

 

In meiner Box sind weniger/andere Produkte als gewohnt

Viele Zusammenstellungen der Boxen übersteigen aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen ab September nun die monatliche Pauschale von 60 Euro. Boxen, die z. B. zwei oder mehr Pakete Handschuhe enthalten bzw. andere Produkte in mehrfacher Ausführung, müssen reduziert werden. Ziel ist es, alle Kunden zumindest in einfacher Ausführung mit den benötigten Produkten zu versorgen. Beim Mundschutz kann eine Packung mit 10 Masken bzw. ab November sogar mit 20 Masken beigelegt werden. Der Mundschutz liegt aufgrund der Notwendigkeit bzw. hohen Nachfrage Ihrer nächsten Box bei, sofern uns der Bedarf bestätigt wurde.
Möchten Sie auf Basis dieser Information Ihre curabox anpassen? Unter Angabe Ihrer Kundennummer und E-Mail-Adresse können Sie die Zusammenstellung einfach online ändern.

Hinweis: Es handelt sich dabei um Einwegmasken, da z.B. FFP2-Masken nicht unter die Hilfsmittel zum Verbrauch fallen! Wenden Sie sich ab dem 15.12. an Ihren Apotheker, um die kostenfreien FFP2-Masken für Personen über 60 Jahren oder Risikopatienten zu erhalten.

Ich habe eine Kostenzusage von meiner Pflegekasse erhalten – die curabox wurde aber noch nicht geliefert

Aufgrund der aktuellen Lage kommt es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Kostenzusagen sowohl auf unserer Seite als auch auf der Seite der Pflegekasse. Die Lieferung wird Sie in der Regel 2-3 Wochen nach der Zusage erreichen. Wir arbeiten unentwegt daran, dem enorm hohen Aufkommen gerecht zu werden und die Bearbeitung zu beschleunigen. Unterstützen Sie gerne, indem Sie nach dem Bearbeitungsstand bei der Pflegekasse fragen, um den Prozess so möglicherweise zu beschleunigen!

Die Kostenzusage gilt auch für vergangene Monate. Bekomme ich die curabox rückwirkend nachgeliefert?

Die erste curabox erhalten Sie für den derzeitigen Versorgungsmonat. Diese wird nach der Bearbeitung der Kostenzusage versandt. Eine rückwirkende Lieferung für vergangene Monate ist nicht möglich, da die Pflegekasse diese Kosten nicht trägt.

Ist die curabox weiterhin lieferfähig?

Ja! Wir geben unser Bestes, unsere Kunden mit den benötigten Produkten zu versorgen. Nach wie vor wirkt sich die Corona-Pandemie allerdings auf die weltweiten Reserven einzelner Produkte und Rohstoffe aus. Besonders betroffen ist zurzeit das Produkt Einmalhandschuhe in jeglicher Ausführung (Qualität, Material, etc.). Durch den Engpass sind zudem die Produktpreise enorm angestiegen. Aufgrund dieser veränderten Rahmenbedingungen und um die Versorgung eines jeden Kunden mit Einmalhandschuhen sicherstellen zu können, gilt es die Menge an Einmalhandschuhen pro Lieferung zu begrenzen. Darüber hinaus kann das Material der Einmalhandschuhe innerhalb der Lieferung schwanken. Auf Nachfrage prüfen wir auch gerne, mehr Packungen zu versenden.

Meine curabox ist nicht zum erwarteten Zeitpunkt eingetroffen

Die Pandemie hat weiterhin einen großen Einfluss auf unsere Prozesse und es kann zu Lieferverzögerungen kommen. Unser Ziel ist es, die Box im Versorgungsmonat auszuliefern. Daher kann es von gewohnten Liefertagen abweichen. Wir stehen eng mit unserem Lieferanten im Kontakt, um eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen. Auch DPD arbeitet Tag & Nacht, um die Herausforderungen durch die Pandemie zu bewältigen. Ist Ihre Lieferung bis zum 20. des Monats nicht bei Ihnen eingegangen, melden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail. Wir prüfen den Sachverhalt dann gerne unmittelbar für Sie. Gerne versenden wir auch die DPD-Sendungsverfolgung, wenn uns eine E-Mail Adresse vorliegt.

Ich habe den Antrag vor langer Zeit abgeschickt, aber noch keine Box erhalten

Wichtig ist, dass der Antrag vollständig ausgefüllt (gekennzeichnete Pflichtfelder) & unterschrieben ist – so kann der Antrag ohne Umwege bearbeitet werden!

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen unseren gewohnten Service zu bieten. Wir haben derzeit eine Bearbeitungszeit bei den Anträgen von einer Woche. Auch die Kostenzusagen der Kasse haben bei uns ein ähnliches Bearbeitungsfenster. Sobald die Zusage in unser System eingegeben ist, starten wir die Belieferung. Es kann daher einige Wochen dauern. Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns herzlichst dafür bei Ihnen.

Kann ich die Produkte auch einfach bei Ihnen käuflich erwerben?

Unser Service besteht grundsätzlich darin, den Anspruch auf Pflegehilfsmittel für pflegende Angehörige geltend zu machen. Um die Versorgung für unsere Kunden sicherzustellen, können wir außerhalb des Anspruchs aktuell keine Produkte darüber hinaus abgeben.

Wie erfahre ich, ob es Lieferengpässe gibt?

Sollten sich Änderungen in der Versorgung ergeben, informieren wir unsere Kunden grundsätzlich per E-Mail. Liegt uns keine E-Mail Adresse vor, versuchen wir auf einem anderen Weg Kontakt aufzunehmen, damit wir mit jedem Kunden den individuellen Bedarf abstimmen können!

Wie erhalte ich FFP2-Masken?

Laut Gesetzgeber erhalten alle Personen ab 60 Jahren oder Risikopatienten ab dem 15.12.2020 in der Apotheke kostenfreie FFP2-Masken. Wenden Sie sich also bei Fragen an Ihren Apotheker.

Nach Empfehlung des Gesetzgebers zählen FFP2-Masken nun ebenfalls laut Definition nach §78 Absatz II SGB XI zu den Schutzmasken. Somit können nicht nur Aufwendungen für den OP-Mundschutz, sondern auch für FFP2-Masken von den Pflegekassen übernommen werden.

Ab 01.04.2021 werden wir FFP2 Masken in der curabox zur Verfügung stellen. Genauere Informationen können Sie dieser Seite zeitnah entnehmen.

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Erstelldatum: 0202.30.52|Zuletzt geändert: 1202.30.03
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