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Seniorenwohngemeinschaft

Seniorenwohngemeinschaften

In Seniorenwohngemeinschaften leben mehrere Senioren zusammen in einer Wohnung. Dies hat viele Vorteile und bietet ihnen ein famlienähnliches gemeinschaftliches Leben mit Älteren.

Seniorenwohngemeinschaften oder auch Senioren-WGs sind Formen des Betreuten Wohnens, wo ältere, meist alleinstehende Menschen in einer gemeinsamen Wohnung leben, ihren gemeinsamen Haushalt führen und auf Wunsch auch gemeinsam ihre Freizeit gestalten. Der Tagesablauf orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen jedes einzelnen Bewohners und ist damit  weitgehend selbstbestimmt. Teilweise stehen den WG-Bewohnern nicht nur eigene Zimmer, sondern sogar kleine Appartements mit eigenem Badezimmer zur Verfügung. Dorthin können sie sich bei Bedarf zurückziehen, ohne sich aber sozial völlig zu isolieren.

Zufriedene Senioren lächeln in die Kamera

 

Darüber hinaus können die Wohngemeinschaften folgende Vorteile bieten:

  • Kostengünstiger als die eigene Wohnung
  • familienähnliches Gemeinschaftsleben statt Einsamkeit,
  • weiterhin selbstständige Lebensführung,
  • am Alltag orientierter Tagesablauf,
  • am Alltag und den Bewohnerwünschen orientierte Freizeitangebote
  • Alltagshilfen und leichte Pflege bei Bedarf.

Inzwischen haben sich immer mehr Senioren-WGs gegegründet, wenn geeignete seniorengerechte Wohnräume mit Gartenaußenbereichen gefunden sind. Zunehmend bauen auch private Vereine Häuser speziell für die Bedürfnisse von Seniorenwohngemeinschaften errichten.

Senioren-WG für Pflegebedürftige und Demenzkranke: Sogar bei leichtem Pflegebedarf oder bei leichter Demenz der Bewohnerinnen und Bewohner eignen sich Wohngemeinschaften für Ältere, denn WGs ermöglichen ihnen oft ein familiäreres und gemeinschaftsorientierteres Leben als zum Beispiel stationäre Pflegeeinrichtungen.

Finanzieller Anreiz: Seit Jahresbeginn 2013 und bis Ende 2015 gewährt die Pflegeversicherung noch Zuschüsse für die Einrichtung von WGs von bis zu vier Demenzkranken oder Pflegebedürftigen, auch wenn sie noch nicht anerkannt pflegebedrüftig sind und keine Pflegestufe haben: Jeder von bis zu vier Bewohnern erhält 2.500 Euro für die Grundausstattung der WG-Wohnung. Außerdem zahlt die Pflegekasse für bis zu vier Bewohner jeweils 200 Euro Zuschuss, um zum Beispiel eine Organisationskraft für den laufenden Betrieb finanzieren zu können.

Zuschüsse für barrierefreien Umbau: Für den altersgerechten barrierefreien Umbau der Räume von bis zu vier Bewohnern einer Wohngemeinschaft für Pflegebedürftige oder Demenzkranke gewährt die Pflegekasse außerdem auf Antrag einen Zuschuss von jeweils bis zu 2.557 Euro pro Maßnahme.

Haben Sie noch Fragen rund um das Thema Seniorenwohngemeinschaften? Rufen Sie einfach kostenlos unser geschultes Beratungsteam unter Tel. 0800-2424 1212 an, das sie montags bis freitags jeweils von 8 bis 20 Uhr erreichen.

Quellen:
tz-online.de,
Focus Online, Bundesministerium für Gesundheit

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