Mobile Telefone für den häuslichen Einsatz und für unterwegs sollten für Ältere ganz bestimmte Vorzüge aufweisen. Mit großen Tasten, einem gut lesbaren kontrastreichen Farbdisplay und durchweg einfacher Bedienbarkeit sind viele im Handel erhältlichen mobile Telefone für Zuhause und Handys für den Einsatz im Außenbereich bereits auf altersbedingt nachlassende Fähigkeiten abgestimmt.
Trotz eingeschränkter Sehfähigkeit, nachlassender Feinmotorik oder mangelnden Willens oder Fähigkeit, sich mit Bedienungsanleitungen auseinanderzusetzen, helfen sie Seniorinnen und Senioren, mit Verwandten, Freunden, Behörden und Ämtern in Kontakt zu bleiben und weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Als sinnvoll insbesondere für hilfs-und pflegebedürftige Ältere erweisen sich auch Funktionen wie die einfache Speicherbarkeit von Kurzwahlen, um mit einem Tastendruck rasch nahe Angehörige zu erreichen, sowie Notruffunktionen, um bei Bedarf den Hausarzt, den beauftragten häuslichen Pflegedienst oder nahe Angehörige zu alarmieren.

Je nach Ausstattung variieren die Preise für seniorenfreundliche Mobiltelefone. Einfache Modelle mit großen beleuchteten Tasten und einem gut lesbaren Farbdisplay werden bereits ab 45 Euro gehandelt. Aufwändigere Modelle mit leichter Bedienbarkeit per Sprache, besonders lauter Sprachwiedergabe und Notruffunktion können auch leicht das Dreifache des Preises von Einstiegsmodellen kosten.
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Mobiltelefonen sind Handys für Senioren in der Regel problemlos trotz Hörgerät seines Benutzers nutzbar. Hörgerät-kompatible Mobiltelefone werden mit M1 oder M3 gekennzeichnet, damit Kaufinteressenten die angebotenen Geräte besser miteinander vergleichen können. Außerdem bieten viele Mobiltelefone für Senioren verstärkte Ruftöne sowie verbesserte Lautsprecher-Funktionen.
Über eine Notruffunktion verfügen inzwischen die meisten im Handel verfügbaren Senioren-Mobiltelefone. Automatisch werden dann voreingestellte Rufnummern per SMS oder Anruf alarmiert. Manch neues, aber auch vergleichsweise teureres Handymodell für Senioren verfügt sogar über eine Sturzerkennung. Lagesensoren im Gerät erkennen dann, ob der Nutzer gerade gestürzt ist und setzen sofort und automatisch einen Notruf ab, ohne dass der oder die gestürzte Ältere etwas tun muss.
Während gewöhnliche Mobiltelefone das von Satellitensignalen gelenkte General Positioning System (GPS) zumeist zur Navigation verwenden, nutzen bestimmte Seniorenhandys GPS zur Ortung seiner Nutzerin oder seines Nutzers. Gerade bei altersverwirrten Menschen wie Demenzkranken, aber auch bei mobilen Älteren mit nachlassendem Orientierungssinn sorgt deren Ortung per GPS für zusätzliche Sicherheit. Schnell haben Verwandte oder Pflegekräfte den Aufenthaltsort der vermissten Person ermittelt und können sie in Wohnung oder Pflegeheim zurückbringen.
pflege.de Magazin Suche:
Die gebührenfreie Telefonberatung
Lassen Sie sich persönlich beraten!
Rückruftermin vereinbaren!Oder nutzen Sie unsere gebührenfreie Telefonberatung:
0800 2424 1212
Mo-Fr von 8 bis 20 Uhr
und am Wochenende
von 9 bis 19 Uhr für Sie
erreichbar.



Ihre Daten werden gespeichert...