Viele Pflegebedürftige haben Probleme, sich ihre Unselbstständigkeit einzugestehen. Hier gibt es Ratschläge, wie Sie als Angehöriger mit dieser Situation umgehen können.
Die Selbstständigkeit zu verlieren und dauerhaft Hilfe von Angehörigen oder fremden Personen annehmen zu müssen, ist für Senioren nicht einfach. Nach einem Leben in Unabhängigkeit weigern sich viele Menschen, die eigene Pflegebedürftigkeit anzuerkennen. Aus diesem Grund wird bei dem Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), der die Pflegestufe feststellt, oftmals die eigentliche Hilflosigkeit verschleiert. Um dieses Verhalten zu vermeiden, können Angehörige in den Wochen vor dem Besuch des MDK ein Pflegetagebuch führen, das alle Situationen, in denen Unterstützung benötigt wird, mit Häufigkeit und Dauer festhält.
Außerdem kann diese Dokumentation auch dazu dienen, die Pflegebedürftigen davon zu überzeugen, dass sie wirklich Hilfe benötigen. Der Umzug in ein Pflegeheim ist ein noch schwierigerer Schritt, da die Pflegebedürftigen in der Regel verstehen, dass es der letzte Umzug ihres Lebens sein wird. Einige weigern sich massiv, die eigenen vier Wände zu verlassen, auch wenn dies aus pflegerischen Gesichtspunkten notwendig ist. Das Aufzeigen der Notwendigkeit sollte durch Angehörige, Ärzte oder Psychologen geschehen. Angehörige können durch die Versicherung, den Pflegebedürftigen so oft wie möglich in der Einrichtung zu besuchen, dazu beitragen, den Pflegebedürftigen zum Umzug zu bewegen.
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Bitte beachten Sie, dass diese Ausführungen lediglich einen ersten, abstrakten Überblick bieten sollen. Die Inhalte ersetzen jedoch unter keinen Umständen die erforderliche rechtliche oder medizinische Prüfung Ihres Einzelfalls, die stets durch einen Rechtsanwalt bzw. Arzt erfolgen muss.


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