Ein Schlaganfall kann das Leben von einem Tag auf den anderen völlig verändern. Lesen Sie hier über Ursachen, Symptome, Früherkennung und Behandlung.
Krankheitsbilder
Ein Schlaganfall (auch „Hirnschlag“) bezeichnet eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Durch eine Stauung oder eine Blutung im Gehirn wird ein Gehirnareal nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Je nachdem, welcher Teil des Gehirns betroffen ist, treten in der Folge unterschiedliche körperliche und geistige Beeinträchtigungen auf, die unterschiedlich schwer sein können. Oft machen die Folgen eines Schlaganfalles Pflege notwendig.
Symptome und Früherkennung
Je nach betroffenem Gehirnareal können die Symptome eines Schlaganfalls unterschiedlich ausfallen. Zu den Symptomen gehören:
- Lähmungen
- Sensorische Ausfälle (etwa Sehstörungen)
- Mißempfindungen (etwa Kribbeln in der Mundgegend oder den Extremitäten)
- Schwindel
- Sprachauffälligkeiten (Lallen, verwaschene Lautbildung, „Unsinn“ reden)
Vor allem in den USA ist ein Verfahren verbreitet, dass es Laien ermöglichen soll, einen eventuellen Schlaganfall zu erkennen. Dieser Test ersetzt nicht die Diagnose durch einen Mediziner. Im Zweifelsfall sollte bei Verdacht auf einen Schlaganfall unverzüglich ein Notarzt gerufen werden oder der Betroffene in eine Klinik mit „stroke unit“, einer auf Schlaganfallpatienten spezialisierten Intensivstation gebracht werden. Der sogenannte FAST-Test besteht aus drei Schritten:
- Fordern Sie den Betroffenen auf zu Lächeln: Achten Sie darauf, ob ein Mundwinkel herabhängt oder das Lächeln asymetrisch wirkt. Ist dies der Fall, rufen Sie den Notarzt
- Fordern Sie den Betroffenen auf, die Arme seitlich auszustrecken: Achten Sie darauf, dass beide Arme mit gleicher Kraft etwa gleich hoch gehoben werden können. Wirkt ein Arm schwächer oder ist gar gelähmt, rufen Sie den Notarzt.
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Fordern Sie den Betroffenen auf, einen Satz nachzusprechen: Achten Sie auf die Aussprache und ob die Laute deutlich gebildet werden. Ist der Betroffene nicht in der Lage, den Satz klar zu wiederholen, rufen Sie den Notarzt.
Wie bereits erwähnt, bedarf die Bewertung Ihres Einzelfalls unbedingt der ärztlichen Beratung.
Ursachen
Durchblutungsstörungen im Gehirn können unterschiedliche Ursachen haben. Als Risikofaktoren gelten:
- Übergewicht
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Mangelnde Bewegung
- Alkohol
- Nikotin
- Alter
- Genetisch bedingte Gefäßerkrankungen
- Vorherige Schlaganfälle
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Bestimmte Krankheiten
Behandlungen
Bei einem Schlaganfall oder dem Verdacht auf einen Schlaganfall, muss der Betroffene unverzüglich ins Krankenhaus gebracht werden. Am schnellsten geht das, wenn Sie eine Krankenwagen rufen. Zunehmend verfügen Krankenhäuser über spezielle Stroke-units, welche eine intensive Betreuung in den ersten Stunden gewährleisten. Die Therapie erfolgt durch Medikamente. Folgen des Schlaganfalls wie Lähmungen, sensorische und Sprachstörungen werden durch Ergo-, Physio- und Sprachtherapie behandelt.
Wie gerade genannt, bedarf die Bewertung Ihres Einzelfalls unbedingt der ärztlichen Beratung.
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Bitte beachten Sie, dass diese Ausführungen lediglich einen ersten, abstrakten Überblick bieten sollen. Die Inhalte ersetzen jedoch unter keinen Umständen die erforderliche rechtliche oder medizinische Prüfung Ihres Einzelfalls, die stets durch einen Rechtsanwalt bzw. Arzt erfolgen muss.


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