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Jobs in der Altenpflege - Warum in der Pflege Arbeiten?

Warum in der Pflege arbeiten?

Zukunftsberuf Pflegefachkraft: Ein attraktives krisensicheres Berufsfeld

Jüngere Frau und ältere Dame lächeln sich anMehr als 1,2 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland im Bereich Pflege, darunter etwa 800.000 in der ambulanten und stationären Altenpflege und ca. 400.000 im Krankenhausbereich. Doch die zunehmende Zahl mehrfach erkrankter (multimorbider) Älterer in Deutschland und der Trend, Pflegebedürftige jeden Alters zu Hause zu versorgen, erfordert weit mehr Pflegefachkräfte, als derzeit zu finden sind. Daher bietet der Pflegebereich eine attraktive zukunftssichere Berufsperspektive für alle, die in der amblanten, teilstationären oder stationären Pflege oder in der Palliativpflege mit Sterbenskranken zu Hause oder in Hospizen arbeiten möchten. Jeweils dreijährige Ausbildungen zu den Berufen Altenpfleger , Gesundheits- und Krankenpflegekraft oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekraft sind dafür die Voraussetzung.

Angesichts der steigenden Zahl von  Pflegebedürftigen rechnen Fachleute damit, dass bis 2020 rund 170.000 und 240.000 zusätzliche examinierte Pflegefachkräfte in Deutschland benötigt werden.Längst hat ein harter Wettbewerb von privaten, freigemeinnützigen und öffentlich getragenen Pflegeeinrichtungen um die raren Fachkräfte begonnen, der diesen bei Jobwechsel oft bessere Gehälter und Sozialleistungen als bisher beschert hat..

Um pflegerische Hilfstätigkeiten von Kräften mit nur kurzen Schulungen oder einjährigen Pflegehelferausbildungen besser zu entlohnen und vor Billigkonkurrenz aus Osteuropa zu schützen, führte der Gesetzgeber zum 1. August 2010 gesetzliche Mindestlöhne in der Pflege ein. Seit Januar 2012 liegt der Mindestlohn für Pflegehilfen in Westdeutschland bei 8,75 Euro, in Ostdeutschland bei 7,75 Euro. Ab Juli 2013 klettern die Mindestlöhne auf 9,00 Euro (West) bw. 8,00 Euro (Ost).

Für die Zukunft plant die Bundesregierung, die bisher getrennten Ausbildungen zum Altenpfleger, zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft und zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekraft zu einer einzigen dreijährigen generalistischen Pflegeausbildung zusammenzulegen. Dadurch soll der Pflegeberuf attraktiver werden und die Kräfte in allen Bereichen besser einsetzbar sein. Europaweit soll die neue Ausbildung anerkannt werden. Derzeit arbeiten Bundesgesundheits- und Bundesfamlienministerium an einem neuen Pflegeberufegesetz, das die neue generalistische Pflegeausbildung im Detail regeln soll.

Inzwischen versuchen Bundesfamilien- und Bundesgesundheitsministerium und viele Gesundheits- oder Sozialministerien in den Ländern, junge Leute für den Zukunftsberuf Pflegefachkraft zu gewinnen. Zum Beispiel Hessen und Nordrhein-Westfalen übernehmen inzwischen die Schulkosten, wenn sich erfahrenere Arbeitnehmer/innen mittleren Alters zu Altenpflegekräften umschulen lassen..

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