Warum? Wann? Wie?
Je nach ihrem Gesundheitszustand, Grad ihrer akuten oder chronischen Erkrankung oder Einschränkung durch eine Behinderung ändern sich die Anforderungen der Menschen an ihren Wohn- und Lebensraum.
Am liebsten Zuhause Altwerden...
Eines haben die meisten Bundesbürger gemeinsam: So lange wie möglich wollen sie in ihrem gewohnten Zuhause mit vertrauten Bezugspersonen leben und möglichst nicht wegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung in ein Heim umziehen. Das ergaben diverse Umfragen insbesondere zu bevorzugten Wohn- und Lebensformen im Alter.
Mit einem barrierefreien Umbau des Wohnbereichs, dessen Zugängen und Nebenanlagen lassen sich heutzutage so gut wie alle Hürden in Wohnung und nächster Umgebung beseitigen. Durch gezielte Umbauten bleiben alle Bereiche zugänglich, nutzbar und sicher - selbst für Menschen, die auf Gehhilfen oder Rollstuhl angewiesen sind. Dadurch wohnen und leben sie so lange wie möglich mobil, selbstständig und unabhängig von anderen. Ambulanter Pflege- oder Betreuungsbedarf verzögert sich spürbar, stationärer Versorgungsbedarf entsteht womöglich erst gar nicht.
Informationen zum barrierefreien Umbau
Doch wer berät Sie produkt- und herstellerunabhängig, wie sich Ihr individuelles Wohnumfeld barrierefrei umgestalten lässt? Nützliche Allgemeininformationen und einen groben Überblick über Beratungsstellen bei Ihnen vor Ort liefern unabhängige Online-Beratungsdienste etwa der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnraumanpassung oder des gemeinnützigen Hamburger Vereins für Hilfsmittelberatung, Wohnraumanpassung und barrierefreie Bauberatung.
Eine kostenlose und unabhängige Beratung erhalten Sie außerdem von unseren kompetenten Pflegeberater/Innen. Rufen Sie hierfür einfach und jederzeit unsere Telefonhotline an. Checklisten zur Wohnraumanpassung stellen Architektenkammern bereit oder finden Sie zukünftig auch auf unserer Homepage.
In den Bundesländern unterschiedlich gut ausgebaut ist der Beratungsservice. Vergleichsweise gut ausgestattet mit diversen Beratungsstützpunkten sind die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In Hamburg und Bremen gibt es zentrale Beratungsstellen. Im Saarland, in Berlin und Bayern sind die Wohnberatungsstellen oft allgemeinen Beratungsstellen für ältere Menschen angegliedert. In Hessen, Bayern und Niedersachsen informieren und schulen „Fachstellen für Wohnberatung“ zu Wohnberatung und fördern so neue Beratungsangebote zumeist kommunaler Träger. Ehrenamtliche Kräfte setzen Wohnberatungsstellen in Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen ein.
„Mit wenigen Ausnahmen weiße Flecke“ auf der Landkarte der Beratungsangebote bilden die östlichen Bundesländer, urteilt die BAG Wohnraumanpassung.
Ihren pflege- oder betreuungsbedürftigen Kunden geben viele ambulante Pflegedienste bei Bedarf inzwischen allgemeine Tipps zur Wohnraumanpassung. Ähnliches leisten Sozialdienste von Krankenhäusern vor Patientenentlassungen.
Anbieter für Ihren barrierefreien Umbau finden Sie auf unserer Webseite. Als Richtlinien für den barrierenfreien Wohnraumumbau gelten derweil die neuen Baunormen DIN 18040-1 (öffentlich genutzte Gebäude und Wohnungen) und 18040-2 (barrierefreie Wohnungen insbesondere für Rollstuhlfahrer). Ziel: Möglichst allen Menschen soll ein selbst bestimmtes Leben ohne besondere Hindernisse ermöglicht werden.
pflege.de Magazin Suche:
Qualifizierte Handwerksbetriebe bei pflege.de
Finden Sie hier bei pflege.de weitere Informationen zum Thema
Barrierefreies BauenOder lassen Sie sich persönlich beraten! Nutzen Sie unsere kostenlose Beratungs-Hotline:
0800 2424 1212
Mo-Fr von 8 bis 20 Uhr für
Sie erreichbar. Sofortiger
Rückruf auch am
Wochenende.
Keine Rechts-/Medizinberatung
Bitte beachten Sie, dass diese Ausführungen lediglich einen ersten, abstrakten Überblick bieten sollen. Die Inhalte ersetzen jedoch unter keinen Umständen die erforderliche rechtliche oder medizinische Prüfung Ihres Einzelfalls, die stets durch einen Rechtsanwalt bzw. Arzt erfolgen muss.


Ihre Daten werden gespeichert...