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| Mukoviszidose |
Seite 1 von 6 Es gibt Krankheiten, die sind nicht nur schwer zu behandeln, sondern auch nur mit Mühe auszusprechen. Mukoviszidose ist so eine Krankheit. Der Name setzt sich aus den beiden lateinischen Begriffen mucus und viscidus zusammen und bedeutet soviel wie „zäher Schleim“. Die Krankheit wird auch „zystische (cystische) Fibrose“ (kurz: CF) genannt. Mukoviszidose in Zahlen Mukoviszidose ist eine unheilbare Erbkrankheit. Etwa 5.000 Betroffene leben in Deutschland, und jedes Jahr kommen weitere 300 Kinder hinzu. Zudem geht man von etwa drei bis vier Millionen Trägern des defekten Gens aus, die zwar selbst gesund sind, aber die Krankheit an ihre Nachkommen weitergeben können. Die Vererbung ist rezessiv, das heißt, wenn zwei Krankheitsträger Kinder bekommen, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eines davon an Mukoviszidose erkrankt, bei 25 %. Ebenso hoch ist die Chance, ein völlig gesundes Kind zur Welt zu bringen. 50 % der Kinder werden wie die Eltern gesunde Krankheitsträger sein.
Unter hellhäutigen Menschen ist CF die am weitesten verbreitete angeborene Stoffwechselerkrankung, mit einer Quote von 1:2.500. |
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